Ulrich Lange (CSU)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Ulrich Lange
Geburtstag
-
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Donau-Ries , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
52,6%
Landeslistenplatz
-, Bayern
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(...) Für uns ist ganz wichtig: Die Betriebsdauer der deutschen Kernkraftwerke wird sich ausschließlich an der Gewährleistung des größtmöglichen Sicherheitsniveaus jeder Anlage orientieren. Den größten Teil des zusätzlich generierten Gewinns aus der Laufzeitverlängerung wollen wir nach einer verbindlichen Vereinbarung mit den Energieversorgungsunternehmen zur Forschung im Bereich der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien sowie zur Senkung der Strompreise verwenden. (...)
Kandidaten-Check
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Fragen an Ulrich Lange
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Frage zum Thema Rolle der Regionen und Kommunen
20.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Ulrich Lange.

Vor nunmehr 20 Jahren haben glücklicherweise grundlegende Ereignisse eine unblutige, friedliche Wiedervereinigung unseres Landes eingeleitet. Mit Abstimmung des Bundestages wurde Berlin wieder zur Hauptstadt Deutschlands. In der Praxis sind jedoch noch viele Dienststellen oder Teile derselben in der Bundesstadt Bonn verblieben.

Meine Frage an Sie lautet: Werden Sie sich im Falle Ihrer Wahl zum Bundestagsabgeordneten der CSU eindeutig, nachhaltig und bleibend für den baldigen Gesamtumzug der noch in Bonn verbliebenen Dienststellen und deren Mitarbeiter nach Berlin einsetzen, da doch die zeitlichen Weichenstellungen unserer Geschichte für menschliche Lebensplanungen, wie auch für infrastrukturelle Notwendigkeiten in Berlin bisher äußerst viel Zeit bereit hielt!!

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Ulrich Lange
1Empfehlung
08.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

meine Antwort zu Ihrer Frage Abgeordnetenwatch.de : Bonn – Berlin

Nach dem Umzug von Parlament und Teilen der Bundesregierung nach Berlin haben heute in der "Bundesstadt" Bonn noch der Bundespräsident und der Bundeskanzler ihren zweiten Dienstsitz, sechs Bundesministerien ihren ersten Dienstsitz, die anderen einen Zweitsitz. Auch 16 Organisationen der Vereinten Nationen (UN) sind mittlerweile in Bonn ansässig. Wirtschaftlich steht Bonn heute relativ gut da.

Generell erscheint es sinnvoll, alle Bundesministerien in Berlin zusammenzuführen, um Reibungsverluste zu vermeiden. Um alle noch in Bonn verbliebenen Dienststellen nach Berlin zu verlegen, müssen vorab aber viele Sachverhalte geklärt werden. Es muss die rechtliche Seite beleuchtet werden, unter welchen Bedingungen das Bonn-Berlin-Gesetz verändert werden kann. Wichtig ist natürlich auch die Kostenseite, gerade in einer Zeit, in der die Verschuldung des Bundes sprunghaft angestiegen ist. Und nicht zuletzt muss die Frage geklärt werden, wo die noch in Bonn verbliebenen Ministerien in Berlin untergebracht werden könnten. Erst wenn alle relevanten Sachverhalte klar auf dem Tisch liegen, kann und sollte eine Diskussion darüber stattfinden, ob es unter den gegebenen Bedingungen sinnvoll ist, alle Bundesministerien nach Berlin zu verlegen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Lange
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Frage zum Thema Energieversorgung
07.09.2009
Von:

Wie stehen Sie zum Atomausstieg und wie soll im Falle einer Verlängerung der Laufzeiten die Entsorgungsproblematik gelöst werden?
Antwort von Ulrich Lange
1Empfehlung
10.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

für Ihre Frage zum Atomausstieg danke ich Ihnen. Persönlich setze ich mich für eine nachhaltige, umweltfreundliche Energieerzeugung ein. Deshalb will ich gemeinsam mit der CSU die Erneuerbaren Energien ausbauen und den sparsamen und effizienten Umgang mit Energie fördern. Eine sichere, preiswerte und ökologisch verträgliche Energieversorgung ist für den modernen Industriestandort Deutschland von höchster Bedeutung und schafft das Fundament für Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und Arbeitsplätze.

Deshalb wollen wir eine Energiepolitik mit Vernunft und Augenmaß. Dazu gehört ein breit gefächerter Energiemix aus Biomasse, Wasser-, Wind- und Sonnenenergie sowie Erdöl, Kohle, Gas und Kernenergie. Da für uns die Kernenergie eine Brückentechnologie ist, lehnen wir den Neubau von Kernkraftwerken ab.

Für uns ist ganz wichtig: Die Betriebsdauer der deutschen Kernkraftwerke wird sich ausschließlich an der Gewährleistung des größtmöglichen Sicherheitsniveaus jeder Anlage orientieren. Den größten Teil des zusätzlich generierten Gewinns aus der Laufzeitverlängerung wollen wir nach einer verbindlichen Vereinbarung mit den Energieversorgungsunternehmen zur Forschung im Bereich der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien sowie zur Senkung der Strompreise verwenden. Wichtig ist selbstverständlich auch die sichere Endlagerung des Atommülls. Hier müssen umgehend weitere Untersuchungen erfolgen, um schnellstens eine gesicherte Endlagerung zu ermöglichen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Lange
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