Ullrich Sierau (SPD)
Kandidat Bürgermeisterwahl Dortmund 2010
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Angaben zur Person
Ullrich Sierau
Jahrgang
1956
Berufliche Qualifikation
Stadtdirektor, Dezernent für Planung, Städtebau und Infrastruktur
Ausgeübte Tätigkeit
Stadtdirektor Stadt Dortmund
Wohnort
-
Stadt
Dortmund über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
43,8%
(...) So wurde etwa Ende letzten Jahres die Gewerbesteuer erhöht. Im Entwurf zum Haushalt 2010 ist durch die Verwaltung vorgeschlagen worden, die Hundesteuer von 144 auf 168 Euro pro Jahr zu erhöhen. Was der Rat daraus macht bleibt abzuwarten. (...)
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Frage zum Thema Finanzen
04.05.2010
Von:

sehr geehrter herr sierau,

was koennen lokal-politiker, die in der obersten liga spielen, tun, damit vernuenftig und umsichtig wett- und gluecks-spiel -regeln und -verhaltens-muster, die national und international die finanz-politik und den rahmen und die grundlage der volkswirtschaft womoeglich oder mit grosser wahrscheinlichkeit ins schleudern oder in extreme gefahr bringen, ersetzt werden durch gute und hilfreiche spielregeln in der finanz-wirtschaft?
Antwort von Ullrich Sierau
bisher keineEmpfehlungen
06.05.2010
Ullrich Sierau
Sehr geehrter Herr ,

naturgemäß ist der direkte Einfluss der Lokalpolitik auf die globale Finanzwirtschaft bzw. -politik recht beschränkt. Das gilt auch für die "oberste Liga" der kommunalen Ebene -vielen Dank für die "Blumen". Diese Fragen werden vor allem auf der Landes- und Bundesebene - zunehmend auch auf europäischer Ebene und in globalen Gremien wie IWF etc. befaßt und entschieden. Das spekulative Element der Akteure an den Finanzmärkten nimmt bedauerlicherweise in erschreckendem Maße zu wie das aktuelle Beispiel Griechenland zeigt.

Meine Partei, die SPD , setzt sich auf Bundesebene für eine Regulierung der internationalen Finanzmärkte ein, um die Spekulation zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger zu unterbinden oder zumindest einzudämmen. Auch gibt es von der SPD Vorschläge zur Besteuerung von Finanztransaktionen. Das angestrebte Steueraufkommen soll in die Volkswirtschaft reinvestiert werden. Aber wir haben alle gemeinsam die Chance, auch auf lokaler Ebene aktiv zu werden. Denn als Verbraucherinnen und Verbraucher haben wir eine gewisse Marktmacht. Als Kunden von örtlichen Sparkassen oder Genossenschaftsbanken können wir lokale Strukturen und eine solide Finanzpolitik der Kreditwirtschaft stärken. Das ist bedauerlicherweise aber regional unterschiedlich. Beispiele aus dem Rheinland zeigen, dass man schon genau hinschauen muss.
Und durch den Kauf von fair produzierten und gehandelten Produkten können wir darauf hinwirken, dass faire Arbeitsbedingungen vor Dumpinglöhnen und Profit gehen.

Es freut mich, dass Dortmund zweimal zur Hauptstadt des fairen Handels in Deutschland gewählt wurde und mittlerweile als Fair Trade Town auch auf europäischer Ebene mitmischt. Es macht mich stolz in einer Stadt zu leben und zu arbeiten, in der so viele Menschen ehrenamtlich aber auch zunehmend hauptamtlich im fairen Handel aktiv sind.

MfG Ihr Ullrich Sierau
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
04.05.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Sierau,
als Kind bzw. jugendlicher konnte ich in Dortmund auf zahlreiche Angebote zur Freizeitgestaltung zurückgreifen. Darunter waren - neben kirchlichen Einrichtungen - auch viele städtische Einrichtungen.

Als inzwischen Erwachsener habe ich den Eindruck, dass die Kinder und Jugendlichen heutzutage viele Ideen haben müssen, um ihre Freizeit selbst zu gestalten. Ich kann mich erinnern, dass bspw. das FZW am alten Standort ein beliebter Treffpunkt für die Jugend war. Schon vor vielen Jahren gehörten dann immer häufiger Ü30-Parties oder andere musikalische Events zum überwiegenden Angebot. Für Kinder und Jugendliche war das FZW nicht mehr attraktiv.
Nun ist das FZW vollends meiner Meinung nach zu einem professionellen Musik- und Eventbereich für Erwachsene ausgebaut worden. Als Kind würde mir nur noch die Kinderferienparty in den Sommerferien einfallen, um etwas unternehmen zu können.

Irre ich mich oder ist der Trend bewusst so vollzogen worden?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

, Kreuzviertel

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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
05.05.2010
Von:

Was werden Sie dafür tun, das Dortmund endlich eine fahrradfreundliche Stadt wird?

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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
07.05.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Sierau,

vor zwei Jahren waren Sie in Dortmund-Husen und haben in einer Veranstaltung des SPD-Ortsvereines gesprochen. Hier wurde Ihnen von mir in Sachen Kabinenneubau folgende Frage gestellt: Die städtische Immobilienwirtschaft hat behauptet, dass für einen Kabinenneubau (Duschen und Umkleideräume) auf dem städtischen Gelände des Sportplatzes in Dortmund-Husen für 120 qm sage und schreibe 500.000 Euro Kosten entstehen würden (letztendlich wurden für über 230.000 Euro tschechische Container gekauft, die heute auch so aussehen). Als ich Ihnen vorhielt, dass es niemandem vermittelbar ist, für 120 qm Neubau 500.000 Euro (wohlgemerkt ohne Keller) Steuergelder auszugeben, haben Sie wortwörtlich geantwortet: "Dort werde ich als nächstes rein gehen" und haben offen gelassen was damit gemeint war. Einer weiteren Fragestellung meinerseits was damit gemeint sein könnte, haben Sie sich nicht gestellt.

Können Sie mir heute beantworten was Ihre Worte bedeuten sollten? Sind Sie in die städtische Immobilienwirtschaft "hinein gegangen"?

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Frage zum Thema Integration
08.05.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Sierau,

Wie stehen sie zur Integrierung von Ausländern speziell in Dortmund Nordstadt?
Was halten sie von dem Projekt der sogenannten "Kiezmütter" in Berlin?
Meines Erachtens kann durch vernünftige Integrierung auch die Kriminalität gesenkt werden!

Viele Grüße

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