Udo Wolf (DIE LINKE)
Abgeordneter Berlin

Angaben zur Person
Geburtstag
Jahrgang 1962
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
Fraktionsvorsitzender DIE LINKE
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Pankow WK 7
Ergebnis
18,8%
Landeslistenplatz
6, über Liste eingezogen
(...) Wir werden gegen den Kulturabbau protestieren und wir werden darauf drängen, dass der amtierende Kulturstadtrat nicht den einfachsten Weg geht und einfach die Mittel kürzt, sondern wie der ehemalige Stadtrat Dr. (...)
Parlamentarische Arbeit
Fragen an Udo Wolf
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Kultur
31.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Wolf,

in Pankow gibt es Pläne, großflächig öffentliche Kultur- und Bildungseinrichtungen zu schließen oder deren Angebote radikal einzuschränken. Der zuständige Kulturstadtrat Torsten Kühne (CDU) hat radikale Kürzungen vorgeschlagen, um über eine Million Euro in seinem Bereich einzusparen, weil das Land Berlin den Bezirken nicht die Summe zur Verfügung stellt die nötig wäre, um die kulturellen Einrichtungen mindestens mit dem jetzigen Status Quo zu erhalten. Dadurch würden u.a. die Wabe und das Theater unterm Dach, mehrere ehrenamtlich geführte bzw. betriebene Bibliotheken, Galerien, ein Museum und Angebote der VHS-Pankow zerstört.

Im letzten Wahlkampf haben Sie sich ebenso wie viele andere Kandidaten für den Erhalt der bezirklichen Kultur ausgesprochen. Sind sie immer noch dafür, dass die bezirklichen Kultureinrichtungen erhalten bleiben? Werden Sie sich aktiv und ernsthaft sowie lautstark gegen diejenigen Politiker im Land Berlin und im Bezirk einsetzen, die die bezirklichen Kultureinrichtungen zerschlagen, privatisieren oder sonstwie zerstören wollen?

Wenn ja, was werden Sie dafür tun? Wenn nein, warum nicht?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Udo Wolf
bisher keineEmpfehlungen
09.02.2012
Udo Wolf
Sehr geehrter Herr ,

selbstverständlich bin ich auch weiterhin gegen jeden Kulturabbau in den Bezirken, so auch in Pankow.

Meine Fraktion, die Linksfraktion, hat im Abgeordnetenhaus in den vergangenen Jahren immer wieder dafür gekämpft, dass die Bezirke mit realistischen finanziellen Mitteln ausgestattet werden. An einigen Stellen ist es uns gelungen uns durchzusetzen, an anderen manchmal leider nicht. Die strukturellen Probleme der Ausstattung der Kommunen durch den Bund bleiben beispielsweise bestehen. Auch jetzt in der Opposition werden wir uns weiter dafür einsetzen, dass die Bezirke so ausgestattet werden, dass sie die ihnen gestellten Aufgaben auch erfüllen können.
Wir werden gegen den Kulturabbau protestieren und wir werden darauf drängen, dass der amtierende Kulturstadtrat nicht den einfachsten Weg geht und einfach die Mittel kürzt, sondern wie der ehemalige Stadtrat Dr. Michail Nelken gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort nach Lösungen sucht.
Dafür braucht es aber nicht nur den Protest einer Oppositionspartei, sondern auch den der Bürgerinnen und Bürger. Wir sehen, dass sich in Pankow schon viele Menschen gegen die Pläne engagieren. Das finden wir gut und wir hoffen, dass sie auch weiter protestieren werden.
Nur gemeinsam können wir die Rot-Schwarze Landesregierung dazu bekommen, dass sich etwas bewegt!

Mit freundlichen Grüßen

Udo Wolf
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Sicherheit
10.07.2012
Von:

Wie kann man das Meldegesetz kappen. Ich finde schon, dass nicht jeder wissen muss, wo ich wohne. Was das soll. Vielleicht sollten sich die Leute mal überlegen, was da noch für eine Sicherheit für den einzelnen Bürger vorhanden bleibt. Wir sollten vielmehr darüber reden was mit dem Verfassungsschutz ist. Sind solche Leute überhaupt tragbar, wenn sie die Rechten noch schützen, Dinge vertuschen, vernichten. Schweinerei sowas.
Antwort von Udo Wolf
bisher keineEmpfehlungen
11.07.2012
Udo Wolf
Sehr geehrte Frau ,

Sie haben völlig recht, das Meldegesetz, so wie es während des EM-Halbfinalspiels durch den Deutschen Bundestag gemogelt wurde, muss gekippt werden. Nach der Sommerpause landet das Gesetz ja im Bundesrat, wo die Länder darüber abstimmen. Da dieser skandalöse Vorgang ja nun glücklicherweise öffentlich wurde, gehe ich davon aus, dass der Bundesrat dieses Meldegesetz stoppen wird. Wir werden jedenfalls den Berliner Senat auffordern gegen das vorliegende Gesetz zu stimmen und mindestens die Datenschutzerfordernisse des Berliner Datenschutzbeauftragten, Herrn Dix, im weiteren Gesetzgebungsverfahren einzufordern.
Ich finde wie Sie, dass individuelle Daten besser vor dem Handel geschützt werden müssen.
Zum Thema Verfassungschutz: Geheimdienste, wie die Verfassungsschutzbehörden welche sind, taugen nichts im Kampf gegen Rechtsextremismus. Im schlimmsten Fall, wie im Falle NSU, aber auch früher schon bei V-Leuten in der NPD, decken sie nicht nur Straftaten, sondern sind sogar aktiv dabei. Deshalb fordern wir die Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen gegen Rechtesextremisus wie z.B. Mobile Beratungsteams gegen Rechtsextremismus, Opferberatung, Antifaschistische Pressearchive, und vieles mehr. Den Verfassungschutz können wir getrost abschaffen.

Mit freundlichen Grüßen

Udo Wolf
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
14.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Wolf,

können Sie als Fraktionsvorsitzender der Linken im Abgeordnetenhaus mir erklären, warum Sie in Berlin wegen der Pannen um den Flughafen Berlin-Brandenburg den Rücktritt von Herrn Wowereit fordern, während Ihre Parteikollegen in Brandenburg heute Herrn Platzeck, der ja im gleichen Aufsichtsrat sitzt und als stellvertretender Vorsitzender ähnlich verantwortlich ist wie Herr Wowereit, das Vertrauen ausgesprochen haben?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Udo Wolf
bisher keineEmpfehlungen
15.01.2013
Udo Wolf
Sehr geehrter Herr ,

zur Beantwortung Ihrer Frage möchte ich Ihnen gern zwei Links schicken. Zum einen ein Link zu einem Interview mit mir in der Märkischen Oderzeitung und zum anderen einen Link zu meiner Rede bei der Sondersitzung am 10. Januar im Berliner Abgeordnetenhaus. Zu beiden Links möchte ich noch hinzufügen, dass wir Klaus Wowereit stellvertretend das Misstrauen für die desaströse Einjahresbilanz seiner Regierung ausgesprochen haben. Da ist das Flughafenkrisenmanagement nur der Tropfen, der dass Fass zum überlaufen brachten. Ich hoffe, damit Ihre Frage beantwortet zu haben.

www.moz.de

www.linksfraktion-berlin.de

Mit freundlichen Grüßen
Udo Wolf
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Udo Wolf
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:

Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Spamschutz - wie viel ist 11 + 4:
  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de einverstanden. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.