Torsten Staffeldt (FDP)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Torsten Staffeldt
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
Maschinenbauingenieur
Ausgeübte Tätigkeit
selbständiger Energieberater
Wohnort
Bremen
Wahlkreis
Bremen I
Ergebnis
7,4%
Landeslistenplatz
1, Bremen
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(...) Jede freiheitliche Gesellschaft beruht auf fundamentalen Gemeinsamkeiten. Neben der Akzeptanz der freiheitlich demokratischen Grundordnung ist dieses für mich das Erlernen der deutschen Sprache. Ziel der Politik muss es sein, dass unsere Mitbürger mit Migrationshintergrund die gleichen Bildungs- und Berufschancenhaben, damit Sie als mündige Bürger am gesellschaftlichen Leben überhaupt teilnehmen können. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
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Torsten Staffeldt hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Umweltpolitik
08.09.2009
Von:

Hallo Herr Staffeldt!

An welcher Stelle kommt für Sie Umweltschutz?
Antwort von Torsten Staffeldt
6Empfehlungen
10.09.2009
Hallo Frau ,

schön, dass jemand aus Borgfeld eine Frage an mich hat. Vielen Dank dafür.

Der Umweltschutz hat für mich einen sehr hohen Stellenwert. Denn schließlich genieße ich es nicht nur selber mich in einer intakten und gesunden Umwelt zu bewegen, sondern ich wünsche mir, dass auch meine Kinder und irgendwann Enkelkinder dieses können. Allerdings halte ich nichts davon verschiedene politische Ziele gegeneinander auszuspielen, wie es leider häufig der Fall ist, wenn es um die Frage geht, ob man etwas für die Umwelt, oder für die Wirtschaft tun möchte. Warum oder? Ich denke, beides ist möglich.

Als Inhaber eines kleinen mittelständischen Unternehmens beschäftige ich mich mit der Optimierung von Druckluftsystemen. Hierbei zeige ich meinen Kunden tagtäglich, wie Sie durch einen effizienteren Einsatz von Energie Kosten einsparen können und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun.

Sie sehen, Ich verdiene sogar mein Geld direkt mit Umweltschutz.

Mit freundlichen Grüßen

Torsten Staffeldt
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Frage zum Thema Soziales und Familie
08.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Staffeldt,

eine Freundin meiner Familie hat als Kindergärtnerin oft mit Kindern zu tun, die auf Grund von mangelnden Deutschkenntnissen ihrer Familien selbst nur wenig Möglichkeiten haben, Deutsch zu lernen.
Meine Frage ist, welche Handlungsmöglichkeiten Sie für die Politik sehen, solche Sprachprobleme zu beheben.

Ich freue mich auf Ihre schnelle Antwort,
Antwort von Torsten Staffeldt
5Empfehlungen
10.09.2009
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage. Dieses ist ein Thema, dass ich im Deutschen Bundestag nur schwer werde behandeln können, da die Kompetenz für diese Frage bei den Bundesländern liegt, wo dann gehandelt werden muss. Allerdings mache ich mir als Vater von vier Kindern natürlich auch Gedanken zu diesem Thema.

Jede freiheitliche Gesellschaft beruht auf fundamentalen Gemeinsamkeiten. Neben der Akzeptanz der freiheitlich demokratischen Grundordnung ist dieses für mich das Erlernen der deutschen Sprache. Ziel der Politik muss es sein, dass unsere Mitbürger mit Migrationshintergrund die gleichen Bildungs- und Berufschancenhaben, damit Sie als mündige Bürger am gesellschaftlichen Leben überhaupt teilnehmen können.

Dafür brauchen wir aus meiner Sicht eine gezielte Sprachförderung für die Kinder bereits ab dem Kindergarten. Gleichzeitig müssen wir aber auch dafür sorgen, dass auch die Eltern, im Sinne einer nachholenden Integration, eine solche Sprachförderung genießen. Und wenn man sich auf dieses Ziel einigen kann, dann muss man natürlich auch die entsprechenden Gelder dafür zur Verfügung stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Torsten Staffeldt
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Frage zum Thema Arbeit
12.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Staffeldt, wie lässt sich bei Ihrer möglichen Wahl zum Abgeordneten in den Bundestag ihre Geschäftsführertätigkeit, die Sie doch sicherlich zu 100% ausfüllt und die Aufgaben des Abgeordneten, die ja auch einen Vollzeitjob darstellen sollen, miteinander vereinbaren.

mfg
T.
Antwort von Torsten Staffeldt
5Empfehlungen
14.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

im ersten Moment habe ich überlegt, ob ich Ihnen antworten soll, da diese Frage nicht eine politische Stellungnahme abfragt, sondern in den persönlichen Bereich spielt.
Ich habe mich entschlossen zu antworten, da ich davon ausgehe, daß die Frage in positivem Sinne zu verstehen ist und Sie sich sorgen, wie ich beides miteinander vereinbaren kann.

Es geht, das zeigen andere Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die neben dem Mandat eine Firma betreiben. Sicherlich ist es eine zusätzliche Belastung. Mir persönlich ist es aber sehr wichtig, neben dem politischem Mandat den Kontakt zur Basis, zur Realität zu halten. Meiner Meinung nach gibt es zu viele Berufspolitiker in Berlin, die den Eindruck erwecken, die Probleme der Menschen vor Ort nicht mehr zu verstehen da Sie "abgehoben" sind. Zusätzlich gibt es im deutschen Bundestag zu wenig Unternehmerinnen und Unternehmer. Können wir erwarten, daß Beamte, Lehrer, Gewerkschaftsfunktionäre oder andere wirtschaftsfremde Parlamentarier die Interessen der mittelständischen Unternehmerinnen und Unternehmer authentisch vertreten ?

Im übrigen habe ich meine kleine Firma vor 12 Jahren selber gegründet und aufgebaut. Da hängt viel Herzblut dran. Also, es geht und es ist richtig das so zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

Torsten Staffeldt
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Frage zum Thema Finanzpolitik
17.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Staffeldt,

zentrale, aber zu wenig thematisierte Frage des Wahlkampfes ist, wie die
Lasten der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise verteilt werden. Unterm
Strich und auf längere Sicht drohen massive Einschnitte vor allem für
einkommensschwache BürgerInnen und die öffentlichen Haushalte.

Eine Initiative von Vermögenden hat deshalb im Mai in einem öffentlichen
Appell, der in den Medien viel Beachtung fand, eine zeitlich befristete
Vermögensabgabe gefordert. Sie sieht vor, dass Personen mit einem Vermögen von
mehr als 500.000 Euro 2009 und 2010 fünf Prozent ihres Vermögens abgeben.

Außerdem fordert die Initiative, der sich mittlerweile 37 Vermögende
angeschlossen haben, nach 2010 die Vermögensteuer wieder einzuführen. Mehr
dazu finden Sie unter www.appell-vermoegensabgabe.de.

Nach Berechnungen der Initiative würde eine solche Vermögensabgabe in den zwei
Jahren ca. 100 Milliarden Euro einbringen.

Diese Einnahmen sollen - anders als die bisherigen Konjunkturpakete - in den
ökologischen Umbau der Wirtschaft, in Personal für Bildungs-, Gesundheits- und
Pflegeeinrichtungen sowie in die Erhöhung der Transferleistungen wie Harz IV
und BaFöG investiert werden.

Einer von der Initiative in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage zufolge
unterstützen 57 Prozent der Deutschen die Forderung nach einer Vermögensabgabe
(Quelle: www.tagesspiegel.de ).

Als Sympathisant des Appells und Bürger Ihres Wahlkreises frage ich
Sie: Wie stehen Sie zu diesen Forderungen? Wenn Sie eine Vermögensabgabe
ablehnen, welche alternativen Lösungsvorschläge haben Sie für die sozialen und
ökologischen Probleme infolge der Krise?
Mit freundlichen Grüßen,

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Frage zum Thema Bildung und Kultur
21.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Staffeldt,

Sie (bzw. die FDP) werben im Wahlkampf auf Plakaten mit dem Slogan "Bildung ist ein Bürgerrecht".
Wie paßt das mit der Forderung nach Studiengebühren zusammen? Bürgerrechte sind doch Rechte, keine handelbaren Güter. Ich muß ja auch für mein Wahlrecht nicht bezahlen.

An verschiedenen Stellen wird immer wieder darauf hingewiesen, daß die Studiengebühren für Studenten durch Stipendien finanziert werden sollen. Wieviel Stipendienprogramme hat die Bremer FDP bisher ins Leben gerufen und wo muß ich mich da anmelden? Ich schreibe zur Zeit meine Diplomarbeit und könnte für diese Zeit ein Stipendium gut gebrauchen.


Mit freundlichen Grüßen!
Antwort von Torsten Staffeldt
bisher keineEmpfehlungen
24.09.2009
Hallo Herr ,

Bildung ist ein Bürgerrecht, aber Sie ist bereits jetzt nicht kostenlos. Wir zahlen mit unseren Steuern die Bildungseinrichtungen.
Studiengebühren sind kein Zwang. Unsere Vorstellung geht dahin, daß Universitäten und Hochschulen Gebühren erheben können, nicht müssen. Diese zusätzlichen Mittel dürfen dann nicht auf die Grundfinanzierung der Hochschulen angerechnet werden sondern geben den Universitäten zusätzliche Möglichkeiten Personal, Einrichtungsgegegenstände, Technik oder was sonst zur Ausprägung einer besseren Hochschule benötigt wird, zu bezahlen. Es ist also ein "Add On", daß zu einer verbesserten Situation führt.
Selbstverständlich muß die Einführung von Studiengebühren durch ein Darlehens- und Stipendiatensystem ergänzt werden.
Wir wollen, daß jeder und jede die Chance zum Studium hat.
Die Studiengebühren von z.B. 500€ pro Semester können dann, wie jetzt bei der BAFÖG auch, 5 Jahre nach Studienende in kleinen Raten zurückgezahlt werden. Das halten wir für eine Akademikerin bzw. einen Akademiker für zumutbar.

Wichtig dabei ist die Zielsetzung. Es muss zu einer verbesserten Hochschulbildung führen.

Mit freundlichen Grüßen

Torsten Staffeldt
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