Torsten Albig (SPD)
Kandidat Schleswig-Holstein 2012
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Angaben zur Person
Torsten Albig
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
Oberbürgermeister Kiel
Wohnort
Kiel
Wahlkreis
Landesliste
Landeslistenplatz
1, über Liste eingezogen
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(...) B. durch Patenschaften, Seniorenbeiräte und Freiwilligendienste. Seniorinnen und Senioren sind alt genug, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Sie darin zu unterstützen ist unsere Aufgabe. (...)
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
21.04.2012
Von:
Di

Lieber Torsten,

In der Bundesrepublik leben ungefähr sieben Millionen EU In- und Ausländer, die durchschnittlich seit 30 Jahren hier leben. Ein Fünftel von ihnen ist hier geboren. Das Wahlrecht für Ausländer wurde das erste Mal 1979 in einem Memorandum vom ehemaligen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Heinz Kühn gefordert. Seitdem hat sich die Welt verändert, die Bundesrepublik ist um ca. 19 Millionen Menschen reicher geworden. Die Ostdeutschen kamen als Staatsbürger, nicht als Bewohner, die Spätaussiedler kamen als Immigranten und wurden zu Staatsbürgern gemacht, andere waren länger da und blieben Ausländer, bis heute, ohne Wahlrecht.

Ich persönlich unterstütze die SPD seid 30 Jahren, und darf nicht zur Wahl?
Wie stehen Sie persönlich zu dieser Problematik und welche konkreten Maßnahmen zu diesem Thema werden Sie, bzw. meine Partei einleiten, wenn Sie an einer Regierung in Schleswig-Holstein beteiligt sind?

Lieben Gruß
aus NMS
Di
Antwort von Torsten Albig
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26.04.2012
Torsten Albig
Hallo Frau Di ,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und Ihre Unterstützung.

Zu Ihrem Anliegen: Wir werden uns auf Bundesebene für die Aufhebung des Optionszwangs und die generelle Zulassung der doppelten Staatsangehörigkeit einsetzen. Und wir werden uns dort ebenfalls für die Einführung eines Wahlrechts im Land und in den Kommunen orientiert am Wohnort einsetzen.

Aus unserer Sicht geht es langfristig darum, dass die Menschen, die in unserem Land dauerhaft leben, auch am politischen Willensbildungsprozess teilhaben können.

Mit freundlichen Grüßen aus Kiel
Torsten Albig
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
23.04.2012
Von:

Wäre es nicht an der Zeit, dass zur Stärkung unserer Demokratie, möglichst viele Parteien miteinander in einer Regierung oder im Parlament zusammenarbeiten könnten? Muss es immer feste Koalitionen geben? Wäre es für Deutschland / Schleswig-Holstein nicht auch gut, Minderheitsregierungen zu dulden, um dann in Sachfragen Mehrheiten zu erarbeiten? Würden Sie eine Minderheitsregierung bilden oder dulden? Würden Sie sich für eine Zusammenarbeit von SPD, Grünen, Piraten, SSW und Linken einsetzen? Mit wem würden sie auf welche Weise zusammenarbeiten wollen? Schließen Sie eine Partei aus? Welche? Würden Sie das auch tun, wenn eine Zusammenarbeit mit dieser Partei eine große Koalition zwischen CDU und SPD verhindern würde? Haben die wählenden Bürger, nicht das Recht, dass alle Parteien sich wirklich mit aller Kraft bemühen, Politik zu machen mit den anderen gewählten Parteien ohne zu fremdeln und diese auszuschliessen?
Antwort von Torsten Albig
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30.04.2012
Torsten Albig
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Das Verhältnis zwischen den Parteien ist in unserem Land in der Tat entwicklungsfähig. Mir ist der Dialog untereinander ganz besonders wichtig. Das gilt selbstverständlich auch für die Parteien. Ich möchte mit allen Parteien gut zusammenarbeiten. In Kiel habe ich gute Erfahrungen gemacht. Hier arbeiten SPD, Grüne und SSW eng zusammen.
Nach der Landtagswahl am 6. Mai möchte ich eine rot-grüne Koalition führen. Allerdings heißt das eben in keinem Fall, dass ich dann mit den anderen Parteien nicht mehr sprechen werde. Ich will in einem Land leben, in dem es beim Ringen um den besten Weg für unser Land um die Menschen geht. Das steht im Vordergrund und keine Parteigrenzen.

Mit freundlichen Grüßen

Torsten Albig
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Frage zum Thema Arbeit
24.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Albig,

ältere Mitbürger haben es, trotz guter Qualifikationen, nicht leicht, bei Arbeitslosigkeit einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Was wollen Sie unternehmen, damit ältere Mitbürger in den Arbeitsmarkt integriert werden? Ich meine damit Arbeitsplätze, wo man mit den Einkommen auch ein Auskommen hat.

Mit freundlichen Grüßen

E.

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Frage zum Thema Soziales und Familie
25.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Albig!

Wie Ihnen bekannt sein wird, stellt die ältere Generation ein großes Potential für das wirtschaftliche, gesellschaftliche, kulturelle und politische Leben in unserer Stadt (Lübeck) und in Schleswig Holstein dar, die ältere Generation wird schon jetzt einen steigenden Anteil der Wahlberechtigten repräsentieren.

• wie wollen Sie die Teilhabe älterer Menschen stärken und sichern?

• wie wollen Sie eine solidarische und zukunftsorientierte Seniorenpolitik in unserem Land erfolgreich realisieren?

• in welcher Form werden Sie die in Schleswig Holstein gewählten und noch zu wählenden Seniorenbeiräte, die ihre Kompetenzen und Erfahrungen für das Gemeinwohl einsetzen, stärken und unterstützen und werden Sie ein Seniorenmitwirkungsgesetz mit beschließen?
Antwort von Torsten Albig
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04.05.2012
Torsten Albig
Sehr geehrte Frau Ölgaard,

vielen Dank für Ihre Mail. Wie Sie richtig schreiben, steigt die Zahl der älteren Mitbürger stetig. Der demographische Wandel stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Die beruflichen Erfahrungen der Menschen im Rentenalter, ihre soziale Sensibilität und ehrenamtliche Einsatzfreude wollen wir nutzen, z. B. durch Patenschaften, Seniorenbeiräte und Freiwilligendienste. Seniorinnen und Senioren sind alt genug, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Sie darin zu unterstützen ist unsere Aufgabe. Das haben wir auch in unserem Regierungsprogramm 2012 - 2017 beschlossen.
Wir werden:
* Die Mobilität im Alter sichern (z. B. durch Bürgerbusse, Sammeltaxen, ÖPNV)
* Uns dafür einsetzen, dass die Bedürfnisse der Älteren im kulturellen und wirtschaftlichen sowie im Bildungsbereich berücksichtigt werden; dafür rufen wir eine Initiative ins Leben, die Wirtschaft, Kulturschaffende und Seniorenverbände zusammenführt,
* neue Wohnformen, bauliche Voraussetzungen und Infrastrukturangebote fördern, damit ältere Menschen die Chance erhalten, möglichst lebenslang in der eigenen Wohnung bzw. im Wohnquartier leben können, und
* in der Arbeitwelt mehr als bisher die Potentiale aller Altersgruppen nutzen

Ich hoffe sehr, dass Sie mit unseren Vorhaben einverstanden sind und hoffe auf Ihre positive Unterstützung dabei.

Mit herzlichen Grüßen

Torsten Albig
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Frage zum Thema Umweltpolitik
29.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Albig,

der konservative schottische Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Struan Stevenson, ist zugleich Vorsitzender der interfraktionellen Arbeitsgruppe des Europäischen Parlaments "Climate Change, Biodiversity and Sustainable Development" CCBSD (Klimawandel, Biodiversität und Nachhaltige Entwicklung).
Er ist wohl der erste namhafte Politiker, der sich vehement mit der Verbreitung der Windkraftanlagen und dem Sinn dieses Unterfangens auseinandersetzt, vielleicht der erste, der Lernfähigkeit zeigt, seine Meinung geändert hat und sogar so mutig ist, diese öffentlich zu äußern!
Kennen Sie seine Rede vom 9.11.2011? Was halten Sie davon?
Lesen Sie bitte hier:
< www.struanstevenson.com >

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Torsten Albig
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29.05.2012
Torsten Albig
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage und den interessanten Link.

Ich stehe für eine konsequente Energiewende. Schleswig-Holstein ist eines der führenden Länder im Bereich der Windenergie. Dies wollen wir noch ausbauen, ohne den ausgewogenen Energiemix zu vernachlässigen und den Ausstieg aus der Kernenergie in Frage zu stellen. Ich gebe Ihnen recht, dass es viel mehr Anstrengungen bedarf, Energie einzusparen.Dabei ist mir wichtig, dass die Anlagen akzeptiert werden, sowie Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit gewährleistet sind.

Technische Anlagen beeinflussen Menschen. Mir ist deshalb der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern wichtig. Nur auf diese Weise kann die erfolgreiche Energiewende gelingen.

Mit freundlichen Grüßen
Torsten Albig
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