Von:


Sehr geehrter Herr Schäfer-Gümbel,
Das Klinikum Offenbach soll auf Anweisung des RP Darmstadt verkauft werden, da defizitär.
Nur in diesem Fall sollen ca. 320 -350 Mio. zur Entschuldung für einen privaten Investor zur Verfügung gestellt werden - für ein kommunales Krankenhaus steht die Summe nicht zur Verfügung.
Die Pressemitteilung von Bürgermeister P. Schneider verschweigt einen Großteil der Summe, die erforderlich ist um das Klinikum an einen Privaten zu übergeben..
Die 215 Mio. aus Übernahme der Bankverbindlichk. ist nur ein Teil der Summe, für die die Stadt aufkommen müßte.
Der Ausgleich des derzeit bestehenden, negativen Eigenkapitals und Sicherstellung des positiven Eigenkapitals zum Übertragungsstichtag 30.06.2013 sind ca. 26-28 Mio - zu entnehmen der vorläufigen Bilanz -liegt den Stadtverordneten vor-
"Hinzu kommen Risiken aus der Vergangenheit, deren konkrete Höhe durch einen Wirtschaftsprüfer sachkundig und objektiv festgestellt werden müssen" - das ist eine Verschleierung. Die Risiken sind bereits festgestellt.
Abriss des alten Krankenhauses mit Anbauten ca. 12 Mio.
Abriss der Schwesternwohnheime und Haus Q ca. 3. Mio.
Abriss des Verbindungstunnels ca. 2 Mio.
Psychiatrieneubau incl. Ambulanz ca. 20 Mio.
Untergeschoss Rebentischzentrum ca. 1 Mio.
Neuer Verbindungstunnel ca. 2 Mio.
Trinkwasserleitungen ca. 0,5 Mio.
Notartzstandort ca. 1 Mio.
Tommy Hall ca. 0,5 Mio
Abriss und Neu Schulungsbaracke ca. 0,8 Mio.
Ablösung Leasing med. Geräte ca. 16 Mio.
Neubau Apotheke (z.Zt. im Altbau) ca. 6 Mio.
eventuell Neubau Schwesternwohnheim ca. 6 Mio.
Auflösung EVO Contracting - Rüchkauf ca. 18-20 Mio.
Diese Zahlen wurden im Lenkungsausschuss bereits genannt und werden den Stadtverordneten "verschwiegen" - keiner von Ihnen macht sich die Mühe die Zahlen zu addieren, die eigentlich schon bekannt sind.
Was ist mit der Einbindung in den Katastrophen Plan des Landes Hessen - wird das in Zukunft dem Privaten extra vergütet? Welche Zahlungen verlangt der Private noch in Zukunft?