Thomas Stotko (SPD)
Abgeordneter Nordrhein-Westfalen 2010-2012
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Grunddaten
Thomas Stotko
© Landtag NRW
Geburtstag
03.06.1966
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Rechtsanwalt in der Sozietät Rauh, Rauh & Stotko in Witten
Wohnort
Witten
Wahlkreis
Ennepe-Ruhr-Kreis II , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
43,8%
Landeslistenplatz
122
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(...) Letztlich haben wir eine Befragung der Betroffenen der JobAgentur gefordert; diese soll in diesem Jahr durchgeführt werden. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
03.09.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Stotko,

warum machen die SPD NRW und Sie nicht noch mehr medialen Druck gegen den unerträglichen OB Sauerland, der tatsächlich über Leichen geht und die politische Moral in diesem Land zum Nachteil der anständigen Politiker aufs Schwerste beschädigt?

Bitte tun Sie etwas, die Wut von uns Bürgern auf diesen Verhöhner der 21 Toten und Selbstbediener aus Steuer-/Pensiongeldern ist grenzenlos.

Mit freundlichen Grüßen aus Münster
Wilms
Antwort von Thomas Stotko
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06.09.2010
Thomas Stotko
Sehr geehrter Herr Wilms,

als Politiker kann ich "medialen Druck" nicht ausüben, die Medien sind richtiger weise frei in ihrer Berichterstattung. Ich begleite und kommentiere seit sechs Wochen die Ereignisse der Loveparade und habe das bisher auch auf das Verhalten von Herrn Sauerland erstreckt. Herr Sauerland hat gestern im Innenausschuss auf meine Frage, ob er für die von ihm eingeladenen mindestens 350.000 Gäste alle sicherheitsrelevanten Maßnahmen unternommen habe keine Antwort gegeben. Er ist der Meinung, er habe das Chaos des Veranstalters nicht kontrollieren müssen. Sie können das Protokoll der gestrigen Sitzung unter ( www.landtag.nrw.de ) einsehen, sobald es veröffentlicht ist. Ich habe dort kommentiert, wie unerträglich ich sein Verhalten finde.

Wir werden weiterhin jede Möglichkeit nutzen, die Fehler und Versäumnisse aller Akteure publik zu machen.

Herzlichen Gruß nach Münster

Thomas Stotko
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
20.01.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Stotko,

mit Entsetzen las ich ein Interview im Lokalteil einer regionalen Zeitung mit dem Leiter der hiesigen Jobagentur (Witten), der die chronischen Probleme dort genau benannte (die ebenso fast Burn-Out-geschädigte Sozialrichter in Berlin ob der steigenden Flut der Klagen dort auch ebenso benennen: das Problem liegt in den Jobcentern-siehe auch SPIEGEL-Interview, etc, etc,pp): Schwierigkeiten mit der EDV, man schaffe es gerade, pünktlich die Leistungen zu überweisen.

Schwierigkeiten seiner Mitarbeiter/innen benannte er natürlich nicht. Was mich sehr störte als Bürgerin war, er hat dabei pauschal seine Kunden als "unqualifiziert" hingestellt. Ich jedoch kenne kaum unqualifizierte Hartzempfänger/innen, die meisten haben irgendeine Ausbildung, Erwerbsbiografie, wenigstens irgendetwas im Leben geleistet. Wie ich,ebenso. Ich habe mich zu diesem Thema redlich selber bemüht, beim Landrat Dr. Brux eine Bürgersprechstunde zu erhalten und erhielt keine Antwort. Ein teures Widerspruchsverfahren per Rechtsanwalt (für meinen Sohn, 23) gegen die Jobagentur wurde leider dann nötig, Die Jobagentur bezahlte dies, nachdem wir Erfolg hatten.Wäre nicht nötig gewesen, aber ich bemerkte bereits in Gesprächen, man wollte meine guten Argumente nicht ernst nehmen und wurde aggressiv dort.(muss ich denn als bodenständige Bürgerin anstrengende Grundsatzdebatten darüber mit Terminen in Schwelm-und woher Fahrgeld-wahrnehmen über die seltsame Frage, warum unter 25-jährige dringendst zuallererst eine qualifizierte Berufsausbildung finden, antreten sollten? Sogar in der BA Nürnberg, die hier leider nicht zuständig ist, verstand man mich gleich...meine Güte!)

Deswegen meine Frage an Sie-SPD-Mitglied ebenso-warum geht es nicht MIT den Bürgern/innen?(ich fand mich nach einer Strafanzeige wegen Kritik, Beschwerde an einer ARGE-Mitarbeiterin Bochum bereits bei der Polizei wieder, aber Verfahren eingestellt)Dies fragen ebenso Sozialrichter.(Kosten!!!)

MFG

Antwort von Thomas Stotko
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31.01.2011
Thomas Stotko
Sehr geehrte Frau ,

bitte entschuldigen Sie, dass ich Ihre Anfrage erst jetzt beantworten kann.

Ich teile Ihre Auffassung, dass ein Großteil der Betroffenen der JobAgentur durchaus qualifiziert sind. Darüber hinaus bin ich auch der Meinung, dass es in der Beratung und Vermittlung noch nicht "rund" läuft.
Ich habe mehrfach auf die Überlastung der dortigen Mitarbeiter hingewiesen, jedoch findet keine ausreichende Refinanzierung der Agentur für Arbeit statt.

Für die Wittener SPD darf ich Ihnen sagen, dass wir uns für die Einrichtung der Stelle eines Ombudsmannes bei der JobAgentur Witten eingesetzt haben. Bis jetzt hat der EN-Kreis diesem Vorschlag nicht aufgegriffen.
Letztlich haben wir eine Befragung der Betroffenen der JobAgentur gefordert; diese soll in diesem Jahr durchgeführt werden. Vielleicht ist dies eine gute Möglichkeit für die Betroffenen Anregungen, Lob, aber auch Kritik äußern zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Stotko
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
01.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Stotko,

dann habe ich noch eine dringende Frage:

als betroffene Bürgerin kann ich auch bestätigen, daß Kritik, Beschwerden am "Hartz-System" der ja nicht nur m.E. dringend verbesserungswürdigen Handhabung der Gesetze nach Alg 2, SGB II zu Gunsten Betroffener (siehe auch zu lange Verweildauer in H-4) oft schwer geahndet werden. Von Seiten von Behörden. Ich las dazu auch einen Bericht und Leserbriefe im SPIEGEL, die besonders bestätigen und belegen, Bürger/innen, die sich über unsinnige Maßnahmen beschweren, werden besonders hart geahndet.(SPIEGEL-Ausgabe 1/11, bzw. 3/11)


Welche Chance haben wir als einfach nur gebildete (und auch gut ausgebildete-ich habe Sozialarbeit/Sozialpädagogik am FB Dortmund studiert, und erfolgreich jahrelang im Sozialbereich gearbeitet, auch als Vorstandsmitglied) und gut informierte Bürger/innen, daß sich an diesen absurden und zusätzlich teueren, menschlich (gesundheitlich)unnötig stark belastenden "Ahndungen" etwas ändert?

Es kostet umso mehr öffentliches Geld, PKH,, Bürokratieaufwand, sich stets dagegen wehren zu MÜSSEN (!), um dabei nicht auf der Strecke zu bleiben.Deswegen habe ich mich auch an den Landrat gewand-wegen einer eigeninitiativen Probearbeit in Bochum (wo ich vorher wohnte)-die mir noch verboten wurde (Arge Bochum, darf sie eigentlich nicht, machte sie aber)wurde ich sofort-nach meiner Flucht in meine alte Heimatstadt, grundverdächtigt.
Angeblich habe ich-weil ich ja "intelligent" sei -so mein Jobcoach, gar "heimliche Nebeneinkünfte"-worauf er wegen eines Grundverdachts (!)gleich die Leistungen einstellte und mir sogar ein Gerichtsvollzieher ins Haus kam. Für 30 Euro korrekt bereits in Bochum angegebene Probearbeit soll ich nun über 1000 Euro ans Finanzamt zahlen.
Das alles, weil ich statt zu einer sinnlosen Maßnahme (mal wieder) zu gehen,lieber bezahlt arbeiten wollte und wegen meiner Kritik daran.Das ist doch Unrecht!

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir dies auch beantworten könnten.

I.
Antwort von Thomas Stotko
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02.02.2011
Thomas Stotko
Sehr geehrte Frau ,

wie Sie den aktuellen Diskussionen der Medien momentan entnehmen können, kämpft die SPD zur Zeit für Verbesserungen im Hartz-IV-Bereich. Sofern Sie zu Unrecht Rückzahlungen leisten müssen, steht Ihnen Beratungs- und Prozesskostenhilfe zu. Sie haben sich ja zuvor bereits mit anwaltlicher Hilfe gewehrt. Dazu würde ich Ihnen bei dem aktuell geschilderten Fall erneut zu raten.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Stotko
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
16.08.2011
Von:

Guten Tag Herr Stotko ,

Nach dem Peer Steinbrück im Juli beim " Bilderberg " Treffen in St. Moritz weilte , hat er sich ja in der Zwischenzeit auch selber als Kanzlerkanditat ins Spiel gebracht.
Nun gehört der Mann ja dem Seeheimer Kreis im rechte Flügel Ihrer Partei an.
Ich hege den Verdacht , das man sich hinter den Kulissen mit der CDU auf Steinbrück geeinigt hat , da er ja von der Konservativen Ideologie nicht weit entfernt ist.
Nachdem Peer Steinbrück maßgeblich zur Deregulierung der Finanzmärkte ( u.a. Zulassen von Hedgefonds) und zur Subventionierung einer privaten Bank ( HRE ) beigetragen hat , ist dieser Mann der schon 2003 eine Bad Bank forderte ( warum wohl ?) untragbar.
In sämtlichen Foren zu dem Thema wird Peer Steinbrück angeprangert und als indiskutabel erklärt.

Ich freue mich über Ihren Standpunkt zur dieser Debatte zu hören.

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Thomas Stotko
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09.09.2011
Thomas Stotko
Sehr geehrter Herr ,

nach meiner Urlaubsrückkehr versuche ich Ihre Frage zu beantworten, die leider keine ist und eigentlich nach den Regeln von Abgeordnetenwatch mich nicht erreicht hätte.

In der Sache selbst gehe ich davon aus, dass die SPD ihre Kanzlerkandidaten noch immer demokratisch auf einem Parteitag nominieren wird und dort jeder sich zur Wahl stellen kann, der dies beabsichtigt, egal ob er Steinmeier, Steinbrück oder Gabriel heißt.

Ich halte alle drei (und im übrigen noch zahlreiche andere) Parteimitglieder für würdige Kandidaten.

Herzlichen Gruß

Thomas Stotko
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