Thomas Kossendey (CDU)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Thomas Kossendey
Jahrgang
1948
Berufliche Qualifikation
Jurist, Regierungsdirektor a.D.
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
-
Wahlkreis
Oldenburg Ammerland , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
35,5%
Landeslistenplatz
5, Niedersachsen
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(...) Mit unserem Beitrag für ein friedliches und stabiles Afghanistan schützen wir auch die Bundesrepublik Deutschland. (...)
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Thomas Kossendey hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Außenpolitik
29.07.2009
Von:
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Guten Tag Herr Kossendey.
Ich habe in der in Oldenburg erscheinenden Nord-West Zeitung vom 13.06.09 folgendes Zitat gelesen. Natogeneralsekretär De Hoop Scheffer sagte,seit Beginn des Nato Einsatzes in Afghanistan 2001 seien etwa 1000 Nato Soldaten getötet worden .Aber ich finde,daß es diesen hohen Preiß wert ist .Zitat Ende. Wie denken Sie darüber?Stimmen Sie dieser Aussage zu ,oder wie ist Ihre Sichtweise der Sachlage?Für Ihre Bemühungen und die Antwort möchte ich mich an dieser Stelle schon einmal bedanken und verbleibe mit freundlichen Grüßen
-
Antwort von Thomas Kossendey
bisher keineEmpfehlungen
21.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

für Ihre E-Mail vom 29. Juli 2009, mit der Sie mich um Auskunft über den Einsatz der NATO in Afghanistan bitten, danke ich Ihnen.

Die Sicherheit Deutschlands ist heute untrennbar mit den Entwicklungen in Europa und der Welt verbunden. Mit unserem Beitrag für ein friedliches und stabiles Afghanistan schützen wir auch die Bundesrepublik Deutschland. Nur ein afghanischer Staat, der in der Lage ist, eigenständig und erfolgreich für seine Sicherheit zu sorgen, kann dauerhaft verhindern, erneut ein Rückzugsgebiet für Terroristen und damit wieder zu einer Bedrohung für andere Staaten zu werden.

Bis zum Jahr 2001 war Afghanistan die wichtigste Operations- und Trainingsbasis für den internationalen Terrorismus. Bereits zu Beginn des dortigen internationalen Engagements stand fest, dass die Stabilisierung einer von mehreren Jahrzehnten Krieg zerrütteten Gesellschaft und der Wiederaufbau staatlicher Strukturen eine erhebliche Herausforderung für die Staatengemeinschaft darstellen würde. Das Eingreifen der internationalen Gemeinschaft hat die Schreckensherrschaft der Taliban beendet, den Terroristen die operative Basis weitgehend entzogen und weitere positive Entwicklungen möglich gemacht.

Auch wenn die Sicherheitslage in Afghanistan immer noch nicht stabil ist, ist der Aufbau des Landes vorangekommen. So konnten bis zum Jahr 2008 550.000 Arbeitsplätze in 19.000 neuen Unternehmen dazu beitragen, den afghanischen Export jährlich zwischen 10 und 30% zu steigern.

Frauen waren während der Herrschaft der Taliban aus fast allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ausgeschlossen. Inzwischen haben immer mehr Frauen und Mädchen - trotz weiterhin bestehender, erheblicher Defizite insbesondere auf dem Land - wieder Zugang zu Bildung, Beschäftigung und politischer Teilhabe und können damit einen Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben legen. Landesweit wurden 3.500 Schulen gebaut und die Zahl der Schülerinnen und Schüler hat sich auf rund sechs Millionen verfünffacht.

Rund 85% der Bevölkerung haben heute Zugang zu einer gesundheitlichen Basisversorgung. Und schließlich gewinnt auch der Aufbau demokratischer Strukturen zunehmend an Bedeutung und findet mit den im August 2009 angesetzten Präsidentschaftswahlen in afghanischer Eigenverantwortung seinen vorläufigen Höhenpunkt.

Der militärische Beitrag ist dabei nur ein Element des umfassenden Engagements der internationalen Gemeinschaft, zur Unterstützung der afghanischen Regierung und der afghanischen Bevölkerung bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und bei der Schaffung von Perspektiven für ihre Zukunft. Leider sind bei dem Einsatz der Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe ISAF bisher mehr als 1300 Soldaten gefallenen.

Dennoch bleibt der Einsatz des Militärs zum jetzigen Zeitpunkt, trotz aller damit verbundenen Risiken und Gefahren, unverzichtbar, da er die Voraussetzungen für die Fortsetzung eines nachhaltigen Wiederaufbaus und das Entstehen einer dauerhaften Stabilität schafft, insbesondere durch Maßnahmen der zivilen Entwicklungszusammenarbeit.

In der internationalen Gemeinschaft herrscht Einigkeit, dass nur dieser vernetzte Ansatz, im Dialog mit den afghanischen Partnern, zum Erfolg führt. Um so wichtiger erscheint es mir daher, dass die ISAF auf Ersuchen der afghanischen Übergangsregierung und mit Genehmigung durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ihren Auftrag weiter wahrnimmt und auch der Deutsche Bundestag das Mandat für den Einsatz deutscher Soldatinnen und Soldaten mit breiter Mehrheit bis zum 15. Dezember 2009 verlängert hat.

In der Hoffnung, Ihnen mit diesen Informationen gedient zu haben, verbleibe ich

mit freundlichem Gruß

Thomas Kossendey
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Frage zum Thema Gesundheit
14.08.2009
Von:

Hallo Herr Kossendey,
können Sie Ihren Wahlerinnen und Wähler falls Gewinn der Wahl, versprechen, das es keine Beitragserhöhungen der Krankenkassen und massiwe Einschnitte der Leistungen geben wird ?

Mit freundlichen Gruß,

Antwort von Thomas Kossendey
1Empfehlung
21.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage zu den Beitragssätzen und dem Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Krankenkassen in der Lage sind, die gesundheitliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger zu sichern. Jeder in Deutschland soll eine qualitativ hochwertige, wohnortnahe medizinische Versorgung erhalten und am medizinischen Fortschritt teilhaben könne. Daher setze ich mich dafür ein, dass hohe Qualitätsstandards auch in Zukunft gewährleistet bleiben werden.

CDU und CSU planen keine Erhöhung der Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse. Die Belastungen für die Versicherten sollen in Grenzen gehalten werden. Dazu werden wir Entlastungsspielräume nutzen. So wurden zuletzt am 1. Juli 2009 im Zuge des Konjunkturpakets II die Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherung um 0,6 Beitragssatzpunkte abgesenkt.

Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Kossendey
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
18.08.2009
Von:

Moin, mich interessiert, wie Sie zum Thema Inklusion im Hinblick auf unsere Schullandschaft stehen. In wieweit glauben Sie einschätzen zu können, wie die Lage in den Schulen tatasächlich ist? Besonders natürlich in den Förderschulen, die von der Inklusion am meisten betroffen wären
Antwort von Thomas Kossendey
bisher keineEmpfehlungen
21.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

ich danke Ihnen für Ihre interessante Anfrage. Da es sich beim Thema Schulpolitik jedoch um eine Länderangelegenheit handelt, möchte Sie bitten, sich an den Landtagsabgeordneten Jens Nacke ( mail@jens-nacke.de ) zu wenden.

Mit freundlichem Gruß
Thomas Kossendey
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
16.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Kossendey,

im Kandidaten-Check auf abgeordnetenwatch.de zur Bundestagswahl 2009 beantworten sie ausnahmslos jede der Fragen mit dem immer gleichen Hinweis, dass die Frage für eine kurze Beantwortung zu komplex sei. Das heißt, Sie antworten effektiv auf keine einzige der gestellten Fragen, obwohl unter diesen durchaus auch weniger komplexe und einfach zu beantwortende Fragen zu finden sind. Der politisch interessierte Wähler wird von Ihnen im Regen stehen gelassen und schlichtweg ignoriert.

Meine Fragen hierzu lauten: Haben Sie kein Interesse daran, dass die Wählerinnen und Wähler Ihre Position zu den einzelnen Thesen erfahren? Was ist zum Beispiel an der Beantwortung der Frage nach dem kostenlosen Erststudium so komplex, dass Sie auf eine Beantwortung verzichten? Würden Sie sich dafür einsetzen, dass der Kandidaten-Check auf abgeordnetenwatch.de in Zukunft Kandidaten ausschließt, die lediglich nutzlose Standard-Antworten verwenden, die die gestellten Fragen in keiner Weise beantworten?

Mit freundlichen Grüßen


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