Von:
Uwe

Sehr verehrter Oberbürgermeister
Viele Fehlentwicklungen in dieser Stadt werden den Versäumnissen der SPD zur Last gelegt.Nunmehr regiert die CDU einige Jahre in Hamm.
Die Armut ist in Hamm nicht weniger geworden, die Ausbildungsplatzsituation hat sich nicht grundlegend verbessert, die Wirtschaftsförderung vermeldet keinen grundsätzlichen Wandel.
Es gibt weiterhin Integrationsprobleme mit Migranten, eine hohe Kriminalitäsrate, zu wenig Hilfe für Suchtkranke und in sozialen Brennpunkten mangelt es an Streetworkern.
2010 werden in Hamm, sozialverträglich, 2500 Bergleute ihren Job verlieren, weil die Bundesregierung lieber Milliarden zur Stützung betrügerischer Banken ausgibt, statt in die Menschen dieses Landes und deren Zukunft zu investieren. Wir bauen in Hamm ein Kohlekraftwerk. Rechnen wir den Einkaufspreis für die Kohle zuzüglich der Kosten für arbeitslose Hartz IV Empfänger die dadurch keine Beschäftigung finden, wird die Kohle unter dem Strich teurer als sie zur Zeit erscheint. Wir haben in Hamm das Knowhow und die Kohlefelder.
Der Mittelstand erfährt in Hamm zu wenig Förderung auch fehlt es an überregionalen Zusammenschlüssen. Jede Stadt in der Region erscheint hier als Einzelkämpfer und kann von Subventionsschleichern gegeneinander ausgespielt werden.
Weiterhin beteiligt sich die Stadt Hamm an umstrittene Zinswettgeschäfte. Nach den millionenschweren Verlusten einzelner Städte der Region ist eine Selbstverpflichtung zum Verzicht auf solche Spekulationsgeschäfte mit Steuergeldern lange überfällig.
Städtebaulich veräußert die Stadt ohne Auflagen das schöne VHS Gebäude.
Im Bereich Energiepolitik werden die Kunden der Stadtwerke Hamm ungebührlich belastet, das belegen die überzogene Gewinnabführung der Stadtwerke Hamm als Tochter an die Stadt und die hohen Investitionen und Beteiligungen der Stadtwerke Hamm.
Wie können Sie vor diesem Hintergrund erwarten, dass ihnen die Wähler erneut ihr Vertrauen schenken?