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Sehr geehrter Herr Aurich,
bei den aktuellen Verhandlungen zum Heilbronner Haushalt 2012 ist mir leider unverständlich, nach welchen Leitlinien die Anträge der CDU gestellt und von Pro Heilbronn unterstützt wurden.
Ins Auge sticht der Antrag die Mittel für die Lokale Agenda 21 von 13.000 € zu streichen. Gleichzeitig werden aber beispielsweise ein Antrag eingebracht den Kleintierzüchterverein Neckargartach mit 22.000 € zu unterstützen.
Um es gleich vorneweg zu sagen, ich habe keinerlei Vorbehalte gegen den Kleintierzüchterverein. Um aber keinen falschen Eindruck zu erwecken, sollten sie die Motivation hinter den Anträgen klarstellen.
Die lokale Agenda geht auf den "Weltgipfel" 1992 in Rio de Janeiro zurück und arbeitet an Lösungen für eine ökologischere und gerechtere Welt. Die Maßnahmen und Projekte sollen in Kooperation mit allen gesellschaftlichen Gruppen, der Politik, der Wirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern- umgesetzt werden. Nach dem Motto: "GEMEINSAM DIE ZUKUNFT GESTALTEN!" soll die Lokale Agenda 21 ein langfristiges Handlungskonzept für die ökologische, ökonomische und soziale Entwicklung einer Stadt aufbauen.
Das sind wichtige und ehrenwerte Ziel, die durch den Antrag zur Streichung der Mittel weniger Priorität bekommen, als die Zielsetzungen anderer Gruppierungen bzw. Vereine.
Bitte erläutern Sie mir die Leitlinien auf deren Basis ihre Anträge erfolgten.
(Gleiches habe ich natürlich auch bei Pro Heilbronn und u.a. Herrn Throm angefragt.)
Mit besten Grüßen,
