Stephan Greve (GRÜNE)
Kandidat Bürgerschaftswahl Hamburg 2011
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Stephan Greve
Jahrgang
1985
Berufliche Qualifikation
Fachinformatiker
Ausgeübte Tätigkeit
Geschäftsführer
Wahlkreis
Eppendorf - Winterhude , Listenplatz 8, Stimmen (Wahlkreis): 1.531, 0,8%
Landeslistenplatz
keinen
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(...) Ich stimme Ihnen voll und ganz zu in dem Punkt der aufzuweisenden Defizite im Bildungswesen. Genau deswegen fordern wir Grüne schon lange ein längeres gemeinsames Lernen und haben uns auch insbesondere während unserer Regierungszeit für kleinere Klassen eingesetzt und im Übrigen die Hauptschule abgeschafft und dafür gesorgt, dass alle Schulformen zum Abitur führen. Für echte Bildungs- und Chancengerechtigkeit braucht es starke Grüne in der Regierung. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Stephan Greve hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 29 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung
18.01.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Greve,

inwieweit sehen Sie einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Politikverdrossenheit dieser Tage und dem angespannten Verhältnis von Wählern zu deren politischen Vertretern?

Ist Politik als solche für den Bürger auch ohne den Einfluss durch ihre Vertreter eben auf den Bürger noch ein erstrebenswertes Instrument zur Mitgestaltung einer Gesellschaft oder mehr und mehr dem Personenkult a la Guttenberg unterworfen?

Sehen Sie einen Trend weg von der Basis- hin zur Pop-Politik?

MFG

G.
Antwort von Stephan Greve
bisher keineEmpfehlungen
22.01.2011
Sehr geehrter Herr ,

wir Grüne wollen die Partizipationsmöglichkeiten des Elektorats deutlich steigern! Wir sind die einzige Partei, die sich klar für mehr Bürgerbeteiligung bekennt. Steigender Politikverdrossenheit lässt sich am besten begegnen, indem man Bürger nicht vor vollendete Tatsachen stellt, sondern proaktiv in Entscheidungsprozesse einbezieht.

Personenkult hat per se nichts mit Politik oder Beteiligung zu tun, hier werden Wünsche und Visionen, um ihr Beispiel zu Guttenberg zu zitieren, auf eine Art "Heilsbringer" projeziert, der Wohlstand und Ästhetik verkörpert, aber keine Teilhabe zulässt. Wir möchten die Bürger zu mehr Teilhabe an demokratischen Entscheidungsprozessen befähigen und Visionen gemeinsam mit ihnen umsetzen.

Herzlichst

Ihr

Stephan Greve
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
27.01.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Greve,

Wie wollen Sie, im Falle einer möglichen Regierungsbeteiligung (egal ob mit der SPD oder der CDU), die Bildungspolitik gestalten, beziehungsweise die Bildung in Hamburg voranbringen?

Auf Grund des Volksentscheides, würden ihnen ja größere Schulreformen vergönnt sein.
Trotz alledem würden die meisten mir ja zustimmen, wenn ich sage, dass Deutschland, insbesondere Hamburg riesige Defizite im Bildungswesen vorzuweisen hat.
Die Universitäten mal ausgenommen; sehen sie wirklich noch eine Chance für das jetzig bestehende Schulsystem oder besser gesagt, welche Dinge sind zu verändern und wie zu finanzieren?
Denn wie z.B. sind kleinere Klassen mit Lehrermangel und leeren Kassen zu bezahlen?

Mit freundlichen Grüßen M.
Antwort von Stephan Greve
bisher keineEmpfehlungen
06.02.2011
Sehr geehrter Herr ,

allem voran vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Interesse an den Grünen. Um Ihre Frage zu beantworten ob ich eine Chance sehe, das jetzige Schulsystem so aufrecht zu erhalten, muss ich mit einem klaren Nein antworten.
Man lernt nicht nur voneinander, sondern vor allem auch durch ein Miteinander. Sicherlich stimmen sie mir zu, dass man das Meiste im Leben durch Erfahrungen, vor allem aber durch die Meinungen vieler und der unterschiedlichen Ansichten derer lernt.
Das miteinander Lernen und individuelle Förderung sind genau die Vorhaben der Grünen.
Ich stimme Ihnen voll und ganz zu in dem Punkt der aufzuweisenden Defizite im Bildungswesen. Genau deswegen fordern wir Grüne schon lange ein längeres gemeinsames Lernen und haben uns auch insbesondere während unserer Regierungszeit für kleinere Klassen eingesetzt und im Übrigen die Hauptschule abgeschafft und dafür gesorgt, dass alle Schulformen zum Abitur führen. Für echte Bildungs- und Chancengerechtigkeit braucht es starke Grüne in der Regierung. Hierfür bitte ich auch Sie um Ihre Stimme.

Herzlichst

Ihr

Stephan Greve
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