SPD: Kernelemente zu „Energie“
  • Entwicklung einer Gesamtstrategie für die Energiewende in Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Energiewirtschaft, Fachverbänden und Kommunen, um eine verbindliche Zielsetzung für das Jahr 2020 und eine Zielplanung für das Jahr 2050 auszuarbeiten sowie die Einführung von Energiegipfeln und die Ausarbeitung eines jährlichen Bericht zum Stand der Umsetzung. (S. 51)
  • Einrichten eines "Bündnisses für Energie" mit Gewerkschaften und Arbeitgebern sowie Energie-, Landwirtschafts- und Umweltverbänden und den kommunalen Energieversorgern zum Dialog für die Projekte der Energiewende. (S. 51)
  • Einführung einer Landesenergieagentur als Informations- und Beratungsstelle und für die Organisation von Netzwerken zwischen Verbänden, etc. (S. 51)
  • Unterstützung einer Zusammenarbeit von Stadtwerken, Sozialbehörden und Wohnungsgesellschaften zur Vermeidung von Energiearmut und zur Schuldenprävention. (S. 52)
  • Unterstützung von Modellprojekten der Stadtwerke und von weiteren Versorgungsunternehmen, die im Bereich ihrer Tarifgestaltung soziale Komponenten mit Einsparanreizen verbinden. (S. 52)
  • Umsetzung eines Sanierungsplans für landeseigene Gebäude zur Steigerung von Energie-Einsparungen und –Effizienz. (S. 52)
  • Einführung von Energiemanagementsystemen für öffentliche Gebäude sowie die Förderung von Dienstleistungen für effizientere Unternehmen. (S. 52)
  • Einführung eines "Niedersächsischen Energieeffizienzpreises" als Motivation für kleinere und mittlere Unternehmen zur Installation neuer Technologien. (S. 52)
  • Einführung einer Steuerungsgruppe zur Effizienzsteigerung und Minderung des Energieverbrauchs sowie zur Koordination weiterer Forschungen. (S. 52)
  • Vernetzung von niedersächsischen Unternehmen mit Forschungskapazitäten. (S. 53)
  • Unterstützung von Mobilitätsaudits in Stadt und Land. (S. 53)
  • Weiterentwicklung von Konzepten für Ballungszentren und von Konzepten wie Car-Sharing oder Sammeltaxis. (S. 53)
  • Überprüfung der Möglichkeit mit Flüssiggas-Anlandung (LNG) eine breitere Gasversorgung zu gewährleisten und die Energiepreise auf dem Markt niedrig zu halten. (S. 54)
  • Ablehnung von Fracking in Trinkwasserschutzgebieten sowie unter Nutzung umweltgefährdender Chemikalien. (S. 54)
  • Überprüfung der Klimaverträglichkeit von der CCR-Technologie für industrielle Prozesse. (S. 54)
  • Ausbau der Offshore-Windenergie zu einer erneuerbaren Grundlastversorgung und Schwerpunkt auf Repowering (Aufrüstung bestehender Windkraftanlagen zu höherer Energiegewinnung). (S. 55)
  • Beseitigungen von Fehlanreizen durch Korrekturen im Erneuerbaren-Energien-Gesetz. (S. 55)
  • Förderung der Solarenergie und der Wasserkraft durch z.B. den Ausbau von Solarparks in sonnenreichen Ländern oder den Bau von Wasserwirbelkraftwerken. (S. 56)
  • Unterstützung der Genossenschaftsmodelle zur Beteiligung an der Energiegewinnung. (S. 56)
  • Forderung nach mehr Transparenz für energetische Alternativen. (S. 57)
  • Ausbau der Stromleitungen mit gleichzeitiger Überprüfung der Notwendigkeit von deren Aus- und Neubau durch Lastflussanalysen unter der Berücksichtigung des Vorrangs von bestehenden Stromleitungen gegenüber Neuen. (S. 57)
  • Förderung des Baus von intelligenten Stromnetzen (smart grids) sowie von ökologisch sinnvollen Erdverkabelungen wie z.B. die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung. (S. 57)
  • Befürwortung für den verlustarmen Stromtransport über größere Entfernungen. (S. 57)
  • Forderung nach einer Bildung einer Bundesnetzgesellschaft für den Ausbau der Übertragungsnetze, um durch die Umsetzung einer Anreizregulierung für private Investoren die Beleihung der Bundesnetzagentur zu beenden und um eine eigene, kostendeckend arbeitende Landesregulierungsbehörde. (S. 57)
  • Förderung von Anreizen zur Ansiedlung von Unternehmen, die im Bereich der Speichertechnologie tätig sind, zum Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. (S. 57)
  • Unterstützung von Modellprojekten wie die Pumpspeicherwerke im Harz sowie der weiteren Erforschung von Wasserstofferzeugung und –nutzung und deren Speicherung in Kavernen und im Gasnetz. (S. 57)
  • Bau eines "Untergrundkatasters" zur Vermeidung von Nutzungskonkurrenz. (S. 57)
Wahlprogramm zum Download
Antworten zum Thema aus dem Wahlkampf
Andrea Schröder-Ehlers
2 Fragen bekommen, 1 davon beantwortet
Antwort auf eine Frage vom 19.01.2013
(...) Vielen Dank für ihre Frage. Wie Sie wissen, wollen wir die dezentrale, regenerative Energieerzeugung forcieren und dabei liegt der Schwerpunkt auf Wind- und Solarenergie. Und in Lüneburg haben wir doch schon gemeinsam gezeigt, dass viel möglich ist. (...)
Standpunkte der anderen Parteien