SPD: Kernelemente zu „Bildung“
  • Verbesserung der frühkindlichen Erziehung durch den weiteren Ausbau von Kinderkrippen und deren Personalstruktur sowie eine Weiterbildung der Erziehenden und stärkeren Zusammenarbeit von Kindertagesstätten und Grundschulen. (S. 7, 8)
  • eine stufenweise Umsetzung der Inklusion in Bildungsstätten durch das Einführen eines Inklusionsbeirats zur Begleitung integrativer Schulen sowie die Senkung der Klassengrößen. (S. 9)
  • Auferlegung eines Investitionsprogramms für die Barrierefreiheit inklusiver Ganztagsschulen als Teilfinanzierungsprogramm für Schulträger. (S. 9)
  • Forderung nach einem Lehrerbildungsgesetz zu regelmäßigen praxisorientierten Weiterbildung von Lehrenden auch im Rahmen der Inklusion. (S. 9)
  • Wandel von allgemeinbildenden Schulen zu Ganztagsschulen sowie die Unterstützung einer engeren Zusammenarbeit zwischen Ganztagsschulen und Horten. (S. 7, 10)
  • Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund oder aus sozial benachteiligten Familien. (S. 7)
  • Förderung der beruflichen Bildung zur Senkung der Schulabbrecherquote. (S. 7)
  • aktive Ablehnung des Betreuungsgeldes. (S. 7)
  • Modernisierung der Ausbildung von Lehrenden zur Nutzung neuer pädagogischer Kooperationsmodelle. (S. 7)
  • Einführung eines neuen Konzepts für kleine Grundschulen, in welchem die Anrechnungsstunden für die Schulleitung bei einer Schulzusammenlegung beibehalten werden und die Sollstunden der Lehrer als Vertretungsreserve zur Unterrichtsgarantie im vollen Umfang der Stundentafel genutzt werden. (S. 9)
  • Einführung der Möglichkeit der Abiturprüfung nach neun Jahren an Gesamtschule sowie deren Senkung auf vier Parallelklassen, anstelle von fünf sowie eine Stärkung der kooperativen Gesamtschule zur schulzweigübergreifenden Arbeit. (S. 10)
  • Abschaffung der Studiengebühren in Niedersachsen sowie die Etablierung des Konzepts der offenen Hochschule zur Förderung beruflich Qualifizierter. (S. 11)
  • Verbesserung der Bologna-Reform zu praxisorientierten Studiendauer und leichterem Übergang zum Master-Studium. (S. 11)
  • Entwicklung und Weiterbildung des der Fachhochschulangebote, v.a. für Erzieher-, Gesundheits- und Sozialbeschäftigungen. (S. 12)
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Berufsbildenden Schulen und Ausbildungsbetrieben zur Sicherung eines einheitlichen Qualitätsstandards. (S. 12)
  • Einführung einer Berufsorientierung für Schüler und Schülerinnen ab der 8. Klasse. (S. 12)
  • Ausbau der Schulsozialarbeit an allen Schulformen sowie die Überarbeitung der Lehrpläne für mehr Freiräume und bessere Lerneffekte. (S. 13, 30)
  • Einführung einer Ausbildungsmöglichkeit für alle Ausbildungsfähigen durch die Möglichkeit eines ersten Ausbildungsjahres in Berufsfachschulen und danach direktem Einstieg in das zweite Lehrjahr in Ausbildungsbetrieben. (S. 13)
  • Weiterentwicklung der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung zu einer Dienstleistungs- und Planungsagentur zur Koordinierung der Aufgaben der Erwachsenenbildung und der Verwendung von Landesmitteln. (S. 13)
  • Förderung des verstärkten Einsatzes von technischen Lernmaterialen, wie z.B. Laptops oder Tablets, an Schulen. (S. 15)
  • Reform der Studienbedingungen an den Lehrstühlen für Allgemeinmedizin sowie die Förderung der Weiterbildung und Umschulung von Allgemeinmedizinern und die Auferlegung von Landesförderprogrammen für Mediziner, die sich in Niedersachsen niederlassen wollen. (S. 37)
  • Finanzierung der Altenpflegeausbildung durch Umlagen zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Einrichtungen sowie die Zusammenführung der Grundausbildung in Alten-, Kranken-, und Gesundheitspflege und die Einführung einer gesetzlichen Schulgeldfreiheit für alle Schüler der Altenpflege. (S. 36)
Wahlprogramm zum Download
Antworten zum Thema aus dem Wahlkampf
Dr. Silke Lesemann
2 Fragen bekommen, 2 davon beantwortet
Antwort auf eine Frage vom 17.01.2013
(...) Diese mussten von Beginn an als Lückenbüßer für gekürzte Landesmittel herhalten. Wir wissen um die finanzielle Unterausstattung der Hochschulen und haben uns daher verpflichtet, den Hochschulen den Wegfall der Studiengebühren voll zu kompensieren. Würden wir dies nicht tun, würden sich die Studienbedingungen deutlich verschlechtern, Tutoren würden entlassen, wissenschaftliche Nachwuchsstellen würden wegfallen und Studiengänge müssten geschlossen werden. (...)
Stephan Weil
53 Fragen bekommen, 45 davon beantwortet
Antwort auf eine Frage vom 13.12.2012
(...) Ein Aktionsbündnis wird unter Beteiligung von Menschen mit Behinderungen und ihren Selbsthilfeverbänden unverzüglich einen Aktionsplan für Niedersachsen erarbeiten und erste Schritte für Inklusion, Barrierefreiheit und direkte Teilhabe festgelegen. (...)
Dr. Gabriele Andretta
3 Fragen bekommen, 3 davon beantwortet
Antwort auf eine Frage vom 19.12.2012
(...) Aber unsere jetzigen Pläne zur Abschaffung der Studiengebühren und Gegenfinanzierung werden wir auch ohne Hilfen aus Berlin realisieren! Die Studiengebühren waren ein Rückschritt in eine Zeit, die wir längst für überwunden gehalten haben: Studieren kann nur derjenige, der sich das finanziell leisten kann. Unendlich viele talentierte junge Menschen haben unser Bundesland deshalb verlassen; viele kluge Köpfe haben gar nicht erst den Weg in eine akademische Ausbildung gefunden. (...)
Standpunkte der anderen Parteien