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Sehr geehrte Frau Steffen,
ich beziehe mich auf Ihre Antwort vom 11.11. auf die Frage von Frau Föse zu einem Bedingungslosen Grundeinkommen.
Ihrer Antwort muss ich entnehmen, dass Sie den Film "Grundeinkommen, ein Kulturimpuls", den Sie im Vorfeld der Ausschuss-Sitzung erhalten haben, nicht angeschaut haben. Denn sonst wüßten Sie, dass die Lebenshaltungskosten nicht zwangsläufig steigen würden.
Meine Frage gilt Ihrer Vision:
"Meine Vision ist gute Arbeit, das heißt eine Arbeit in Würde und mit anständiger Bezahlung. Deshalb setze ich mich für die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns und den Erhalt des vorsorgenden Sozialstaates ein"
Das sind wunderbare Worte, aber was stellen Sie sich darunter vor, werden Sie doch konkret.
Denn die Realität sieht doch so aus, und die Petentin Frau Wiest hat dies in der Ausschuss-Sitzung auch klar gemacht, dass unser vorsorgender Sozialstaat mit Druck, Erzeugung von Angst und Zwängen arbeitet, jeder von uns und auch Sie wissen das.
Soll dies als Element eines vorsorgenden Sozialstaates erhalten bleiben?
Glauben Sie dass Zwang und Druck Menschen motiviert und sie produktive Arbeit leisten.
Was wollen Sie konkret verändern?
Mit freundlichen Grüßen
