Siegfried Kauder (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Siegfried Kauder
Jahrgang
1950
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Schwarzwald-Baar
Landeslistenplatz
keinen, Baden-Württemberg
weitere Profile
(...) Die Unionsfraktion hat – entgegen Ihrer Auffassung – zwischenzeitlich nicht die Arbeit an dieser Reform eingestellt. Es galt jedoch, die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts sorgfältig zu analysieren und zu schauen, welche Konsequenzen sich aus ihr für das laufende Gesetzgebungsverfahren ergeben. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Siegfried Kauder
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Frage zum Thema Gesundheit
03.12.2008
Von:

Guten Tag Herr Kauder,

auf dem CDU-Parteitag am 02. Dezember 08 in Stuttgart war eine Gruppe Contergangeschädigter zu einer friedlichen Protestaktion gekommen, um auf die Ungerechtigkeit der Conterganentschädigung aufmerksam zu machen.

Die Conterganopfer versuchten mit den CDU-Politikern ins Gespräch zu kommen, sie wollten aufklären und informieren, damit sich die CDU-Delegierten ein Bild vor Ort über die Missstände der Opfer machen konnten.

Sie Herr Kauder hatten die Contergangeschädigten auch zu einem Gespräch eingeladen. Nachdem Sie aber festgestellt haben, dass es sich um eine kleine Gemeinschaft Geschädigter handelt, haben Sie das Treffen abgesagt.

Es war an dem Tag sehr kalt. Die durch Firma Grünenthal/Fam. Wirtz contergangeschädigten Opfer, die keine Beine haben, eine 4-fache Schädigung aufweisen, harrten für ein Gespräch mit den CDU-Politiker stundenlang vor der Absperrung aus.

Meine Fragen an Sie Herr Kauder:

Warum hat sich kaum ein CDU-Politiker für die contergangeschädigten Menschen interessiert?

Warum verweigerten Sie das Gespräch mit den Conterganopfern?

Welche Entschuldigung haben die CDU-Politiker für dieses unmenschliche und unwürdige Verhalten an diesem Tag?

Ist das die Politik der CDU, marode Banken und die Autoindustrie mit Milliarden zu sanieren und uns Conterganopfer, wo wirklich nichts für unsere Schädigung können, als Plagegeister zu behandeln und abzutun?

Übrigens werden die Thalidomidgeschädigten in England, Italien und Schweden wesentlich besser entschädigt.


Ich bitte um Antwort, aber nicht die standardisierte Antwort, auf die fast alle Politiker zugreifen.

Antwort von Siegfried Kauder
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21.08.2009
Siegfried Kauder
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Email zum Thema Conterganopferentschädigung. Wahrscheinlich haben Sie mit Ihrer Anfrage meinen Bruder gemeint. Ich antworte Ihnen dennoch gerne und greife als Beispiel für die von der unionsgeführten Bundesregierung getroffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation von Contergangeschädigten die Verdoppelung der Renten heraus.

Auf Grundlage des Ersten und Zweiten Änderungsgesetzes zum Conterganstiftungsgesetz wurden zum 1. Juli 2008 die Renten für die Contergangeschädigten verdoppelt. Seit 1. Juli 2009 sind die gesetzlichen Renten um 2,41 Prozent angestiegen. Sie liegen zwischen 248 und 1.116 Euro pro Monat. Zudem erhalten die Geschädigten über einen Zeitraum von 25 Jahren jährliche Sonderzahlungen - gestaffelt nach Schädigungsgrad - zwischen 460 und 3.680 Euro.

Mir ist wohl bewusst, dass das Leid und die Benachteiligungen der Betroffenen nicht mit Geld allein aufgewogen werden können. Es bedarf der Anstrengung vieler, Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft den ihnen gebührend Platz zuzusichern. Vor allem im caritativen Bereich wird hier Großartiges geleistet. Der Staat als Institution kann das Füreinandersorgen und Füreinandereinstehen nicht ersetzen. Und dennoch ist er in der Pflicht, gute Rahmenbedingungen, an deren Verbesserung in der vergangenen Wahlperiode viel gearbeitet wurde, zu schaffen.

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Kauder MdB
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
03.12.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Kauder,
Als Mutter eines 15-jährigen Jungen beziehe mich auf einen Focus-Artikel, in dem Sie sich zum Justizfall Marco W. wie folgt äußerten:

Es sei "allerhand, auf welch drastische Weise der junge Mann" seine Sicht der Dinge schildere, sagte Kauder dem FOCUS. "Dem Mädchen wird übles Leid zugefügt", so Kauder, der Vorstandsmitglied der Opferschutzorganisation Weißer Ring ist. Das Mädchen werde erneut zum Opfer. "Ich werde mir Gedanken machen, wie man derlei Publikationen verhindern kann. Hier ist wohl eine Strafrechtsänderung nötig", sagte Kauder.
www.focus.de

Wenn es in diesem Fall Opfer gibt, so m.E. allenfalls zwei Opfer der Justiz, nämlich Marco und das britische Mädchen. Zur Zeit erscheint es eher unwahrscheinlich, dass das britische Mädchen Opfer einer Vergewaltigung durch Marco wurde, auch in Anbetracht der mitanwesenden weiteren Jugendlichen. Außerdem erscheint es zumindest möglich, dass Marco sich im wahren Alter des Mädchens täuschte und es somit am notwendigen subjektiven Tatbestand des Kindsmissbrauches fehlte. Dennoch saß Marco mehr als 200 Tage im Gefängnis, möglicherweise unschuldig.

Meine Fragen:
1) Welche Strafrechtsänderung schwebt Ihnen vor?

2) Wie kann man vor Abschluss eines Strafverfahrens in solch komplizierten Fällen wie diesem sagen, wer Täter und wer Opfer ist?

3) Wenn Sie Meinungsäußerungen (auch Bücher) vor Abschluss eines Strafverfahrens dem mutmaßlichen Täter untersagen wollen, so stünde dem die grundgesetzlich geschützte Meinungsfreiheit entgegen. Wie sehen Sie das?

4) Haben Sie es als Jurist auch schon erlebt, dass ein männlicher Jugendlicher fälschlich der Vergewaltigung bezichtigt wird? Ist dieser dann Täter oder Opfer?

5) Würde der Weiße Ring sich dann auch des Marco als Opfer annehmen, oder sieht der Weiße Ring männliche Jugendliche grundsätzlich als Täter, weibliche Jugendliche grundsätzlich als Opfer?

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Frage zum Thema Mindestlohn für sechs weitere Branchen
27.01.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Kauder,

Vor 49 Jahren d.h. 1959 erhielt ich meinen ersten Gesellenlohn in Höhe von DM 1,41 per Stunde.

Nach meiner Berechnung hatte ich gegenüber den jetzt ausgehandelten Mindestlöhnen von € 6,00 bis 7,00 eine höhere Kaufkraft, zumindest was Lebenshaltungskosten anbelangt.

Wie erklären Sie mir dieses Übel als gewachsenen Wohlstand nach 49 Jahren??

Ihre Nachricht erwartend verbleibe ich, mit freundlichem Gruß
H.

Ps. Als geborener Villinger stelle ich Ihnen diese Frage, da hier in Freiburg CDU Abgeordnete Mangelware sind.
Antwort von Siegfried Kauder
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21.08.2009
Siegfried Kauder
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anmerkung zum Thema Mindestlohn. Sie meinen, im Vergleich zu heutigen Empfängern eines Mindestlohnes früher eine höhere Kaufkraft gehabt zu haben.

Man kann diesen Vergleich so nicht anstellen. Ein wichtiger Faktor bei der Berechnung der Kaufkraft sind die Preise (Preisindex). Bereits bei der Messung dieser Größe müssen jedoch regelmäßig Anpassungen durchgeführt werden. So lässt sich zum Beispiel ein Warenkorb von heute auch nicht annährend mit einem Warenkorb von 1959 vergleichen.

Erlauben Sie mir, Ihnen meine Position zum Mindestlohn vorzutragen. Meiner Meinung nach stellt ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn nicht den geeigneten Weg dar, auskömmliche Löhne zu garantieren. Durch Mindestlöhne würden viele Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Wir als CDU halten deshalb an der Tarifautonomie fest und sind gegen eine Verstaatlichung der Lohnfindung. Ich bin der Überzeugung, dass allein die Tarifpartner am besten wissen, wie sie das Lohngefüge zu gestalten haben. Als Politik haben wir für diesen Prozess die Rahmenbedingungen festzulegen. Deshalb wird die Union auch alles tun, um sittenwidrige Löhne zu verbieten.

Unsere Antwort, im Niedriglohnbereich Verbesserungen zu erreichen, ist das Mindesteinkommen, das aus einer Kombination aus Lohn und staatlichen Leistungen besteht. Es muss gelten: Wer arbeitet muss mehr haben als derjenige, der nicht arbeitet. Die Union setzt sich für die Fleißigen in unserem Land ein. Deshalb sollen auch die Mini-Jobs erhalten bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Kauder MdB
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Frage zum Thema Banken-Rettungspaket
16.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Kauder,

die Damen und Herren der CDU sprechen immer davon, dass das Vertrauen wieder hergestellt werden muss. Welches Vertrauen meinen Sie denn? Das Vertrauen zwischen den Banken kann der Staat nicht herstellen. Warum trauen sich die Banken untereinander nicht? Jede Bank weiß nicht genau, welche \"stinkende Leichen\" sie noch im eigenen Keller hat. Um so mehr traut sie einer anderen Bank nicht, weil die \"Leichen\" der anderen Bank noch mehr \"stinken\" können. Aus meiner Sicht ist es ein Fass ohne Boden, den Banken \"Hilfen\" zu geben. Wenn Banken kaputt sind, dann sind sie kaputt und sollten den ehrenhaften Weg der Insolvenz gehen.
Frau Merkel und Herr Steinbrück haben großmundig angekündigt, dass die Spareinlagen durch den Staat abgesichert sind, was ja nicht mehr oder weniger Steuergeld ist.
Wo liegt also das Problem, dass man z. B. die HRE in Insolvenz schickt? Soweit ich weiß, kann man Zahlungen, die die HRE an Gläubiger geleistet hat, wieder zurückfordern. Das sieht wohl das Insolvenzrecht vor. Also wäre das bisher gezahlte bzw. bereitgestellte Geld des Steuerzahlers nicht verloren.
Als Partei der Kapitalisten schützt die CDU aber die Bank- bzw. Industriemanager und die sogenannten \"Heuschrecken\".
Ich freue mich auf die Beantwortung meiner Fragen. Ich bitte aber darum, dass dies nicht durch vorgefertige Satzbaukästen geschieht, wie dies allgemein üblich ist durch CDU-Politiker.
Freundliche Grüße aus Berlin
Antwort von Siegfried Kauder
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25.09.2009
Siegfried Kauder
Sehr geehrter Herr ,

die Hilfen für Banken sind deshalb notwendig gewesen, weil es sich um systemrelevante Institute handelt. Zur Daseinsfürsorge gehört auch der Finanzsektor und aus diesem Grund ist ein Eingreifen in bestimmten Fällen vertretbar.

Seit Ihrer Anfrage hat die unionsgeführte Bundesregierung viel erreicht. Mit dem Finanzmarktstabilisierungsgesetz und dem Vorstandsvergütungsgesetz haben wir wichtige Grundlagen dafür gelegt, dass Banken sich an einem langfristigen und nachhaltigen Erfolg ausrichten. Jetzt müssen Banken und Unternehmen diese Ideen auch umsetzen. Schließlich gilt es, das Erfolgsmodell unserer Wirtschaftsordnung, die Soziale Marktwirtschaft, auf stabilem Grund zu halten, um erfolgreich die Finanz- und Wirtschaftskrise zu überwinden.

Doch der Staat darf nicht über Gebühr in die Wirtschaft eingreifen, denn fairer und freier Wettbewerb sind die Grundpfeiler einer gut funktionierenden Wirtschaftsordnung. Der Staat kann nicht alles per Gesetz regeln und vorschreiben. Die besten Gesetze nützen nichts, wenn die Vorstände der Unternehmen sich ihrer sozialen Verantwortung nicht bewusst sind. Wo Verantwortung nicht wahrgenommen wird muss die Politik allerdings leitend eingreifen.

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Kauder MdB
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
16.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Kauder!

Am 29.11 des vergangenen Jahres bat ich Sie hier Widersprüche zu erklären, die ich in Ihrer verkehrspolitischen Argumentation erkenne. Leider sind Sie auf meine damaligen Fragen bislang nicht eingegangen.

www.abgeordnetenwatch.de

Frage: Warum?

Auch wenn Sie sicher viel beschäftigt sind, finde ich das angesichts der umwelt- und verkehrspolitischen Priorität des Themas beschämend.

Leider wurde der von mir in meiner Anfrage erbrachte Link zu einer Information des Bundesverkehrsministeriums zur Geschichte der deutschen Bahnreform zwischenzeitlich ohne Ersatz oder weiterführende Information inaktiviert.

www.bmvbs.de

Durch ein solches Vorgehen wird der m.E. sehr bescheidende Marktanteil der Bahn am Personenverkehr in Deutschland auch nicht besser.

Ich gebe trotzdem nicht auf und möchte noch einmal auf die folgende Aussage zurückkommen, welche Sie in Ihrer Antwort auf die Frage von Herrn Rockel leisten:

Zitat Herr Siegfried Kauder:

"Die Bundesregierung verfolgt eine nachhaltige Verkehrspolitik. Die hohe Mobilität in unserem Land ist eine Voraussetzung für Wohlstand und Fortschritt in Deutschland. Zur Sicherung dieser Mobilität heute und in der Zukunft muss sich eine nachhaltige Verkehrspolitik an den Koordinaten von Umwelt- und Klimafreundlichkeit, sozialer Verantwortlichkeit und wirtschaftlicher Effizienz orientieren."

www.abgeordnetenwatch.de

Nicht nur die Nichtbeantwortung meiner Anfrage vom 29.11.08, sondern auch die aktuelle Politik in Form des Konjunkturpakets 2 lässt mich an der Aufrichtigkeit Ihrer obigen Aussage zweifeln:

Frage 2:

Halten Sie die Abwrackpämie für umweltpolitisch sinnvoll?

Frage 3:

Warum schafft die Bundesregierung keine ähnlichen Anreize für das umweltfreundliche Bahnfahren (z.B. Gratis-Bahncard)?

Mit freundlichen Grüssen,
Antwort von Siegfried Kauder
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21.08.2009
Siegfried Kauder
Sehr geehrter Herr ,

ich stehe nach wie vor zu meiner Aussage, dass die Bundesregierung eine nachhaltige Verkehrspolitik verfolgt. Nachhaltig bedeutet, dass der Verkehr umwelt- und klimafreundlich, sozial verantwortlich und gleichzeitig wirtschaftlich effizient sein muss. Der Schienenverkehr garantiert bereits heute die Mobilität vieler Reisender und Pendler und ist für diese Personen ein unverzichtbarer Teil ihres Lebens. Nicht zu vergessen ist der Güterverkehr. Die Schiene hat sich als ein Eckpfeiler des Wirtschaftsstandortes Deutschland etabliert. Dennoch müssen noch mehr Güter auf die Schiene. Dieses Ziel verfolgt die Bundesregierung. Bis 2025 soll der Verkehrsträger Schiene seinen Anteil am Güterverkehr nachhaltig erhöhen.

Sie müssen sehen, dass es der Bundesregierung in keinem Fall darum geht, einzelne Verkehrsträger gegeneinander auszuspielen, sondern ein integrierendes Verkehrssystem zu schaffen, wo einzelne Verkehrsträger so eingesetzt und miteinander verknüpft sind, dass sie ihre spezifischen Stärken optimal entfalten können und wirtschaftliche Effizienz bieten - auch das ist Nachhaltigkeit.

Über das Fahrpreissystem der Deutschen Bahn AG lässt sich trefflich streiten. Ich bin der Überzeugung, dass die Bahn mit Ihren Aktions- und Sparpreisangeboten konkurrenzfähige Preise bietet. In diesem Zusammenhang weise ich auf die Verbesserungen hin, die es bei Zugverspätungen in Zukunft geben wird. Verspätungen werden nun angemessen entschädigt.

Die Umweltprämie, die sich sowohl für die Produzenten als auch für die Nutzer der Fahrzeuge rentiert, ist durchaus auch unter Umweltgesichtspunkten vorteilhaft. Tausende Altfahrzeuge mit schlechten Emissionswerten werden dadurch aus dem Verkehr gezogen. Vergleichbare Anreize hinsichtlich der Bahnbenutzung stellen für mich beispielsweise die Länder-Tickets dar. Diese vergünstigten Tickets werden zu einem nicht unerheblichen Teil durch die Länder finanziert.

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Kauder MdB
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