Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
Mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP hat der Bundestag eine schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im Erneuerbare-Energien-Gesetz beschlossen. Die Oppositionsparteien stimmten gegen den Antrag.
Hintergrundinformationen
Ab 1. Juli 2010 werden die Zuschüsse für Solaranlagen auf Dächern um 16 Prozent gekürzt, Anlagen auf freien Flächen erhalten 15 Prozent weniger. Strom aus Anlagen auf ehemaligen Ackerflächen wird grundsätzlich nicht mehr vergütet, wenn die Anlage nach dem 30. Juni 2010 in Betrieb geht. Bürger, die ihren selbst erzeugten Solarstrom nutzen, werden dagegen bis Ende 2011 extra gefördert.

Hintergrund:
Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist eine Absenkung der Förderung um jährlich 9 Prozent vorgesehen. Da in den vergangenen Jahren die Kosten für Solaranlagen spürbar gesunken sind, sollen die Subventionen nach dem Willen der Koalition nun schneller zurückgeführt werden als im EEG festgeschrieben.


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Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #6
Die einzige Frage die sich hier wirklich stellt ist die, was (dis)qualifiziert eigentlich ein gewisser "STICHLING" dazu, die katastrophalen schlammpereien der ATOM-MAFIA (Störfall täglich, wachsenden Atommüllberge usw. ) in dieser hirnrissen weise auch noch zu verteidigen. Tatsachen sind tatsachen auch wenn solche Typen wie STICHLING & Co. dies nicht kapieren.
Die Verbrechen des ach so "hoch qualifizierten" AKW-Personals wird dadurch nur umso großer.
Das krampfhafte festhalten an der Atomspalterei und deren Subventionierung durch den Steuerzahler ( Milliarden Atomschulden, Asse usw.) liegt schlicht und ergreifend daran, daß die Politiker insbesondere aus CDU/CSU & FDP korrupt sind und sich von den Atom-monopolisten schmieren lassen !.

80 % der Bevölkerung will den Ausstieg aus der Atomenergie !!!!!!.

Dies muß endlich, auch die Bundesregierung (CDU/CSU & FDP) und deren Kanzlerin Merkel kapieren !!!!!

STOPPT: den Ausstieg aus den Ausstieg !!!!!!!!!

Abschalten von allen Schrott-meilern !!!!!!!! !!!!

PRO: Ausbau und Föderung von regenerativer Energie wie z.B. Photovoltaik und Windkraft !!!!!!!!

J E T Z T !!!!!!!!!!!
von: Prof. Dr. ausgestrahlt
am: 28.07.2010 22:45
Kommentar #5
Nun Herr Stichling, leider kommen von Ihnen genauso nur die üblichen Platitüden wie Sie Herr Ausgestraht nachplappert. Fakt ist doch, das von Ihnen angsprochene zu prüfende Endlager Gorleben wurde in den 70er Jahren nicht aufgrund von wissenschaftlichen Analysen, sonder aufgrund der politischen Entscheidung von Ernst Albrecht, damals Ministerpräsident von von Niedersachsen als mögliches Entlager benannt. Die ursprünglich in Betracht gezogenen möglichen Standorte lagen nicht abgeschieden genug. Das Wendland aber lag da viel besser (zu diesem Zeitpunkt die einzige Region Deutshlands ohne eine einzige Ampel). Der Salzstock von Gorleben ist nicht durchgängig durch eine Tonschicht gegen Feuchtigkeit geschützt, das haben die bisher vorgenommen Untersuchungen objektiv ergeben. Ein Blick auf die in der Nachbarschaft liegende ASSE zeigt doch deutlich was das heißt.

In den letzten Jahren gab es im Salzstock von Gorleben mehrmals Abbrüche die deutlich machten dass der Salzstock in Bewegung ist. Wir reden von einer Einlagerungzeit von mindesten 300.000 Jahren, ein sich bewegender Salzstock ist da kaum geignet. Weitere Erkundungen wären hier Verschwendung von Geld und vor allem Zeit.

Ich gebe Ihnen aber Recht, wir sollten die Atomindustrie und andere Wirtschaftszweige nicht mit zweierlei Maß messen. Jede noch so kleine Imbissbude muss einen Nachweiß über den Verbleib Ihres Abfalls erbringen ansonsten wird das Ordnungsamt sie umgehend schließen. Seit den 70er Jahren, seit Helmut Schmidt die Neugenehmigung von Atomkraftwerken aus eben diesem Grund verweigerte sind nunmehr beinahe vierzig Jahre vergangen. In dieser Zeit wurde ausser dem Salzstock in Gorleben nach keiner Alternative gesucht. Es wurden aber weiter Tonnen an Atommüll produziert, ich möchte hier noch gar nicht von dem Atommüll reden der erst entsteht wenn die Kraftwerke "verschrottet" werden. Warum sucht die Atomindustrie nicht fieberhaft auf eigene Kosten nach einer Alternative und verlässt sich ausschließlich auf eine staatlich finanzierte, politisch entschieden Suche? Auch hier verweise ich auf die Imbissbude die sich selbst kümmern müsste und nicht warten darf bis der Staat ihr sagt wie es geht.

Die Suche an nur einem Stadtort lässt einem kaum die Möglichkeit zu einem negativen Ergebniss zu kommen, da einem am Ende ganz sicher die Zeit davonlaufen würde (siehe auch hier das Beispiel ASSE). Ich möchte hierbei auf das Beispiel der Schweiz verweisen, hier werden mehrere Stadtorte unabhängig voneinander untersucht. Das wird sicher auch zu einer besseren Akzeptanz des Ergebnisses in der Öffentlichkeit führen.

In der Summe kann das nur bedeuten:

  • alle Anstengungen nach einem GEEIGNETEM Endlager zu unternehmen
  • mindestens bis dahin sollte kein neuer Atommüll produziert werden
  • der Atomausstieg darf nicht angetastet werden

u.A.w.g.

Frank E.
von: Frank E.
am: 26.07.2010 16:19
Kommentar #4
Was qualifiziert "Prof.Dr.Ausgestrahlt" eigentlich dazu, Menschen, die für die Atomenergie eintreten, mit Verbrechern gleich zu setzen und als "Atom-Mafia" zu diffamieren? Bei diesen Leuten handelt es sich in der Regel um hoch qualifizierte Personen, die in aller Regel sicher nicht wegen ihrer Inkompetenz und Boshaftigkeit in ihre verantwortlichen Positionen in Forschung, Wirtschaft und Politik gekommen sind.
Wer ein e andere Meinung vertritt, sollte er aber sauber argumentieren und z.B.nicht die längst widerlegten Angaben von den verzehnfachten Leukämiefällen im Umkreis der AKWs auftischen. Wenn übrigens in allen Produktionsbetrieben (Industrie und Handwerk) "Störfälle" so ernst genommen würden, wie bei den "Schrott-Meilern", würde unsere Wirtschaft innerhalb weniger Wochen zum Erliegen kommen!
Noch eine Frage: Die gleichen Leute, die mit allen Mitteln die Erkundung des Salzstocks bei Gorleben verhindern, beklagen gleichzeitig, daß die Atomindustrie kein Endlager hat! Auch wenn die AKWs abgeschaltet werden, müssen doch die strahlenden Abfälle irgendwo, möglichst sicher untergebracht werden: Die sind doch da!
Oder zählt gesunder Menschenverstand nur, wenn es in den Kram paßt?
von: Stichling
am: 17.07.2010 01:07
Kommentar #3
Wir sind schon Solarweltmeister, bauen trotzdem weiter Importkohlekraftwerke. Die bisher von den Verbrauchern abkassierten Milliarden waren wohl für die Katz. Nicht Umwelt, Klima oder Versorgung sind die wahren Motive, der Profit ist das Ziel; egal ob bei den Großkonzernen oder den Solaristen. Wo ist der Unterschied? Eben haben die Lobbyisten die weitere Verwendung von Cadmium durchgesetzt. Wie die Tonnen an Cadmium-Zellen mal entsorgt werden, ist geregelt?

Ja, die Solarschulden sind ein Problem, die zwanzig Jahre garantierten Einspeisevergütungen summieren sich. Alleine mit dem Zubau im letzten Jahr kamen 17 Mrd. € hinzu. Nicht eingerechnet sind dabei die Kosten für den Netzausbau und die Speicherung. Die Einspeisung regenerativen Stroms stellt Netzbetreiber vor Herausforderungen. Zum einen sind alle Netzbetreiber verpflichtet, Strom aus PV-Anlagen aufzunehmen. Gleichzeitig müssen sie auch für einen störungsfreien Netzbetrieb sorgen. Hinzu kommt, dass die Stromnetze für die Versorgung der Verbraucher ausgerichtet sind, jedoch nicht für viele dezentrale Einspeiseanlagen. Es wird so erheblich mehr Geld in den Netzausbau gesteckt als der Nutzen der angeschlossenen Solaranlagen je bringen werden. Manche Fälle zeigen übelste Geldverschwendung. Das zahlen auch die Verbraucher.

Die weiter zunehmenden Milliarden "Solarschulden" werden die Verbraucher (Mieter, Familien, Rentner ..) abzahlen müssen. Eine Familie zahlt heute alleine für die EE-Zulage schon weit mehr als 100 € und es gibt noch mehr Preistreiberbestandteile beim Strom.

Man muss schon absolut resistent gegen Fakten sein, wenn man immer wieder die blödsinnige Atomkarte zieht. Kein einziges Gramm Atommüll wird durch diese Solarförderung beseitigt und kein einziges AKW oder KKW wird dadurch ersetzt. Wenn man weiß, dass im Jahr von den 8760 Stunden die PV-Vollleistungsstunden, wenn es ganz besonders gut geht, bei etwa 900 Stunden liegen und dann gerade mal ein Prozent der Versorgung unzuverlässig und unkalkulierber in den wenigen Tagesstunden geliefert wird, dann sind die eingesetzten Milliarden pure Verschwendung. Es gibt keine teuerere CO2-Vermeidung oder Energieerzeugung!

Alles was hier bisher "kalkuliert" wurde ist nicht eingetreten. Tarnen, Täuschen mit den Eurozeichen im Auge, so sieht die Kalkulation der Solaristen bisher aus. Jede einzelne Zahl war von vornherein falsch oder hat sich als falsch herausgestellt.

Dieses Jahr wird voraussichtlich das 13-fache der ursprünglichen "Kalkulation" installiert. Der maximale EE-Zuschlag sollte bei 1 cent/kWh liegen. Wir zahlen heute schon 2,4 Cent/kWh brutto. Experten zeigen weitere enorme Preissteigerungen als Folge der Expansion auf. Alles auch schon detailliert geschrieben, wie man nachlesen kann.

Keine Speicher, keine hinreichenden Netze, keine Begrenzung, Milliarden an Solarschulden für die Verbraucher die weiter extrem anwachsen. Man muss schon ein unverbesserlicher fanatischer Solar-Ignorant sein um die unkalkulierbaren Folgen in Abrede zu stellen. Blaupausen oder Solarzukunftsmärchen nützen überhaupt nichts. Der Strom wird aktuell erzeugt!

Außerdem ist es höchst unsozial, den vermögenden Anlagenbetreibern dafür auch noch zweistellige Renditen in die Taschen zu schaufeln, aber die Verbraucher in den nächsten Jahren mit bald mehr als 100 Milliarden € zu belasten.
von: gman
am: 06.07.2010 16:23
Kommentar #2
Es gibt keine Lösung für den Atommüll. Also sollte man jeden der "JA"-Stimmer fragen, ob er nicht in seinem Garten etwas davon lagern könnte. Die Blokade der regenerativen Energie und das Lobby-Getue mit den Atom-Konzernen ist wahrscheinlich das einzige, was diese Regierung in Bezug auf die Umwelt und Energie-Politik kann. Eigentlich schade, um die Zukunft der Kinder und Jugendliche, eigentlich Schade um Europa...
von: Heinz T.
am: 15.05.2010 17:40
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