Sascha Roßmüller (NPD)
Kandidat Landtagswahl Bayern 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Sascha Roßmüller
Jahrgang
1972
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
Parlamentarischer Berater
Wohnort
-
Stimmkreis
Straubing
Landeslistenplatz
1, Niederbayern
weitere Profile
Wenn Sie Herrn Roßmüller eine Frage stellen möchten, nutzen Sie ganz einfach das Frageformular auf dieser Seite. abgeordnetenwatch.de wird Ihre Frage für Sie an Herrn Roßmüller zur Beantwortung weiterleiten. Die beantworteten Fragen erscheinen dann hier im Profil.
Fragen an Sascha Roßmüller
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Integration
24.09.2008
Von:
Jan

Ich grüße Sie Herr Roßmöller!

Ich bin Schüler eines Gymnasiums und seit einiger Zeit auch völkisch aktiv.
Nun habe ich eine Frage an Sie, die mit hoher Priorität verbunden ist:

Wie wird die Integrationspolitik laufen, sollte die NPD in den Landtag schreiten?

Völkischer Gruß, Jan
Antwort von Sascha Roßmüller
30Empfehlungen
25.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

ich vermute, daß Sie an einer grundsätzlichen Antwort zu diesem Thema interessiert sind. Allerdings reicht dazu ein Landtagseinzug allein nicht aus, sondern werden Mehrheiten benötigt und dies über die Landesebene hinaus auch auf Bundesebene. Von daher wird eine NPD-Landtagsfraktion im Maximilianeum - im Wissen darum, daß die integrationspolitischen Bemühungen bei dem vorherrschend viel zu hohen Grad an Überfremdung ohnehin überwiegend vergeblich bleiben werden - zuforderst darauf drängen müssen, diese Gelder wieder für unsere einheimischen Landsleute zu verwenden. Es handelt sich hierbei schließlich um Beträge, die allein auf Landesebene jährlich bereits im dreistelligen Millionenbereich liegen, von der bundesweiten Gesamtsumme ganz zu schweigen. Mit einer NPD-Landtagsfraktion, die am Herrschaftswissen teilhat, wäre das politische Establishment nicht länger unter sich, und könnte über die nationaldemokratische Informationspolitik auch der dementsprechende öffentliche Druck aufgebaut werden.

Trüge die NPD aber politische Regierungsverantwortung, erübrigte sich die Frage nach der Integrationspolitik weitgehend, da - nach erfolgter Reduzierung der vorherrschenden Ausländerquote durch Rückführungsprogramme - diejenigen Ausländer, die sich auf strengen Kriterien begründend länger oder in speziellen Ausnahmefällen auf Dauer in Deutschland aufhielten, bei einer nationaldemokratischen Bevölkerungspolitik fast ausnahmslos dem verwandten Kulturkreis angehören müßten. Dessen würde sich die NPD im Sinne der sozialen Stabilität, kulturellen Harmonie und nicht zuletzt im Sinne des Sicherheitsbedürfnisses seiner Bürger verpflichtet fühlen.

Ich vertrete im übrigen nicht die Ansicht, daß über einseitige und falsch verstandene Toleranz auf dem Wege politischen Drucks ein Zustand herbeigeführt wird, der letztendlich die Einheimischen zwingt, sich in die sukzessive Migrationsmehrheit integrieren zu müssen.


Mit freundlichen Grüßen

Sascha Roßmüller
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Arbeit
24.09.2008
Von:

Sehr geehrter Hr. Roßmüller,

nachdem sich die wirtschaftliche "Boom-Phase" der letzten beiden Jahre dem Ende zuneigt, werden wir auch hier in Bayern wieder mit einer höheren Arbeitslosigkeit rechnen müssen. Da wir schon heute mit einer verfälschten Arbeitslosen-Statistik leben, ( alle über 58 jährige Arbeitslose, alle zum Zählstichtag krank gemeldeten Arbeitslose, alle in "Beschäftigunsschaffenden Maßnahmen", wie etwa die 1Euro Jobber oder aber solche, welche in irgendwelche "Fortbildungsmaßnahmen reingeklemmt werden" etc. tauchen ja bekanntlich nicht in den Statistiken der Nürnberger Volksverdummer auf) wird die Zahl der "registrierten" Arbeitslosen auch in Bayern während der kommenden Legislaturperiode wohl drastisch ansteigen. Nun meine Fragen an Sie:

  • Was werden Sie im Falle des Einzuges ihrer Partei in den Bayrischen Landtag tun, zum Schutz des heimischen Handwerks u. Mittelstandes vor der ausländischen Billigkonkurrenz?
  • Gibt es ihrer Meinung nach einen kausalen Zusammenhang zwischen der Massenarbeislosigkeit und der weiterhin zunehmenden Migration in unser Land?
  • Wie wollen Sie gegen die Jugendarbeitslosigkeit im Land vorgehen?
  • Was gedenken Sie zu tun, damit die chronisch überlasteten Sozialkassen endlich wieder auf Vordermann gebracht werden.
  • Wäre es ihrer Meinung nach Sinnvoll eine Flächendeckende Ganztagsschulversorgung für ganz Bayern einzuführen, damit für jeden Schüler im Land die bestmögliche Schulbetreuung gewärleistet wird?
  • Wenn ja, wer bezahlt den Kindern sozial schwacher Familien die Mittagsmahlzeit, und wie soll dies alles finanziert werden?
Antwort von Sascha Roßmüller
24Empfehlungen
26.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

Ihr Fragenkatalog ist fast geeignet, meinen Wahlkampfendspurt zum Erliegen zu bringen :-). Es sei denn Sie sind verständnisvoll genug, sich mit stichpunktartigen Hinweisen zufriedenstellen zu lassen. - Ihrer Einschätzung, die in den einleitenden Worten Ihrer Fragen zum Ausdruck kommt, stimme ich vollinhaltlich zu.

Zum ersten Punkt: Auf Landesebene gibt es diesbezüglich nur die Möglichkeit, sich mutig in einen Konflikt mit Brüssel zu begeben und Handwerk/Mittelstand über Veränderungen bei den Vergabekriterien, der Ausschreibungspraxis, Kreditvergabe, Förderpolitik, Forderungsabsicherung und eine Erhöhung der Investitionsquote des Landes die notwendigen Impulse wie auch Schutz zukommen zu lassen. Detailliertere Erläuterungen können Sie unserem Landtagswahlprogramm entnehmen.

Zum zweiten Punkt: Man kann die in Ihrer Frage zum Ausdruck kommende Problematik zwar nicht allein auf einen solchen Zusammenhang reduzieren, aber dennoch möchte ich die Frage mit "Ja" beantworten. Stark simplifiziert kann man sagen: Arbeitet beispielsweise ein Migrant in Deutschland nicht, ist er folglich Bestandteil der Massenarbeitslosigkeit, so er aber doch arbeitet, dann arbeitet schließlich kein deutscher Arbeitnehmer an seiner statt, und ist dieser daher Bestandteil der Massenarbeitslosigkeit.

Zum dritten Punkt: Hier müßte ein Maßnahmenbündel greifen, das sich über Umschulungsangebote, öffentlich geförderte Beschäftigungssektoren, Direktförderung in der dualen Ausbildung, Festlegung der betrieblichen Ausbilungsleistung als Vergabekriterium etc. erstreckt. Doch darf auch nicht übersehen werden, daß die Schaffung von allgemeinen arbeitsplatzgenerierenden Rahmenbedingungen nicht selektiv auf Altersgruppen bezogen Beschäftigungsmöglichkeiten böte, sondern selbstverständlich auch der Jugend zugute käme.

Zum vierten Punkt: Hier wäre zuforderst die Bundespolitik gefragt, dafür Sorge zu tragen, daß ausnahmslos alle Berufsstände in ein verwaltungsschlankes staatliches System eingebunden werden. Darüber hinaus müßten manche sozial privilegierte Kreise gemäß dem Leistungsprinzip mehr zur Verantwortung gezogen werden. Eigentum verpflichtet, schreibt selbst das Grundgesetz vor. Aber ebenso sollte dies von arbeitsmarktpolitisch entlastenden Maßnahmen der Beschäftigungsförderung flankiert werden. Wenn man sich dann noch durchringen könnte, den "Schalter nach Canossa" endlich zu schließen und die Rolle als Weltsozialamt einzustellen, sähe ich Deutschland einen guten Schritt weiter.

Zum fünften Punkt: Eine bestmögliche Schulbetreuung erreicht man z.B. durch die Gewähr wohnortnaher Beschulung und/oder mehr individuelle Betreuung, wofür letztendlich mehr Lehrpersonal benötigt wird, jedoch nicht zwingend über Ganztagsschulen. Die bayerischen Nationaldemokraten lehnen die Ganztagsschulen ab, da sie die emotionale Bindung an die Eltern und die familiären Bindungen im allgemeinen untergräbt. Zudem erachtet es die NPD für wichtig, den Kindern ein zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit notwendiges Maß an Freizeit einzuräumen. Darüber hinaus vertritt die Bayern-NPD den aus Artikel 6 Grundgesetz resultierenden Auftrag, daß die Erziehung der Kinder das natürliche Recht wie auch die zuvorderst obliegende Pflicht der Eltern - nicht der Schule oder des Staates - ist.

Zum sechsten Punkt Ihres Fragenkataloges: Wenn Mittagsspeisungen in Schulen geboten sind, was auch ohne Ganztagsschulen, wie beispielsweise durch Nachmittagsunterricht im Zuge des G-8, erforderlich werden kann, so darf dies selbstverständlich nicht Familien in sozial prekärer Lage aufgebürdet werden. Ich lehne den Begriff "sozial schwache Familien" in diesen Zusammenhängen eigentlich ab, da zumeist der Staat als sozial Schwach zu bezeichnen ist und nicht die wenig begüterten Haushalte. Der Grad des zur Verfügung stehenden Vermögens hat an sich nichts mit sozialer Kompetenz zu tun und der polit-soziologische Terminus "sozial schwache Familien" ist mir persönlich zu mißverständlich. Doch zurück zum Thema: Ich bin der Ansicht, daß für solche Fälle die kommunalen Gebietskörperschaften über den Finanzausgleich in die Lage einer diesbezüglichen Finanzierung gesetzt werden sollten. Hierzu sei aber noch bemerkt, daß es auf keinen Fall angehen kann, dies dann Familien, die von "Hartz-IV" betroffen sind, anzurechnen, während gut verdienende Haushalte ihre diesbezüglichen Kosten von der Steuer absetzen können.

Ich hoffe nun, Ihren Auskunftsbegehren trotz kurzer Darstellung dennoch akzeptabel Rechnung getragen zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

Sascha Roßmüller
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Energie
25.09.2008
Von:

Sehr Herr Roßmüller,

ich habe Ihren ausgezeichneten Artikel über die Nutzung der Atomkraft ("Atomkraft - Für und Wider") in UMWELT & AKTIV (Nr. 3/2007) gelesen.

Besonders spannend fand ich Ihre Ausführungen zu den Zusammenhängen einer dezentralen Energieversorung und der raumorientierten Volkswirtschaft (dazu hätte ich gerne noch mehr gelesen).

Sehr informativ waren auch Ihre Ausführungen zu den tatsächlichen Kosten der Kernenergie.

In der Abhandlung wurden jedoch einige Begriffe/Technologien angesprochen, die mir weitgehend unbekannt sind. Können Sie mir diese bitte kurz erläutern? Gemeint sind:

  • Schwungradtechniken
  • Erddruckluftkraftwerke
  • (Aspekt der) Grundlastfähigkeit

Im voraus vielen Dank!

Eine weitere Frage habe ich noch. Die NPD gibt gute Faltblätter und Informationen zur Gentechnik heraus.

Gibt es solche Materialien von der NPD auch zum Thema Atomkraft?

Mit freundlichen Grüßen


PS: Kandidieren noch andere Autoren von UMWELT & AKTIV bei der Landtagswahl für die NPD?

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 2 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Energie
26.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Roßmüller,

eine letzte Zusatzfrage hätte ich noch.

Zusatzfrage:

Werden Sie oder ein anderer Vertreter der NPD bei der IV. Bielefelder Ideenwerkstatt zum Leitthema

"Energie- und Rohstoffmangel - Die Welt am Scheidepunkt"

teilnehmen?

www.bielefelder-ideenwerkstatt.de


Mit freundlichen Grüßen

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 2 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
27.09.2008
Von:

Hallo Herr Roßmüller

Wie zufrieden sind/waren Sie mit dem Wahlkampf Ihrer Partei? Welches war Ihr schönstes Erlebnis im Wahlkampf, welches das unangenehmste?

Mfg

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 3 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Sascha Roßmüller
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.