Sahra Wagenknecht (DIE LINKE)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Geburtstag
16.07.1969
Berufliche Qualifikation
Autorin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Bundestags
Wohnort
Düsseldorf
Wahlkreis
Düsseldorf II
Ergebnis
9,7%
Landeslistenplatz
5, Nordrhein-Westfalen
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(...) Diese dem Kapitalismus innewohnende extensive Wachstumslogik ist nicht nur innovations- und technologiefeindlich, sie trägt zudem zur Zerstörung der Umwelt bei. Wie es möglich ist, aus dieser profitorientierten Wachstumslogik herauszukommen, die Wirtschaft auf die Produktion qualitativ höherwertiger Waren umzuorientieren und damit den Ressourcenverbrauch spürbar zu senken, habe ich in meinem Buch "Freiheit statt Kapitalismus" beschrieben. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Finanzen
11.12.2012
Von:

Hallo Frau Wagenknecht,

gibt es eigentlich eine Möglichkeit einzusehen, zu welchen Zwecken eine bestimmte europäische Stadt EU-Fördermittel bekomen hat?

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
13.12.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Wagenknecht,

der Kanzlerkandidat der SPD, Herr Steinbrück, hat ganz offensichtlich "gute Beziehungen" zu den Stadtwerken Bochum genutzt, für sich persönlich ein überdurchschnittliches Honorar zu erwirtschaften, welches nicht marktüblich ist, da üblicherweise die meisten Menschen Vorträge nicht gesondert vergütet bekommen.

Wie stehen Sie dazu, dass Politiker, die ja bereits überdurchschnittlich bezahlt werden, zum Einen neben der Vollzeittätigkeit als Abgeordnete offenbar noch Zeit genug haben, weiteren Tätigkeiten nachzugehen?

Muss nicht ein sozial ausgerichteter Politiker gerade VERMEIDEN, bei anderen Menschen soziale Schäden zu verursachen (in diesem Fall bezahlen ja am Ende der ´"Nahrungskette" die Strom- und Gaskunden der Stadtwerke Bochum das fürstliche Honorar des Herrn Steinbrück?

Wäre es nicht Sache der Politiker, an sich selbst HÖHERE Maßstäbe in Sachen Moral zu stellen, als sie dies von Bürgern, Unternehmen und anderen Institutionen erwarten, die ja letztlich GEZWUNGEN werden, die Moral nach den Rahmenbedingungen auszurichten, die die Politik setzt?
Antwort von Sahra Wagenknecht
8Empfehlungen
21.12.2012
Sahra Wagenknecht
Sehr geehrter Herr ,

Peer Steinbrück hat von 2009 bis 2012 für 89 Vorträge über 1.2 Millionen Euro erhalten. Zumeist hielt er diese Vorträge auf Einladung von Banken, Konzernen und Lobby-Kanzleien. Bei den Bochumer Stadtwerken strich er ein Honorar in Höhe von 25.000 Euro ein. Die Rechnung dafür bezahlt letztlich die Bevölkerung – etwa über höhere Verbraucherpreise. Insofern haben Sie völlig recht, dass dieses Verhalten mit moralischen Grundsätzen nicht mehr viel zu tun hat.

Was Nebenverdienste von Abgeordneten angeht, so sollte der Deutsche Bundestag straffere Regelungen beschließen. Dies wäre auch aus verfassungsrechtlicher Sicht ohne Weiteres möglich. Die LINKE hatte bereits 2011 einen Gesetzesentwurf in den Bundestag eingebracht, wonach die Bundesregierung die Vorgaben der UN-Konvention gegen Korruption endlich umsetzen sollte. Leider fand dieser Vorschlag keine parlamentarische Mehrheit.

Mit freundlichen Grüßen
Sahra Wagenknecht
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
19.12.2012
Von:

Liebe Frau Wagenknecht,

bietet Ihre Partei Abgeordnetenfahrten zu Ihnen nach Berlin an? Ich könnte mir vorstellen, dass eine Fahrt mit der Linken für mich sehr interessant wäre, da ich in früher einmal politisch aktiv war (Chile Komitee) aber durch Beruf und drei Kinder einfach nicht mehr dazu gekommen bin. Jetzt arbeite ich zwar immer noch aber die Kinder sind alle selbständig und ich möchte mich mal wieder in der politischen Landsxchaft umsehen, wobei mir die Linke eben am nächsten ist. Außerdem wäre es sehr schön, wenn ich Ihnen, als meine Vertreterin in Berlin auch ein paar Fragen stellen könnte. Ich wohne ja in Düsseldorf Gerresheim.

Liebe Grüße nach Berlin sendet Ihnen

Antwort von Sahra Wagenknecht
1Empfehlung
21.12.2012
Sahra Wagenknecht
Liebe Frau ,

Sie sind herzlich eingeladen, an einer der Besucherfahrten nach Berlin teilzunehmen. Die nächste Besucherfahrt findet vom 25. bis 28. Februar 2013 statt. Für weitere Informationen senden Sie mir bitte eine Mail an sahra.wagenknecht@wk.bundestag.de.

Viele Grüße
Sahra Wagenknecht
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Frage zum Thema Frauen
21.12.2012
Von:

Hallo Frau Wagenknecht,

mein Thema war gerade nicht im Verzeichnis vertreten.
Ich möchte wissen, warum stellen Sie oder Frau Kipping nicht zur Wahl als Bundeskanzlerin????
Ich fände das gut und mutig.
Werden Sie etwas gegen diese bescheuerte Rentenhöhe von 850.-, die im Gespräch ist tun? Die ist so armselig wie die ganze Politik.

herzliche grüße
Antwort von Sahra Wagenknecht
1Empfehlung
25.01.2013
Sahra Wagenknecht
Hallo Frau ,

die LINKE hatte bei der letzten Bundestagswahl 11,9 Prozent erhalten. Dieses Ergebnis war ein großer Erfolg, aber natürlich bei weitem noch nicht ausreichend, um damit auf die Wahl des Bundeskanzlers entscheidenden Einfluss zu nehmen. Ich glaube daher, dass es vor allem darum gehen muss, DIE LINKE so stark wie möglich zu machen. Dafür werde ich mich insbesondere in den kommenden Monaten des Wahlkampfes einsetzen.

Zur Rente: Altersarmut ist bereits heute ein großes Problem. DIE LINKE fordert deshalb eine solidarische Mindestrente, die garantiert, dass kein Mensch im Alter ein Nettoeinkommen unterhalb der Armutsgrenze bekommt. Genaueres finden Sie hier: www.linksfraktion.de

Viele Grüße
Sahra Wagenknecht
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Frage zum Thema Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
31.12.2012
Von:

Hi Sahra kannst du mir erklären warum ich von meinen 700 und ein Paar Euros den Strom für Reiche Unternehmen mit finanzieren soll das ist mir zu hoch
eigentlich bezahlen wir ja für Strom der uns nicht geliefert wird bitte kämpft weiter für ein gerechtes Deutschland Antwort wäre nett weil ich bin Fan von dir

Guten Rutsch ins neue Jahr wünscht dir
Antwort von Sahra Wagenknecht
2Empfehlungen
25.01.2013
Sahra Wagenknecht
Hallo ,

Dir auch alles Gute für das neue Jahr.

Du sprichst ein sehr aktuelles Thema an, denn die Strompreise sind seit 2000 mit einer Steigerung um 75 Prozent geradezu explodiert. Viele Menschen können daher ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen. Die Gewinner dieser Preiszockerei sind die Energiekonzerne. RWE, E.ON und EnBW haben ihre Gewinne in den vergangenen zehn Jahren vervierfacht – zulasten der Verbraucher. Die Bundesregierung unternimmt nichts, um dieses Problem zu lösen.

Skandalös ist auch, dass Stromsparer mehr pro kWh bezahlen müssen als diejenigen, die sehr viel Strom verbrauchen. Die aktuellen Tarifmodelle sind also nicht nur sozial ungerecht, sie bestrafen außerdem ökologisch denkende Verbraucher.

DIE LINKE hat deshalb Vorschläge unterbreitet, wie die Energiewende sozial gerecht verwirklicht werden kann und zudem garantiert wird, dass die Energiepreise für jeden Menschen bezahlbar werden. Dieses Konzept findest Du hier: www.linksfraktion.de

Viele Grüße
Sahra Wagenknecht
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