Sabine Bätzing (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
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Angaben zur Person
Sabine Bätzing
Jahrgang
1975
Berufliche Qualifikation
Diplom-Verwaltungswirtin (FH), Beamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Neuwied
Landeslistenplatz
10, Rheinland-Pfalz
(...) Zunächst darf mit dem Verweis auf die Gesundheitsrisiken durch Tabak oder Alkohol nicht von den Risiken des Cannabiskonsums abgelenkt werden: 240.000 Menschen in Deutschland sind cannabisabhängig, d.h. sie haben Ihren Cannabiskonsum nicht mehr unter Kontrolle, 140.000 Menschen betreiben Missbrauch und 14.300 meist junge Menschen sind in Behandlung, weil sie unter vielfältigen, meist psychischen Problemen leiden. Das sind entschieden zu viele. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Bundestagswahlrecht
10.10.2009
Von:

Liebe Sabine,

nach der verlorenen Bundestagswahl werden Sie nicht mehr MdB sein und da stelle ich mir besorgt die Frage, was nun aus Ihnen werden soll.

Werden Sie in Ihren Verwaltungsberuf zurückkehren und weiterhin politisch aktiv sein?
Oder muss ich jetzt auf Sie verzichten und mir eine Sabine Bätzing im politischen Ruhestand vorstellen?

Liebe Grüße
Antwort von Sabine Bätzing
bisher keineEmpfehlungen
12.10.2009
Sabine Bätzing
Sehr geehrter Herr ,
lieber ,

ich bin, trotzdem es gelungen ist, 12 % mehr Erststimmen zu holen, als Zweitstimmen im Wahlkreis abgegeben worden sind (eines der bundesweit besten Ergebnisse), leider nicht direkt gewählt worden. Dies ist für mich Ansporn zu noch mehr Arbeit im Wahlkreis. Der Einzug in den Deutschen Bundestag ist mir dennoch, über die Landesliste gelungen. Ich werde daher weiterhin in für Altenkirchen und Neuwied politisch aktiv sein können.

Mit besten Grüßen

Sabine Bätzing
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Frage zum Thema Arbeit
23.10.2009
Von:
Fox

Sehr geehrte Frau Bätzing
Floristin ist ein sehr schöner Beruf, aber nun bin ich in 1, 5 Jahren bereits das zweite Mal arbeitlos wegen Insolvenz des Arbeitgebers.Bin alleinerziehend und habe paralel dazu einen 400 Euro Job angenommen in der Hoffnung dort evtl. in eine Festanstellung übernommen zu werden.Ich kann nur 165 Euro dazuverdiehnen . Die Differenz zu 400Euro wird mir ja von meinem Arbeitslosengeld abgezogen was ich ja zum größten Teil wohl selber eingezahlt habe. Ziehe ich noch die Kosten für Benzin ab, bleibt mir ein Stundenlohn von 1 Euro 40!
Es wäre doch meines Erachtens Recht, wenn daraus resultierend die Zahlung des Arbeitslosengeldes verlängert oder der Freibetrag etwas erhöht würde.Der Anreiz bei Arbeitslosigkeit dazuzuverdiehnen ist gleich Null. Der Aufwand steht nicht im Verhältnis zum Resultat. Eine Arbeit "schwarz "zu machen wird dadurch gefördert entspricht jedoch nicht meiner Einstellung zum sozialen Miteinander.Meine zwei großen Kindern wird es wohl hoffentlich besser gehen. Sie sind Dipl.-Ing. und Realschullehrerin. Meine "Kleine" ist 13 Jahre alt. Bin seit 13 Jahren geschieden.
Frage : Sehen Sie auch in diesem Verhältnis von Arbeitslosigkeit und Minijob einen Handlungsbedarf ?
Bitte lassen Sie mich Ihre Meinung dazu wissen. ( Bin echt down!)
Antwort von Sabine Bätzing
bisher keineEmpfehlungen
30.10.2009
Sabine Bätzing
Sehr geehrte Frau Fox,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage hier über abgeordnetenwatch.de. Gerne will ich Ihnen antworten.

Auch ich sehe einen Handlungsbedarf hinsichtlich der Hinzuverdienstmöglichkeiten von ALG-II-Empfängern. Sicherlich müssen die Grenzen überprüft und ggf. erhöht werden. Allerdings ist dies auch eine Medaille mit zwei Seiten.

Auf der einen Seite darf die Hinzuverdienstmöglichkeit nicht zu hoch sein, damit Unternehmen nicht gezielt Arbeitslose zu einem geringen Lohn beschäftigen - das wäre der Einstieg in das sog. Kombilohnmodell und auf der anderen Seite muss man den Arbeitslosen die Möglichkeit geben, etwas zu ihrem Lebensunterhalt hinzu zu verdienen.

Es muss aber grundsätzlich erklärtes Ziel der Politik sein, dass möglichst viele Menschen wieder in eine Erwerbstätigkeit, von der man auch leben kann, gelangen. Deshalb ist es für die SPD auch wichtig, dass ein flächendeckender Mindestlohn eingeführt wird. Dieser würde zwar nicht sofort alle Probleme lösen können, aber immerhin wäre dies ein Anfang.

Mir ist bekannt, dass die Suche nach Arbeit gerade in der momentanen Wirtschaftslage schwierig ist.

Sollten Sie noch Fragen haben, so können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Bätzing, MdB
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