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Sehr geehrte Frau Bätzing,
ich zitiere Sie in Bezug auf eine Antwort, die Sie auf die Frage eines Herrn Meyer (01.03.07) am 25.05.07 gaben:
"Sehr geehrter Herr Meyer,
leider sind die Probleme des Tabak- und des problematischen Alkoholkonsums auf dem Verbotsweg nicht befriedigend zu lösen. Ein Verbot des Tabakanbaus und der Alkoholherstellung würde nicht automatisch dazu führen, dass kein Tabak und kein Alkohol mehr konsumiert würden. So lange eine Nachfrage nach diesen Produkten besteht, wird es auch immer Hersteller und Händler geben. Die Erfahrungen z.B. der USA mit der Alkoholprohibition in den zwanziger Jahren zeigen, dass ein Verbot nichts nützt, wenn die Nachfrage da ist. Es kommt vielmehr darauf an, durch geeignete Präventionsmaßnahmen, Aufklärung und Hilfsangebote die gesundheitsschädliche Nachfrage nach Tabak und Alkohol zu senken.
Mit freundlichen Grüßen,
Sabine Bätzing"
Wenn Sie dies auf Cannabis beziehen, warum würden Sie nicht folgendes antworten?
"Sehr geehrter Herr Meyer,
leider sind die Probleme des `Cannabiskonsums` auf dem Verbotsweg nicht befriedigend zu lösen. Ein Verbot des `Cannabisanbaus` wird nicht automatisch dazu führen, dass keine `Cannabisprodukte` mehr konsumiert würden. So lange eine Nachfrage nach diesen Produkten besteht, wird es auch immer Hersteller und Händler geben. Die Erfahrungen z.B. der USA mit der Alkoholprohibition in den zwanziger Jahren zeigen, dass ein Verbot nichts nützt, wenn die Nachfrage da ist. Es kommt vielmehr darauf an, durch geeignete Präventionsmaßnahmen, Aufklärung und Hilfsangebote die gesundheitsschädliche Nachfrage nach `Cannabis` zu senken.
Mit freundlichen Grüßen,
Sabine Bätzing"
Diese Aussage entspräche doch absolut der Wahrheit. Oder gibt es keine Nachfrage nach Cannabis (bei Millionen Konsumenten) bzw. sind für Sie die Probleme des Cannabiskonsums durch ein Verbot zufriedenstellend gelöst?
PS: Bitte das Wort Gesetzgeber möglichst nicht bzw. wenig verwenden.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Gruss
K.