Sabine Bätzing (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Sabine Bätzing
Jahrgang
1975
Berufliche Qualifikation
Diplom-Verwaltungswirtin (FH), Beamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Neuwied
Landeslistenplatz
10, Rheinland-Pfalz
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(...) Insofern dürfte Ihnen bekannt sein, dass es mir um den Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens und nicht um eine Ächtung der Raucher geht. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Gesundheit
29.04.2009
Von:

Hallo Fr. Bätzing,

in Ihrer Antwort vom 06.03.09 an Herrn Weißenborn zum Cannabiskonsum weisen Sie darauf hin, daß "die Gesundheitsrisiken durch den langfristigen Konsum für viele Konsumentinnen und Konsumenten erheblich sind. "

Können Sie mir sagen aus welcher Langzeitstudie Sie auf diesen Umstand schließen?

mit freundlichen Grüßen
Antwort von Sabine Bätzing
bisher keineEmpfehlungen
24.07.2009
Sabine Bätzing
Sehr geehrter Herr ,

es tut mir sehr leid, dass ich heute erst dazu komme, Ihnen zu antworten.

Gern beantworte ich Ihnen Ihre Frage, aus welchem Umstand ich schließe, dass die Gesundheitsrisiken durch den langfristigen Konsum von Cannabis für viele Konsumentinnen und Konsumenten erheblich sind:

Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit wurde 2006 ein systematisches Review auf der Basis der Forschungsarbeiten vorgelegt, die zwischen 1996 und 2006 zu organmedizinischen, psychischen und psychosozialen sowie neurokognitiven Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit Cannabiskonsum publiziert worden sind. Die Ergebnisse können Sie in der Expertise

"Auswirkungen von Cannabiskonsum und -missbrauch"

von Kay Uwe Petersen und Rainer Thomasius, ISBN: 978-3-89967-363-0, nachlesen.

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Bätzing
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
07.05.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Bätzing,
am 13.03. diesen Jahres stellte ich eine Frage, die in Ihren Zuständigkeitsbereich gehört.
Nachdem die Antwort über 50 Tage auf sich warten lässt, schaute ich hier in AbgeordnetenWatch herein, um zu sehen, ob ich ggf. die Antwort verpasst hätte.
Zu meinem großen Erstaunen muss ich feststellen, dass über 20 weitere Fragen zur Drogenproblematik unbeantwortet geblieben sind.
Eine nicht geringe Menge von über 4300 Bürgern fragen hier die zuständige Abgeordnete zum Thema "Drogen".
Nun in einer Demokratie erachte ich dies in jedem Fall als klaren Auftrag an die von uns gewählte Abgeordnete, Rede und Antwort zu stehen.
Ihr Schweigen als zuständige Drogenbeauftragte zum Thema Drogen kann ich nicht recht verstehen.

Deshalb meine Fragen:

  • Ist dies eine kreative Denkpause, in der die Bundesregierung versucht, Antworten zu finden, auf die Herausforderung durch die UN u.v.a., die feststellen, dass die bisherige Drogenpolitik gescheitert ist und ein "weiter so!" einfach eine Vogel-Strauß-Politik bedeutet?

  • Kann man sich in der Koalition nicht mehr auf eine Position zum Thema Drogen einigen? Wenn ja, was ist der Diskurs?

  • Darf ich ihr Schweigen dahin gehend deuten, dass Sie nach der Wahl nicht mehr als Drogenbeauftragte zur Verfügung stehen?

Bürger warten hier auf möglichst präzise Antworten auf recht präzise Fragen.

Mit demokratisch freundlichen Grüßen

Antwort von Sabine Bätzing
1Empfehlung
15.06.2009
Sabine Bätzing
Sehr geehrter Herr ,

Ihre Frage vom 13. März 2009 habe ich am 8. Juni 2009 beantwortet.

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Bätzing
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Frage zum Thema Gesundheit
07.05.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Bätzing.

Sie sind stellvertretendes Mitglied im Bundesgesundheitswesen. Meine knappe Frage an Sie: Was wissen Sie über Chemtrails?
www.chemtrail.de

MfG
Antwort von Sabine Bätzing
5Empfehlungen
11.05.2009
Sabine Bätzing
Sehr geehrter Herr ,

die Theorien zu Chemtrails sind mir bekannt, ich teile sie nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Bätzing, MdB
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Frage zum Thema Umwelt
08.05.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Bätzing!

Es ist mir unverständlich, wie in einem Reinluft- und Erholungsgebiet (Ostfriesland) gleich sieben Kohlekraftwerke gebaut werden sollen?

Die Nordseeinsel Borkum wird von gleich drei Kohlekraftwerken "luftverpestet"(Dörpen, Emden, Eemshaven)!!!

Erst baut man mühevoll die Region auf, um sie dann anschließend zu vernichten?

Was ist mit dem Weltkulturerbe Wattenmeer? Will man das nicht mehr?

Welcher Tourist/Patient möchte in ein Gebiet fahren, wo er seine Gesundheit gefährdet.

Seit 8 Jahren reise ich privat nach Borkum, um zum Einen selbst von der reinen Luft zu profitieren, da ich Asthma habe.
Zum Anderen reise ich seit 4 Jahre mit Jugendgruppen nach Borkum, um den Kindern und Jugendlichen die Vielfalt dieser Insel und des schützenwerten Wattenmeeres zu zeigen. Alle Kinder sind begeistert und fahren meistens im Jahr darauf mit ihren Eltern auf diese Nordseeinsel oder nochmals mit uns!

Die Reha Kliniken auf Borkum beschäftigen eine Vielzahl von Borkumer Bürgern, die nicht nur auf der Insel leben möchten, sondern auch dort für sich und ihre Familie ein Einkommen finden möchten.
Welcher Patient möchte dann noch auf Borkum zur Reha fahren???
Unzählige Familien reisen nach Borkum zum schönsten Sandkasten der Welt, um für sich und ihre Kinder Erholung zu finden und durch gesunde Luft gestärkt zu werden.
Die gesamte Infrastruktur der Insel ist gefährdet: Gastronomie, Einzelhandel, Kurangebote, Hotels, Pensionen, ……………

Bitte setzen sie sich dafür ein, dass keine Kohlekraftwerke gebaut werden!!

Mit freundlichen Grüßen
A.
Antwort von Sabine Bätzing
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14.05.2009
Sabine Bätzing
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
In der Tat kann ich Ihre Besorgnis verstehen. Wer sich auf die Insel Borkum zur Erholung begibt, möchte sich sicherlich nicht mit den Abgasen von Kohlekraftwerke auseinandersetzen.

Ich denke man muss jedoch zwei Fragen unterscheiden. Zum einen die danach, ob man überhaupt Kohlekraftwerke will und zum anderen die, wo sie stehen sollen.

Die SPD bekennt sich zu Kohlekraftwerken. Unstreitig sind sie nicht umweltfreundlich. Es mangelt jedoch an Alternativen. Richtig ist und bleibt es, auf den Ausbau umweltfreundlicher, regenerativer Energien zu setzen und das Sparen von Energie zu fördern und zu fordern. Richtig ist aber auch, dass wir damit unseren Energiebedarf (noch) nicht ausreichend decken können. Wir sind daher noch auf weitere Energiequellen angewiesen. Auch ist es sicherlich richtig, sich nicht von einer Energiequelle abhängig zu machen, sondern eine Mischung verschiedener Herkunft zur Verfügung zu haben.

Sicher ist, Atomkraft ist keine Alternative. Es ist ein Mythos, dass diese Energie vom CO2 Ausstoß sehr viel umweltfreundlicher wäre. Allein die Entsorgung des Atommülls schlägt in der Umweltbilanz sehr negativ zu Buche. Wichtiger ist aber für mich: Menschen machen Fehler. Bei Atomkraft genügt ein Fehler um Folgen herbeizuführen, die ich nicht verantworten werde und möchte.

Ohne Atomkraft wird man aber auf Kohlekraftwerke nicht verzichten können. Daher ein grundsätzliches Ja zur Kohlekraft.

Für die zweite Frage, wo diese Kraftwerke errichtet werden, sind die Genehmigungsbehörden zuständig. Dies sind die Umweltbehörden des Landes und die Kommunen. Ich rege daher an, sich mit dem Anliegen an die CDU-geführte Landesregierung zu wenden und dort entsprechend um Aufklärung zu bitten.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Bätzing, MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
08.05.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Bätzing,

es ist sehr wichtig, dass Sie immer wieder auf die Gefahren von BTM und Suchtmitteln öffentlich hinweisen. Dafür vielen Dank.

Heute wird gemeldet, dass ein 14-Jähriger in Berlin mit dem Alkoholgehalt von 2,62 pro Mille aufgegriffen wurde.

Nun meine Frage:
Wie können Jugendliche in diesem Alter an Alkohol kommen? Die Ausgabe in Geschäften und Gaststätten ist doch verboten und strafbar. Sind es etwa die Eltern, die ihren Kindern A. zugänglich machen? Können auch sie bestraft werden? Die Täter müssten sich doch bei aufgegriffenen Jugendlichen ermitteln lassen.
Bisher habe ich noch keinen Bericht in meiner Zeitung (GA in Bonn) über Verurteilungen gelesen. Daraus schließe ich, dass es kaum Verfolgungen dieser Strafttaten gibt. Welche Erkenntnisse haben Sie?
Antwort von Sabine Bätzing
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29.07.2009
Sabine Bätzing
Sehr geehrter Herr ,

es tut mir sehr leid, dass ich heute erst dazu komme, Ihnen zu antworten.

Auch ich stelle mir immer wieder die Frage, wie Jugendliche an den Alkohol herankommen. Es ist klar, dass das Jugendschutzgesetz besser eingehalten werden muss. Die Einhaltung der jugendschutzgesetzlichen Regelungen ist eine gesetzliche und moralische Verpflichtung für alle diejenigen, die täglich in der Gastronomie, im Einzelhandel oder in Tankstellen mit jungen Menschen als Kunden oder Gäste zu tun haben. Es ist durchaus schockierend, dass immer wieder Erwachsene sich nicht an den Jugendschutz halten, denn gerade sie sollten den Kindern und Jugendlichen ein Vorbild sein. Dies gilt leider auch für einige Eltern, die weder in ihrer Rolle als Erzieher noch als Vorbild den richtigen Umgang mit Alkohol vermitteln. Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass es allein die Schuld der Eltern ist, wenn ihre Kinder zu viel Alkohol zu sich nehmen. Strafrechtliche Maßnahmen sind nach meiner Ansicht in diesem Bereich kein geeignetes Mittel.

Für das Verkaufspersonal sind Sanktionen nach dem Jugendschutzgesetz durchaus möglich, §§ 27, 28 des Jugendschutzgesetzes. Zuständig sind die Strafverfolgungsbehörden und die Ordnungsämter. Beispielhaft sei hier die aktuelle Verurteilung des Kneipenwirtes aus Berlin genannt, der wegen des Todes seines minderjährigen Gastes nach einem Tequila-Wetttrinken zu einer Haftstrafe verurteilt wurde.

Auch durch unterschiedliche Kampagnen machen wir immer wieder darauf aufmerksam, dass Kinder und Jugendliche zu schützen sind. Ein gutes Beispiel ist das Projekt "SchuJu". Bei "SchuJu" geht es um die Verbesserung der Umsetzung des Jugendschutzes in Bezug auf die Abgabe von alkoholhaltigen Getränken. Gerade der Handel wird hier in die Pflicht genommen. Für weitere Informationen zu der Kampagne empfehle ich Ihnen die Internetseite www.schu-ju.de. Auch die Tankstellenverbände haben sich der Kampagne angeschlosssen. Dazu verweise ich auf die gemeinsame Pressemitteilung vom 5. März 2009: www.bmg.bund.de

Auch Testkäufe können ein geeeignetes Mittel sein, die Einhaltung der jugendschutzrechtlichen Regelungen wirksamer zu überprüfen und so beim Verkaufspersonal eine höhere Sensibilität zu erreichen.

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Bätzing
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Ihre Frage an Sabine Bätzing
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