Rudolf  Dorbert (FDP)
Kandidat Rheinland-Pfalz 2011
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Rudolf  Dorbert
Geburtstag
15.06.1954
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Bankbetriebswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Immobilienkaufmann
Wohnort
Gau-Bischofsheim
Wahlkreis
Ingelheim am Rhein , Stimmen (Wahlkreis): 1.698, 3,6%
Landeslistenplatz
keinen
(...) Ich persönlich empfinde es mitunter als unangemessen, dass Politiker jedweder Couleur glauben, auf alle Fragen eine Antwort geben zu müssen. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Rudolf  Dorbert hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 27 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Finanzen und Verwaltung
10.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Dorbert,

wie stehen Sie zur Länderneugliederung ?

Bei der jetzigen Überschuldung des Staates und insb. auch von RLP sollte es selbverständlich sein die Synergien einer Neugliederung von 16 auf max. 8 Bundesländer zu nutzen.
Ziel sollte u.a die Aufösung von RLP und die Zusammenlegung mit Hessen und Saarland sein zu einen starken Südweststaat Zentral-Franken mit der Hauptstadt Mainz-Wiesbaden sein.
Eine 1. Volksabstimmung könnte gleich mit der anstehenden Landtagswahl erfolgen.

Ich hoffe, dass Ihnen das Bürgerinteresse, Steuern zu sparen und effizient regiert und verwaltet zu werden vor das Parteiinteresse, möglichst viele Pöstchen zu vergeben, geht.
Zudem sollte der Länderfinanzausgleich abgeschafft werden, um den Druck auf Länderfusionen zu erhöhen.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Rudolf  Dorbert
1Empfehlung
10.02.2011
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihr Interesse!

Da ich heute Abend in meiner Haushaltsrede in der VG einige Ausführungen machen werde, gestatten Sie mir bitte, dass ich morgen mit dieser Rede (die Sie ja auch als Bürger der VG interessieren wird) nebst ergänzenden Aussagen auf Sie zukommen werde.

Mit freundlichen Grüßen

Rudolf Dorbert
Ergänzung vom 11.02.2011
Sehr geehrter Herr ,

das Thema Verschuldung und die immer noch nicht im erforderlichen Umfang praktizierte "Interkommunale Zusammenarbeit" steht auch bei mir ganz oben auf der Agenda der Themen, die wir schnellstmöglich anpacken müssen. In diesem Zusammenhang verweise ich auch auf meine gestern bereits angekündigte Haushaltsrede, wo Sie sicherlich den "roten Faden" erkennen können. Siehe: www.fdp-vg-bodenheim.de
Als Mann aus der Wirtschaft (ltd. Angestellter, selbst. Unternehmer, Business-Angel) kandidiere ich -nach 20 Jahren Kommunalpolitik- erstmals für den Landtag. Beweggrund: etwas mehr wirtschaftliches Denken und Handeln einzubringen. Ich finde es äußerst bedauerlich, dass zu wenige aus Wirtschaft als Abgeordnete(r) im Landtag tätig sind. Sämtliche Synergieeffekte sollten -wie von Ihnen beispielhaft aufgezählt- hierbei genutzt und ergebnisoffen, auf möglichst breiter Basis, umgesetzt werden. Verkleinerung der Parlamente, Zusammenlegung von Bundesländern, Kommunal- und Gebietsreformen sind mögliche Maßnahmen. Eine Volksabstimmung über diesen Themenkomplex halte ich für nicht geeignet. Vielmehr sollte ein -von allen Seiten akzeptiertes- Expertenteam mögliche Schritte erarbeiten und diese dann (wie in der Wirtschaft praktiziert) unwiderruflich auch zur Umsetzung bringen.
Wir sollten, ja wir müssen, für unsere künftigen Generationen hier dringend handeln. Die von Ihnen aufgezeigten Maßnahmen sollten daher -dafür stehe ich- vorbehaltslos diskutiert, demokratisch gefunden und das Ergebnis im vorgenannte Sinne dann aber auch konsequent umgesetzt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Rudolf Dorbert
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
10.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Dorbert,

wie stehen Sie zum Thema Vorratsdatenspeicherung und zur Online-Durchsuchung und was halten Sie vom Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV)?

Herzliche Grüße
Antwort von Rudolf  Dorbert
bisher keineEmpfehlungen
13.02.2011
Sehr geehrter Herr ,

manchmal gehört für einen Politiker mehr Mut dazu, zu sagen, "dies ist nicht mein Fachgebiet daher möchte ich mich qualifiziert nur zu meinem Fachbereich (dies ist in meinem Fall die Finanzpolitik) für die FDP äußern". Ich persönlich empfinde es mitunter als unangemessen, dass Politiker jedweder Couleur glauben, auf alle Fragen eine Antwort geben zu müssen. Ihre Frage würde ich daher gerne an eine(n) Kollegen(in) aus der Fraktion -oder aber unseren Spitzenkandidaten- weiterleiten.
Da dies wohl nicht im Sinne von "Abgeordneten-watch" ist, bitte ich um Ihr diesbezügliches Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Rudolf Dorbert
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Frage zum Thema Wirtschaft
05.03.2011
Von:

In Ihrem Wahlkreis gibt es eine Vielzahl von Ortsteilen, wo als maximale Internetgeschwindigkeit das sogenannte DSL Light (384kBit/s) erreicht wird. Als Grundversorgung wird seit Januar 2010 eine Geschwindigkeit von 2.000 kBit/s angesehen, was über 5 mal schneller wäre. Was gedenken Sie zu tun, um im Wahlkreis in naher Zukunft mindestens die Grundversorgung zu erreichen?
Vielen Dank!
Antwort von Rudolf  Dorbert
bisher keineEmpfehlungen
08.03.2011
Sehr geehrter Herr ,

ich selbst bin in Gau-Bischofsheim von einer Unterversorgung in der Breitbandversorgung betroffen. Als Mitglied einer überparteilichen Arbeitsgruppe haben wir jetzt ein Ausschreibungsverfahren zur wesentlichen Verbesserung dieser Situation -mit Unterstützung des Landes (90% Zuschuss)- auf den Weg bringen können (Frist endet am 23.03.2011).
Auch die Verbandgemeinde könnte von diesem Vorstoß in einem 2. Schritt evtl. profitieren. Als Mitglied des VG-Rates werde ich mich dafür einsetzen, dass der systematische Ausbau auf min 16.000 kBit/s erreicht wird. Die Schnelligkeit des Internets ist für mich eine elementare Voraussetzung um zukunftsfähig zu sein und ist für mich sinnbildlich genauso wichtig wie die Erschließung/Anbindung unserer Orte mit Straßen. Dies sehe ich auch als vordringliche Herausforderung für das Land Rheinland-Pfalz. Hier gilt es, möglichst zeitnah -auch unter Einbezug aktueller bundespolitischer Fördermöglichkeiten- die Weichen für dieses Zukunftsmedium zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen verbleibe ich

Rudolf Dorbert
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Frage zum Thema Verkehr und Mobilität
18.03.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Dorbert,

als täglicher Pendler in das Nachbarland Hessen, weil Rheinland-Pfalz für viele qualifizierte Kräfte leider keine adäquaten Arbeitsplätze bereitstellen kann, habe ich einige Fragen zum Thema Verkehr:

1. Seit Jahren stehe ich täglich spätestens auf der Weisenauer Brücke im Stau nach Hessen.
Die tägliche Nötigung der Autofahrer ist unerträglich. Wann werden die Fehlplaner endlich für das tägliche Chaos, was schon Jahrzehnte absehbar war, persönlich haftbar gemacht?
Wann wird die Situation endlich mal nachhaltig besser ?
2. Wie stehen Sie zum Ausbau der Rheinhessenstraße auf 4 Spuren zumindest bis zum Abzweig Mainz-Ebersheim?
3. Unterstützen Sie den Bau einer Brücke bei Oppenheim, um schneller in den Raum Darmstadt/Südhessen zu kommen und somit auch die Mainzer Brücken zu entlasten? Ich persönlich würde der Landschaft wegen den Bau eines Tunnels unter den Rhein präferieren. Wenn dieser so schnell gebaut werden könnte wie der Gotthard-Tunnel in der Schweiz, sollte so etwas der entsprechenden Länge nach in 1 Jahr realisierbar sein.
Aber ich fürchte, es wird mindestens genauso langwierig und skandalös wie beim Mainzer Ring laufen. Bis dahin bin ich dann schon lange in Rente.

Mit freundlichen Grüßen

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