Rudi W. Siegl (FDP)

Rudi W. Siegl
Jahrgang
1967
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
Selbständiger Elektrotechnikmeister
Wohnort
-
Stimmkreis
Dachau
Landeslistenplatz
51, Oberbayern
1) muss man die Einwanderung besser regeln. Da durch die Einwanderung Geringstqualifizierter das Sozialgefüge massiv in Schräglage kommt. (...)
 
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Frage zum Thema Integration
07.08.2008
Von:

1) Wie sehen Sie folg Situation unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten, also finanzieller Nutzen/Last heute und in ca 15 Jahren?
Status seit geraumer Zeit:
  • Auswanderung qualifizierter Deutscher ca 150k p.a.
  • Einwanderung von Geringstqualifizierten um ein mehrfaches.
  • Resultat: "No go Areas" in DE nehmen massiv zu.

2) Wie sehen Sie dies unter kulturellen und sozialen Gesichtspunkten?
Antwort von Rudi W. Siegl
7Empfehlungen
08.08.2008
Rudi W. Siegl
Sehr geehrter Herr ,

aus meiner Sicht,

1) muss man die Einwanderung besser regeln. Da durch die Einwanderung Geringstqualifizierter das Sozialgefüge massiv in Schräglage kommt.

Wenn es uns nicht bald gelingt, "Mehr Netto vom Brutto" zu erhalten, was die FDP ja schon seit langem fordert, wird die Auswanderungsrate auch weiter zunehmen. Die CSU ist ja jetzt auch auf diesen Zug aufgesprungen, ich frage mich nur, warum sie dies erst jetzt getan hat, und warum sie in den letzten Jahren bei allen Steuererhöhungen immer brav die Hand gehoben haben?

Wie ich diese Zukunft in 15 Jahren sehe? Beängstigend, weil wir dann das gleiche Szenario haben werden wie in den USA bereits heute; sehr wenige Fachkräfte und sehr hohe Arbeitslosenzahlen, weil die Verbleibenden nicht qualifiziert sind und wir unseren hohen Qualitätsstandart nicht mehr halten können und dadurch unsere Exportzahlen drastisch sinken werden.

2) Wir werden eine noch größere Vielfalt an Kultur bekommen. Sozial werden wir ein gewaltiges Problem bekommen. Wobei es falsch ist hier auf unsere Ausländischen-Mitbürger zu schimpfen, denn unsere Politik hat sie ja Geholt!

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne, auch persönlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Rudi W. Siegl
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Frage zum Thema Familie und Generationen
03.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Siegl,

was sind Ihre wichtigsten drei Ziele in Bezug
* auf Familien und
* auf die wirtschaftiche Situation von Unternehmen im Landkreis Dachau ?

Viele Grüße
Antwort von Rudi W. Siegl
2Empfehlungen
04.09.2008
Rudi W. Siegl
Sehr geehrter Herr ,

die Familie muss wieder genug Möglichkeiten haben für ein Miteinander, ich finde es nicht so gut, dass die Kinder möglichst lange wo "geparkt" werden. Denn so gut alle Einrichtungen auch sein mögen, denke ich, eine Familie kann keine davon ersetzen.
Dazu benötigen gerade Familien mehr Steuerentlastungen und staatliche Unterstützung, wie es die FDP ja schon seit Jahren fordert, "mehr Netto vom Brutto".
Und es muss für die Kinder möglich werden, wohnortnah ihre schulische und berufliche Ausbildung zu absolvieren. Gerade im ländlichen Bereich wäre es sinnvoll über Gesamtschulen nach zu denken, um den Kindern die weiten Fahrtstrecken zu ersparen. Es kann doch nicht möglich sein, dass Auszubildende des Elektrohandwerks in die Berufsschule nach Fürstenfeldbruck müssen, obwohl wir in Dachau eine eigene Berufsschule haben!

Nicht nur die Mittelständischen Betriebe, nein auch die kleinen ein bis zwei Mannbetrieb müssen gestärkt und auch gesetzlich geschützt werden. Meldet ein Auftraggeber Insolvenz an, ist nicht nur die Arbeitszeit verloren, nein auch das Material, denn dieses darf nicht mehr zurück geholt werden. Dies ist ein zu korrigierendes Gesetz. Die Steuern auf Benzin müssen in meinen Augen aus zwei Gründen gesenkt werden, 1. um den immer noch vorhandenen Tanktourismus zu stoppen und 2. um die Unternehmern und Arbeitern die auf das Auto angewiesen sind extrem zu entlasten.
Arbeit muss sich wieder lohnen! Wenn ein Bürger in das sogenannte Hartz IV abrutscht, muss es sich wieder lohnen, wenn er arbeiten will. Die jetzige Regel besagt, dass Hartz IV nur ein Kredit ist. Warum? Der Staat gibt uns unser Geld, das wir für die Arbeitslosenversicherung bezahlen, ja bei Nichtbeanspruchung auch nicht zurück, nicht mal teilweise. Hier muss ganz schnell etwas gemacht werden.
Rentner die ihr Leben lang einbezahlt haben, dürfen nicht zu Hartz IV -Almosen Empfänger werden!

Es gibt viel zu tun, setzen wir uns ein, um was zu ändern!

Mit freundlichen Grüßen

Rudi W. Siegl
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Frage zum Thema Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung
05.09.2008
Von:
Raz

Grüß Gott,
Ich habe große Probleme mit der jetzigen Situation der Radwege.

Radwege sollten ja genutzt werden. Dies ist aus meiner Sicht auf dem Land oft schwierig, (ich benutze das Rad auch als Verkehrsmittel für Strecken bis 50 km) da Radwege oft, da sie nicht direkt an der Straße liegen, nicht auf der selben Höhe liegen und somit auch nicht so gerade sind, wie die Straßen. Somit gibt es ein andauerndes und kraftkostendes Auf und Ab, das die Radwege nicht attraktiv macht. Radwege wechseln auch gerne von Seite zu Seite, was oft sehr abrupt geschieht und die Auffahrten auf Radwege (zum beispiel an Kreuzungen sind, falls überhaupt vorhanden, meist mangelhaft. Die gemeinsame Nutzung von Wegen (Radfahrer und Fußgänger) ist erwiesener Weise ein großes Gefahrenpotential, vor allem in der Stadt/Dorf. Zudem sind diese Radwege innerorts oft ein unüberschaubarer und unberechenbarer Flickenteppich. Außerdem ist es nachts schwierig, die Radwege zu finden, da keinerlei Radbegrenzungen mit Reflektoren angebracht sind. Das erschwert es auch, nicht in den Graben zu fahren. Zudem werden Radfahrer auf Radwegen von Autofahrern registriert und das Fernlicht wird nicht abgeschaltet. Ich glaube, dass Sie wissen, dass man dabei so geblendet wird, dass man den Weg für einige Zeit nicht mehr sieht. Wenn Ihnen dass dann in Folge mehrmals passiert, kann das sehr gefährlich werden.
Eine gute Lösung wären Fahrradstreifen, sowohl innerorts als auch außerorts.

Nun kommt meine Frage; wäre es nicht sinnvoll, sich mit einigen Experten hinzusetzen und einen Vorgabenkatalog für den Überlandradverkehr inclusive Ortsdurchfahrten zu erstellen?

Gruß,
Raz
Antwort von Rudi W. Siegl
1Empfehlung
05.09.2008
Rudi W. Siegl
Grüß Gott Herr Raz,

dass die Radwege bei uns noch nicht optimal sind, glaube ich wissen wir alle. Ich möchte hier aber die zuständigen Kommunen lobend erwähnen, die dies erkannt haben und diesen Mangel beseitigen wollen. Da dieses lange nicht als Problem erkannt wurde, wird es natürlich einig Zeit dauern, diesen Missstand zu beseitigen.
Nun zu Ihrem Vorschlag, Experten zusammen holen, dies wird ja schon getan, aber ich persönlich finde, dass wir oft zu viele Experten und zu wenige Nutzer in die Planphase mit einbeziehen. Wäre es nicht sinnvoller, wenn Sie z.B. bei so einem Team dabei wären, oder man Anregungen bei der betreffenden Behörde einreichen könnte?
Wir, das Volk, muss sich wieder mehr einbringen und einbringen dürfen! Denn meiner Meinung nach, wären Gespräche vorher oft sinnvoller, würden weniger Probleme mit den Betroffenen hervor rufen und das Ganze käme den Steuerzahler günstiger.
Gerne setze ich mich nach der Wahl, wie immer sie auch ausgeht, zusammen um dieses Thema zu erörtern und zu versuchen das Bestmögliche zu erreichen.

Mit freundlichen Grüßen

R.W. Siegl
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Frage zum Thema Umwelt
07.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Siegl,

wie stehen Sie zur 3. Startbahn am Münchner Flughafen?

Jetzt zur Urlaubszeit (genau dann wenn ich meine Garten genießen könnte) fliegen jetzt schon unerträglich viele Flugzeuge über mich hinweg.

Von Erholung kann keine Rede mehr sein. Wie wird das werden, wenn
durch die 3. Startbahn noch mehr Flieger unterwegs sind?

MfG

Antwort von Rudi W. Siegl
bisher keineEmpfehlungen
09.09.2008
Rudi W. Siegl
Sehr geehrte Frau ,

bevor die 3. Startbahn gebaut wird, sollte meiner Meinung nach, erstmal die Schiene, Personen und Güterverkehr, am Flughafen ankommen. Ich muss aber auch zugeben, dass die Bayern-FDP, die 3. Startbahn als Standort-Sicherung sieht.
Die Flugzeuge über Dachau, wo ich ja auch wohne, finde ich persönlich nicht toll, und deswegen möchte ich mich einsetzen, dass der Staat wieder mehr auf die Fahrtkosten bei der Bahn einwirkt, denn wenn die Bahn wieder billiger wäre, würde sie dem Flieger vorgezogen und das Problem würde sich von selbst erledigen.
Wie Sie sehen, gehe ich hier nicht ganz konform mit der Bayern-FDP. Ich habe aber die Angst, dass die jetzige Regierung den Baubeginn kurz nach der Wahl bekannt geben wird, wie so manches andere auch und dass Bayern Politiker braucht, die nicht nur Konformgänger sind.
Mit freundlichen Grüßen

R.W. Siegl
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Frage zum Thema Arbeit
07.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Siegl,

wie stehen Sie und Ihre Partei zu einer Lockerung der Öffnungszeiten in Bayern?Da ich im Einzelhandel tätig bin, sind mir persönlich auch die Probleme meiner Kolleginen und
Kollegen bekannt welche in Ihrem Familienleben auftreten.

Mit freundlichen Grüssen
Antwort von Rudi W. Siegl
1Empfehlung
08.09.2008
Rudi W. Siegl
Sehr geehrter Herr ,

ich bin gegen eine Lockerung der Ladenöffnungszeiten, da
1. das Familienleben der Betroffenen, aus dem Einzelhandel, sehr darunter
Leidet
2. Das Angebot doch bei weitem ausreicht
3. Die Rahmenbedingungen gar nicht vorhanden sind, Kindertagesstätten haben
z.B. Öffnungszeiten bis 17.00 Uhr
4. Viele Berufsgruppen also dadurch auch erheblich länger arbeiten müssten

Ich möchte, dass die Gesellschaft wieder die Familie in den Vordergrund
stellt!

Mit freundlichen Grüßen

R.W. Siegl
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