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Sehr geehrte Frau Grünstein!
Auf die von Herrn Axel Bernick am 16.12.2011 gestellten Fragen schreiben Sie in Ihrer am 20.12.2011 erfolgten Antwort, Zitat Frau MdL Rosa Grünstein:
"Aber lassen Sie uns kurz nochmal beim Thema angestellte Lehrer bleiben: ich rede von Lehrern die nicht verbeamtet wurden, weil sie zum Beispiel zu alt für eine Verbeamtung sind oder deren Notendurchschnitt am Ende des Studiums nicht für eine Verbeamtung reicht. Ich rede von angestellten Lehrern, die die selbe Arbeit machen wie ihre verbeamteten Kollegen, die aber gleichzeitig wesentlich geringer entlohnt werden."
www.abgeordnetenwatch.de
Leider kann ich nicht aus Ihrer Antwort erkennen, was Sie damit sagen wollen?
Frage 1:
Was wollen Sie mit Ihrem Hinweis auf die benannten Einkommensunterschiede zwischen angestellten und verbeamteten Lehrern als SPD-Politikerin eigentlich bezwecken?
Frage 2:
Wollen Sie den Status quo dieser Einkommensunterschiede als sinnvolle Normalität gutheißen?
Frage 3:
Oder befremdet es Sie es als sozialdemokraische Politikerin nicht sehr, dass es im Dienste des Landes Baden-Württemberg angestellte Lehrer gibt, "die die selbe Arbeit machen wie ihre verbeamteten Kollegen, die aber gleichzeitig wesentlich geringer entlohnt werden." ?
Sollte Sie das nicht so sehr stören, erlaube ich mir...
Frage 4:
Was hätte eine solche Einstellung mit sozialdemokratischen Prinzipien zu tun?
Falls Sie bezogen auf den mit Frage 3 angesprochenen Sachverhalt
Ihr Befremden ausdrücken möchten, gestatte ich mir...
Frage 5:
Wären Sie bereit, sich für eine Aufhebung bzw. zumindest deutliche Minderung des besagten Unterschiedes in der Besoldung zwischen angestellten und verbeamteten Lehrern einzusetzen?
Frage 6:
Wäre es aus pädagogischen und sozialen Gründen nicht sinnvoller und menschlicher,
allen Lehrern eine langfristig angelegte und fair besoldete Beschäftigung zu bieten?
Mit freundlichen Grüßen,
