Roderich Kiesewetter (CDU)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Roderich Kiesewetter
Geburtstag
-
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Aalen - Heidenheim , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
45,0%
Landeslistenplatz
-, Baden-Württemberg
(...) Als einer von drei CDU-Kandidaten/Abgeordneten aus Baden-Württemberg setze ich mich für eine erheblich stärkere Bürgerbeteiligung ein, auch in der von Ihnen angesprochenen Frage. Mir kommt es darauf an, dass der Volksentscheid nicht missbraucht werden kann durch Demagogen und Populisten. (...)
 
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
22.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Kiesewetter,

in der "Schwäbischen Post" (2. Seite) wurde am 21.08.09 der Sozialverband Deutschland zitiert, der mitteilte, dass es in Deutschland trotz der entsprechenden UN-Konvention bei der gemeinsamen Beschulung von behinderten und nichtbehinderten Kindern kaum Fortschritte gäbe. Vor allem Baden-Württemberg und die anderen unionsgeführten Länder seien die Bremser. Deshalb frage ich Sie: Warum wird behinderten Kindern verweigert, was "normalen" Kindern gewährt wird? Welche Chancen auf eine angemessene Schulbildung hätte bei uns z.B. ein Kind mit normaler bis hoher Intelligenz, das aber stark bewegungseingeschränkt und sprachunfähig wäre (so etwa wie der Physiker Stephen Hawking, nur von Geburt an)?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Roderich Kiesewetter
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24.08.2009
Roderich Kiesewetter
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Das Problem ist mir zur Zeit nur in Grundzügen vertraut. Ich muß mich zunächst intensiver kundig machen, bevor ich Ihnen eine Antwort gebe. Bitte lassen Sie mir etwas Zeit dafür.

Mit freundlichen Grüßen

Roderich Kiesewetter
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Frage zum Thema Soziales und Familie
23.08.2009
Von:

Werte - Vermittlung,

Sehr geehrter Herr Kiesewetter,

sehr viele christliche Familien haben es satt immer nur das kleinere ÜBEL wählen zu können.

Sie sehnen sich schon seit vielen Jahren nach einer Partei mit echten, tragenden und vernünftigen Wertvorstellungen bezüglich auf Glaube, Religion und Lebensschutz. Wie sieht die Zusammenarbeit mit der kath.Kirche und anderen Religionsgemeinschaften aus?
Warum wird bei Ihrer Partei ausgerechnet kein kath. Arbeitskreis zugelassen?
Wie steht Ihre Partei zu diesen grundlegenden Punkten (Fundament).

Viele Grüße,

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Frage zum Thema Soziales und Familie
25.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Kiesewetter,

Familien werden in unserem Lande massivst steuerrechtlich und in der Sozialversicherung benachteiligt! Dazu gibt es Urteile des Bundesverfassungsgerichtes, die allesamt nicht (oder nur sehr unzulänglich!) umgesetzt sind!
In unserem Land stellen Kinder das Armutsrisiko Nummer 1 dar - ein Armutszeugnis für ein so reiches und entwickeltes Land wie unseres! Die Zahl der Kinder in Armut steigt stetig an! Und zu allem Überfluss sagt das europäische Statistikamt, dass Deutschland den letzten Platz einnimmt bei den Geburtenzahlen (ob 8,2 oder 8,7 spielt da wohl eine eher untergeordnete Rolle gegenüber den 16,9 der Iren oder den 13 der Franzosen). Auch die derzeitige Regierung mit der Familienministerin Ihrer Partei konnte das nicht ändern (trotz aller Zahlenverdrehereien).

Was gedenken Sie gegen die schreiende Ungerechtigkeit gegenüber den Familien zu tun? Wie wollen Sie den Familien zu mehr Steuer- und Sozialversicherungsgerechtigkeit verhelfen? Wie stehen Sie zu den Urteilen des BVerfG´s, die seit Jahren nicht umgesetzt werden? Wie stehen Sie zum "Aktionsbündnis Familie" ( www.aktionsbuendnis-familie.de ), das die Familien mobilisieren möchte, um endlich bei der Politik Gehör zu finden?

Ich (als Vater von 4 Kindern, Krankenpfleger und kath. Diakon) erwarte mit Spannung Ihre Antwort. Bis dahin verbleibe ich mit freundlichen Grüßen und herzlichen Segenswünschen, Ihr
Antwort von Roderich Kiesewetter
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18.09.2009
Roderich Kiesewetter
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Frage. Leider bin ich bei unserem Riesenwahlkreis kaum im Internet, sondern "draußen" bei den Menschen vor Ort.
Über die Lage unserer Familien wird viel geredet, aber wenig gemacht. Es fängt bei bezahlbaren und kindergerechten Wohnungen in den Großstädten an und endet nicht bei besseren Anrechenbarkeiten der Kindererziehungszeiten auf die Rente.
Solange kaum Familienväter oder Mütter in der Politik sind, wird sich da auch nichts ändern.
Deshalb trete ich bewusst als Familienvater mein politisches Engagement an und hoffe auf Verbündete. Vielleicht können wir uns nach dem Wahlkampf mal treffen, an Ihrem Engagement und Ihrem beruf sehe ich, dass wir gut ins Gespräch kommen könnten.

Beste Grüße

Roderich Kiesewetter
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
29.08.2009
Von:

Was halten Sie von der Einführung eines konsumsteuerfinanzierten Bedingungslosen Grundeinkommen als ein Grundrecht für jeden Bürger? Sind Sie dafür oder dagegen? Das heißt : setzen Sie sich aktiv!!!! dafür ein?
Antwort von Roderich Kiesewetter
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31.08.2009
Roderich Kiesewetter
Sehr geehrte Frau ,

danke für Ihre Frage. Ich bin für ein Mindesteinkommen, weil ich der Auffassung bin, dass man von seiner Hände Arbeit auch leben können muss. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist aus meiner Sicht nicht finanzierbar. Allerdings wünsche ich mir, dass diejenigen, die Kinder erziehen und nicht arbeiten gehen können, ein Grundeinkommen erhalten bzw. die Kindererziehung attraktiv auf die Rente angerechnet wird.

Mit freundlichem Gruß

Roderich Kiesewetter
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
10.09.2009
Von:

Thema: Wie stehen Sie zur Möglichkeit der bundesweiten Volksabstimmung?

Sehr geehrter Herrr Roderich Kiesewetter,

in den letzten Jahren hat sich in Europa und Deutschland nach US Amerikanischem Vorbild die Tendenz der Privatisierung sämtlicher Bereiche der Gesellschaft ausgebreitet. Unter der Vorstellung einer verbesserten Effizienz wurden zunehmend gesamtgesellschaftlich relevante Bereiche wie öffentliche Krankenhäuser, die allgemeine Gebäudeversicherung, die öffentliche Wasserersorgung von Großstädten, die Gemeindeverwaltungen von Gemeinden und vieles mehr an gewinnorientierte Konzerne verkauft. Dies führt – wie wir inzwischen immer besser wissen – langfristig zu einer zunehmenden finanziellen Abhängigkeit der Bürger von Kapitalgesellschaften. Viele Menschen in Deutschland stehen diesem Privatisierungstrend zunehmend kritisch gegenüber, sehen sich aber außerstande etwas dagegen zu unternehmen, da wir in Deutschland über die Abgabe unserer Stimme zur Wahl hinaus keinerlei Möglichkeiten der basisdemokratischen Mitbestimmung haben. Andere Länder wie die Schweiz haben bewiesen, dass selbst schwierige und unpopuläre Entscheidungen wie Steuererhöhungen basisdemokratisch per Volksabstimmung gefällt werden können, wenn den Bürgern der Sinn der Massnahme einleuchtet. Ich möchte Sie deshalb bitten, dazu Stellung zu nehmen, ob und in welchem Umfang Sie bzw. Ihre Fraktion sich für die Einführung einer bundesweiten Volksabstimmung zu wichtigen gesellschaftspolitischen Fragestellungen in Deutschland einsetzen wollen!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. J.
Antwort von Roderich Kiesewetter
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18.09.2009
Roderich Kiesewetter
Sehr geehrter Herr Dr. ,

als einer von drei CDU-Kandidaten/Abgeordneten aus Baden-Württemberg setze ich mich für eine erheblich stärkere Bürgerbeteiligung ein, auch in der von Ihnen angesprochenen Frage. Mir kommt es darauf an, dass der Volksentscheid nicht missbraucht werden kann durch Demagogen und Populisten. Deshalb halte ich dezentrale / regionale Beteiligungsmöglichkeiten für zielführender. 

Beste Grüße 
Roderich Kiesewetter
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