Reinhard Buchhorn (CDU / FDP)
Kandidat Bürgermeisterwahlen Nordrhein-Westfalen 2009
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Reinhard Buchhorn
Jahrgang
1946
Berufliche Qualifikation
Diplom-Verwaltungswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Beamter Stadt Leverkusen
Wohnort
-
Stadt
Leverkusen
Ergebnis
39,9%
(...) Unabhängig davon, welche Fraktionen, Gruppierungen im Rat für oder gegen eine 3. Gesamtschule in Leverkusen sein werden, wird es von seiten der CDU keine Zustimmung dafür geben. (...)
 
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
03.08.2009
Von:

Hallo Herr Buchhorn,

in Bezug auf die bereits gestellte Frage zur Verkehrsproblematik in Hitdorf möchte ich gerne die Frage stellen was ist ihre konkrete Lösung für dieses Problem?

Was sie geantwortet haben sind leider Fakten die der großen Allgemeinheit schon bekannt waren.
Antwort von Reinhard Buchhorn
7Empfehlungen
03.08.2009
Reinhard Buchhorn
Sehr geehrter Herr ,

sehr gerne beantworte ich Ihnen diese zusätzliche Frage zum Verkehrskonzept Hitdorf:

Selbstverständlich soll möglichst umgehend etwas geschehen. Ich würde in Anbetracht der Dringlichkeit, mit den neu zu schaffenden Mehrheiten im Rat, der Verwaltung die Umsetzung des vorliegenden Konzeptes, aktualisiert um die in der letzten Zeit entstandenen Veränderungen, in Auftrag geben.

Vorgeschaltet sollte ein Planverfahren Hitdorf eingeleitet werden, in dem die Bürgerinnen und Bürger Ihre Auffassungen, Anregungen und Bedenken darlegen sollen, damit Verwaltung nicht etwas plant und baut, was "der Bürger" gar nicht will.

Die in den früheren Jahren oft genannte "Bernsteintrasse" ist nach meiner Überzeugung nicht umsetzungsfähig.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Buchhorn
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Frage zum Thema Kultur
11.08.2009
Von:

Öffentliche Sprachkultur in und für Leverkusen

Sehr geehrter Herr Buchhorn,
dieses Mal auf eine baldige Antwort hoffend, befrage ich Sie nochmals zum Thema "Sprachpflege", das der Solidarität aller Bürger bedarf:

a) Sind Sie dafür, dass die deutsche Sprache Verfassungsrang erhält (etwa im Sinne des Stuttgarter CDU-Parteitagsbeschlusses von 2008 durch den Satz :"Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch")?

b) Werden Sie als gewählter OB konkret und konsequent auf die Stadtverwaltung und den Rat einwirken, nicht nur entbehrliche Anglizismen im Schriftverkehr, bei Ämterbezeichnungen und im Stadtbild (Rathausgalerie!) zu vermeiden, sondern sich positiv und nachhaltig um die Pflege der deutschen Sprache in der Öffentlichkeit zu kümmern - besonders auch durch das eigene sprachliche Vorbild?
Als Klein-Amerika wäre Leverkusen eine Kopie ohne eigenes Gesicht. Den Missgriff \"City Point\" z. B. sollte man deshalb so bald wie möglich korrigieren - am besten nach einem Wettbewerb unter den interessierten \´Bürgern..

Ich frage Sie nicht nur persönlich, sondern auch für viele Mitbürger, die sich über die fortschreitende Verdrängung der deutschen Sprache aus dem Stadtbild ärgern.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Reinhard Buchhorn
2Empfehlungen
12.08.2009
Reinhard Buchhorn
Sehr geehrter Herr ,

ich gebe Ihnen grundsätzlich Recht in Ihrem Verlangen, die deutsche Sprache zu pflegen und dies auch jederzeit in Wort und Tat umzusetzen.

Es gibt nicht nur den Stuttgarter Parteibeschluß der CDU sondern auch die gesetzlich verankerte Verpflichtung für Behörden, den Grundsatz "Die Amtssprache ist deutsch", Artikel 23 BundesVerwaltungsVerfahrensGesetz (BVwVfG), im Sprach- und Schriftverkehr umzusetzen.

Nun sprechen Sie einige Beispiele für Verwendungen von Anglizismen in Leverkusen an:

Rathausgalerie: Hier hat der Betreiber (ECE) einen Namen für die von ihm mit einem Betrag von rd. 300 Mio. Euro errichtete Einkaufsmeile geprägt. Die Stadtverwaltung Leverkusen ist mit der Anmietung eines kleinen Teils dieser großen Baumaßnahme nur nachrangig beteiligt. Der Betreiber sieht in dem Namen bei seinem europaweiten Engagement einen wichtigen Teil seines Marketingkonzepts realisiert. Deshalb ist eine solche Namensgebung, wenngleich wir, die wir die deutsche Sprache lieben und um ihre Durchsetzung wenigstens in der Bundesrepublik ringen, es nicht so gerne sehen, aus eigenwirtschaflichen Interessen in diesem Falle des genannten Trägers der Bündelung einer Vielzahl von Einzelhandel in dem Projekt, wohl nicht zu vermeiden gewesen.

City Point: Auch hier haben Sie Recht, in diesem Falle war es eine Eigentümergemeinschaft gemeinsam mit unserer EVL, die ihrem Projekt diesen Namen gab. Im Rahmen der Globalisierung und dem Zusammenwachsen von Unternehmensstrukturen und der Gesellschaft nicht nur europa- sondern auch weltweit, werden wir, wie ich glaube, Ausnahmen von unseren selbstgesetzten eisernen Regeln zulassen müssen. Schauen Sie auf Flughäfen (Meeting Point), Plätze auf denen Riesenleinwände zum Mitverfolgen großer sportlicher Veranstaltungen eingerichtet werden (Public Viewing), hier soll das Besondere, fast das Einzigartige auch mit einer besonderen Bezeichnung dargestellt werden.

Ich glaube, wir dürfen zu solchen Gelegenheiten auch einmal großzügig sein. Ich glaube, wir werden auf die Zukunft orientiert, solche Ausnahmen auch weiterhin zulassen müssen.

Ich gebe Ihnen allerdings uneingeschränkt Recht, wir müssen jederzeit und jeden Tag darauf achten, dass unsere schöne deutsche Sprache nicht verschandelt wird, dass sie klar und deutlich, entsprechend auch der Rechtschreibregelungen, umgesetzt wird.

Dafür will ich mich gerne einsetzen, dafür bin ich in meinem Umfeld bekannt. Dazu bekenne ich mich.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Buchhorn
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Frage zum Thema Soziales
18.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Buchhorn,

als Bürger der Stadt Leverkusen bin ich sehr lange in meinem Berufsbild tätig gewesen, ehe ein Arbeitsunfall und die Spätfolgen eines Verkehrsunfalls die Weiterarbeit in diesem unmöglich machte. Eine Weiterbildung durch die Berufsgenossenschaft in einen Verwaltungsberuf im öffentlichen Dienst wurde von mir erfolgreich 2005 abgeschlossen. Seit dieser Zeit bewerbe ich mich mit einem kleinen Erfolg (befristeter Arbeitsvertrag), der aber seit einem Jahr beendet wurde. Wie wollen Sie gemäß Ihrem Wahlspruch "Nur Arbeit schafft Sicherheit" , mit diesem Problem umgehen und Personen wie mir mit Schwerbehinderung eine Arbeit anbieten? Bewerbungsbemühungen von meiner Seite sind nachweisbar. Es wurde Alles versucht, aber es gibt scheinbar auch ein "Wegsehen" bei diesem Problem.
Antwort von Reinhard Buchhorn
3Empfehlungen
19.08.2009
Reinhard Buchhorn
Sehr geehrter Herr ,

mir ist Ihre persönliche Bewerbungssituation um einen Arbeitsplatz in Leverkusen sehr gut bekannt.

Leider ist es bei allen intensiven Bemühungen nicht in jedem Fall möglich, den Bewerbungsbemühungen eines jeden Kandidaten unter Berücksichtigung der besonderen persönlichen Voraussetzungen mit der Versorgung eines Arbeitsplatzes nachkommen zu können. Dies hat überhaupt nichts mit einem "Wegsehen" zu tun.

Sie haben sich diesbezüglich ja auch u. a. an das Bundespräsidialamt gewandt, übrigens bevor Sie sich auf diese Weise mit mir in Verbindung gesetzt haben, was offensichtlich bis heute ebenfalls nicht zum Erfolg geführt hat.

Ich hätte Ihnen übrigens von diesem Vorhaben abgeraten, wenn Sie mich vorher um Rat gefragt hätten. Das Bundespräsidialamt kann Ihnen keine Stelle vermitteln, es sei denn, es wäre dort zufällig eine Stelle für Sie frei gewesen.

Die AGL wird sich, bei Ihrer Mithilfe, auch in Zukunft bemühen, für Sie eine adäquate Stelle zu finden.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Buchhorn
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
19.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Buchhorn,

die CDU in Leverkusen hat sich ja tierisch gefreut, dass durch das Umfallen der Bürgerliste die 3. Gesamtschule gekippt wurde. Sie wissen natürlich auch, dass im neuen Rat, dieser Antrag wieder auf die Tagesordnung kommt und Sie mit Ihren Parteikollegen erneut dafür oder dagegen sein werden. Unterstellen wir einmal, dass die nicht gewollte PRO-NRW in den Rat einzieht und an dieser Abstimmung teilnehmen wird. Es ist doch sehr deutlich und wird auch auf den einschlägigen Seiten der Pro-NRW veröffentlicht, dass diese Leute genau die selben Argumente anführen, weshalb die CDU in Leverkusen gegen die 3. Gesamtschule gestimmt hat. Meine konkrete Frage an Sie, wird die CDU im Rat der Stadt Leverkusen mit einer möglichen Unterstützung der PRO NRW einen Antrag für die 3. Gesamtschule in Leverkusen wieder ablehnen?

Danke für eine klare Antwort...ja oder nein.

W.
Antwort von Reinhard Buchhorn
2Empfehlungen
20.08.2009
Reinhard Buchhorn
Sehr geehrter Herr ,

Sie haben recht, diese Frage ist sehr rasch zu beantworten:

Mit der CDU wird es keine 3. Gesamtschule geben.
Unabhängig davon, welche Fraktionen, Gruppierungen im Rat für oder gegen eine 3. Gesamtschule in Leverkusen sein werden, wird es von seiten der CDU keine Zustimmung dafür geben.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Buchhorn
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