Ralph Sterck (FDP)
Kandidat Bürgermeisterwahlen Nordrhein-Westfalen 2009
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Grunddaten
Ralph Sterck
Jahrgang
1965
Berufliche Qualifikation
Diplom-Kaufmann (FH)
Ausgeübte Tätigkeit
Hauptgeschäftsführer FDP-NRW
Wohnort
Köln
Stadt
Köln
Ergebnis
5,6%
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(...) Für einen echten Kölner ist Oberbürgermeister zu sein der absolute Traumjob, weil man seine Stadt gestalten kann, was ich aus meiner Funktion als FDP-Fraktionsvorsitzender und Mitglied des Stadtentwicklungsausschusses in den vergangenen Jahren nach besten Kräften auch schon gemacht habe. (...)
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
29.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr OB Kandidat,

mit großer Sorge sehe ich die Entwicklung unserer Stadt. Immer mehr Polizei und Ordnungsdienst auf unseren Straßen. Die Menschen und die politischen Kräfte verlangen jetzt auch noch, dass der Ordnungsdienst zur Stadtpolizei aufgewertet wird.
Beim letzten Karnevalsumzug in Dellbrück wurden sogar die Bereitschaftspolizei eingesetzt.
Wie wollen Sie gewährleisten, dass die Executive endlich wieder in den Status Bürgerfreundlichkeit und Einhaltung der Demokratischen Rechte versetzt wird.
Wie wollen Sie gewährleisten, dass keiner der Executiven irgendwelche politischen Ämter übernimmt, ohne vorher aus dem öffentlichen Dienst auszuscheiden.
Antwort von Ralph Sterck
3Empfehlungen
30.07.2009
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Frage über abgeordnetenwatch. ich hatte Ihnen ja auch bereits auf eine entsprechende Mail geantwortet. Ich bin der Meinung, dass der Ordnungsdienst der Stadt Köln zu einer Stadtpolizei ausgebaut werden sollte. Und wenn die Stadt ehrlich wäre, würde sie dem "Kind" auch den Namen geben, denn bis zu Fahrzeugen mit Blaulicht ist sie diesem Ziel schon sehr nah gekommen. Aber da die entsprechende Umwandlung eine Forderung der FDP (hier geht’s zum entsprechenden Antrag:

www.fdp-koeln.de ) war, die von der damaligen Ratsmehrheit abgelehnt wurde, kann man die Initiative jetzt leider nur heimlich umsetzen. Wir haben noch nicht genug Polizei in unserer Stadt. Wenn wir das Ziel des Polizeipräsidenten irgendwann doch realisieren wollen, Köln zur sichersten Großstadt Deutschlands zu machen, dann müssen wir die Polizistinnen und Polizisten weiter von Verwaltungsaufgaben entlasten und auf die Straße bringen. Aber die Stadt kann diese Aufgabe nicht dem Land allein überlassen und muss sich mit ihrem Ordnungsdienst bzw. der Stadtpolizei daran beteiligen. Bei meinen Gängen durch die Stadt, bei Fahrten mit der U-Bahn oder bei Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern habe ich immer den Eindruck, dass viel an der subjektiven Sicherheit der Stadt getan werden müsste, und die Kriminalitätszahlen beweisen, dass auch an der objektiven Sicherheit gearbeitet werden muss. So ist das Bild mit der jungen Frau auf unseren Plakaten (hier finden Sie die Ansicht:

www.koeln-kann-mehr.de ) in der Bahnunterführung auf der Maybachstraße am MediaPark aufgenommen worden.
Hier muss doch was passieren!
Von daher glaube ich nicht, dass die Exekutive mit ihrem Auftreten in der Stadt immer mehr Gewalt provoziert, wie Sie es in der Mail an mich formuliert haben. Ganz im Gegenteil: die meisten Kölnerinnen und Kölner fühlen sich sicherer, wenn die Polizei präsent ist. Und das könnte prima durch eine Stadtpolizei ergänzt werden.
Ich hoffe, Ihnen unsere Position näher gebracht zu haben, und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ralph Sterck
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
02.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Sterck,

mein Wunsch wäre eine bürgerliche Ratsmehrheit mit einem bürgerlichen Oberbürgermeister.
Ist Ihr Festhalten an die Kandidatur so zu verstehen, dass die CDU auch endlich ihre Hausaufgaben macht um das gleiche Ziel zu erreichen?

Vielen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüße

Antwort von Ralph Sterck
bisher keineEmpfehlungen
04.08.2009
Sehr geehrte Frau ,

herzlichen Dank für Ihre Mail und ihre Frage.

Ich kann sie nur mit einem klaren "JA" beantworten. Die CDU in Köln ist in einem schlechten Zustand und hat die vergangenen Jahre, in denen sie die Mehrheit und den Oberbürgermeister gestellt hat, leider nicht genutzt, die Stadt nach vorne zu bringen. Ganz im Gegenteil: die Stadt ist am Ende dieser Periode in einem schlechten Zustand. Das wollen wir mit unserem Programm und unserem personellen Angebot ändern. Um eine bürgerliche Mehrheit in Köln zu erreichen, muss auch die CDU ihre "Hausaufgaben" machen und einen Neuanfang wagen! Herr Kurth wäre da ein guter Anfang. Leider ist er aber nicht bereit, im Falle seiner Nichtwahl zum OB im Rat die CDU anzuführen. Ich hoffe, Ihnen mit diesen Aussagen geholfen zu haben, würde mich über Ihre Unterstützung freuen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Ralph Sterck
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
09.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Sterck,

welche besonderen politischen und menschlichen Qualifikationen haben Sie als möglicher zukünftiger Oberbürgermeister in Köln?

Welchen speziellen(persönlichen) Bezug haben Sie zu der Stadt Köln?

Wie war Ihr bisheriger politischer Werdegang, d.h. z.B., welchen politischen Organisationen und Parteien haben Sie bisher angehört?

Herzlichen Dank, das Sie sich zur Beantwortung meiner Fragen Zeit nehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Ralph Sterck
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10.08.2009
Sehr geehrte Frau ,

herzlichen Dank für Ihre Mail und Ihre Frage.

Ich bin in Köln geboren und habe Zeit meines Lebens in Köln gelebt. Daher kenne ich die Stadt wie meine Westentasche. Ich bin seit mehr als 25 Jahren Mitglied der FDP und habe vorher nie einer anderen Partei angehört, weil die liberale Grundausrichtung der Partei für mich zentrales Motiv meiner politischen Arbeit ist. Seit 10 Jahren gehöre ich dem Stadtrat und dem Stadtentwicklungsausschuss an, nachdem ich vorher fünf Jahre in der Bezirksvertretung Kalk war. Meinen genauen Lebenslauf finden Sie hier: www.koeln-kann-mehr.de Ich fühle mich also neuen Herausforderungen für mein Köln gewachsen. Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben, und würde mich über Ihre Unterstützung freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralph Sterck
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
12.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Sterck.

Als frisch gebackender Vater, interessiert es mich, wie und in wie weit setzen Sie sich für die frühkindliche Erziehung bzw. Betreuung ein.

Danke für Ihr Antwort

Ihr
Antwort von Ralph Sterck
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13.08.2009
Sehr geehrter Herr Wanders,

herzlichen Dank für Ihre Mail und Ihre Frage. Die FDP will Köln zur familienfreundlichsten Großstadt in NRW weiterentwickeln. Dazu müssen insbesondere das Leben und das Arbeiten für junge Familien mit Kindern in Köln attraktiver werden. Familienpolitik besteht deshalb aus mehr als dem Kindergeld. Wir wollen Elternschaft und Beruf durch umfassende Betreuungsangebote ermöglichen und einfacher gestalten. Dafür sind die Betreuungsplätze für die unter Dreijährigen weiter konsequent auszubauen. Die Betreuungszeiten in den Kindergärten sind auf die Arbeitszeiten der Eltern abzustimmen und zu flexibilisieren. Auch in den Schulferien sollen die Öffnungszeiten von Kitas ausgeweitet werden. Köln braucht deutlich mehr und gut ausgebildete Tagesmütter. Eine Tagesmütter-Task-Force soll eingerichtet werden, so dass berufstätigen Müttern und Vätern bei plötzlicher Erkrankung der Kinder eine Überbrückungsbetreuung angeboten werden kann. Der Schulbesuch ist für Kinder und Jugendliche einkommensunabhängig kostenlos, der Kindergartenbesuch jedoch nicht. Wir wollen mit einem Stufenplan den Kindergartenbesuch für Eltern ebenfalls beitragsfrei stellen. Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben. Sollten Sie weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ralph Sterck
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Frage zum Thema Kultur
13.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Sterck,

in meinen Augen verwahrlost die Innenstadt immer mehr und manche Geschäfte verlassen die Stadt, was wollen Sie dagegen machen?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Ralph Sterck
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13.08.2009
Sehr geehrte Frau ,

herzlichen Dank für Ihre Mail und Ihre Frage.

Wer in Köln unterwegs ist, begegnet am Stadtrand und entlang der Bahnlinien und Bahnhöfe Müllhalden am Straßenrand. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW und die Deutsche Bahn AG, die dafür zuständig sind, haben nicht genug Geld zur regelmäßigen Reinigung. Wir wollen, dass die Stadt selbst die Verantwortung übernimmt und vom Land und der Bahn mindestens das vorhandene Geld dafür erhalten und die heute geteilten Zuständigkeiten in eine Hand vereinigt werden.
Bereits seit September 2002 gibt es Regeln bei der Stadt, in denen festgelegt wird, was für Wildpinkeln, Hundehaufen oder das Müllwegwerfen an Bußgeld fällig wird. Doch der Bußgeldkatalog wird in Köln nicht ernst genommen, da er nicht hinreichend von der Stadt umgesetzt wird. Die FDP fordert daher, endlich den Worten auch Taten folgen zu lassen und die Ermittler des Ordnungsamtes aufzuwerten (Stadtpolizei), damit sie das Bußgeld auch eintreiben können.
Die FDP unterstützt den besseren Schutz der Eigentümer vor Vandalismus und vor den damit verbundenen hohen Beseitigungskosten. Graffiti zu verharmlosen ist der falsche Weg der Bekämpfung dieser Form von Alltagskriminalität. Die FDP fordert daher, dass im Kölner Ordnungsamt eine Abteilung "Vandalismus" geschaffen wird, die Polizei und Staatsanwaltschaft unterstützt und entlastet und dass die Kölner Anti-Spray Aktion finanziell und personell von der Stadt besser ausgestattet wird.
Als Mitglied des Stadtentwicklungsausschusses bin ich ständig damit beschäftigt, die Einkaufstraßen zu stärken, indem der Drang vieler Anbieter, sich auf der "grünen Wiese" niederzulassen, gebremst wird. So sind wir stolz auf die Ansiedlung eines Aldi auf der Severinstraße, weil dies die Einkaufsattraktivität der Straße stärkt. Außerdem verspreche ich mir viel vom neuen Instrument der Immobilienstandortgemeinschaften, bei denen die Eigentümer der Häuser in Einkaufsstraßen mit in die Pflicht genommen werden.
Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben, und verbleibe

mit herzlichen Grüßen

Ralph Sterck
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