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Zu meiner Frage vom 12.01.2013 über die Rundfunkfinanzierung möchte eine neue Frage zufügen.
In
www.freiewaehler.eu
habe ich gerade gelesen, dass Sie behaupteten:
"Nun steht die Einführung kurz bevor und ich muss feststellen, dass viele vor allem finanziell schlechter gestellte Menschen, aber auch viele, die gar keinen Fernseher besitzen und etwa nur Radio hören, sich durch diese konsumunabhängige Zwangsabgabe ungerecht behandelt fühlen."
Und was über jene, die nicht mal Radio besitzen?
Viele, die die Radiogebühr zahlten, taten es oft lediglich, weil sie eingeredet wurden, dass es unmöglich sei, dass man Radio nicht hört, und nicht, weil sie Radio hören. Sie taten es, um von der GEZ in Ruhe gelassen zu werden. Ich hörte zuerst auf, Radio zu hören, danach fernzusehen, und zwar vor Jahrzehnten. Jetzt muss ich knapp EUR 18 monatlich zahlen, ich habe keine Befreiungsmöglichkeit, und will ich es auch nicht: ich will keine Beziehung mit den Anstalten/Service haben, ihnen keine Rechenschaft über meine finanziellen oder gesundheitlichen Lebensumstände geben zu müssen. Und EUR 18 monatlich brauche ich dringend für andere Ausgaben: die Höhe ist für jemanden mit meinem niedrigen und volatilen Einkommen kein "Obolus", wie die Intendanten der Rundfunkanstalten erzählen. Ich fühle mich nicht nur ungerecht behandelt, sondern von der Politik verraten.
Und noch eine Frage: war die Gebühr für den PC nicht der Anfang des unbilligen Zwangs?
Warum kümmert sich die Politik nicht um eine echte Lösung, die die elementarsten Grundrechte der Bürger wie Meinungs-,Handlungs-, Informations- und Gewisssensfreiheit achtet, anstatt die Fehlinvestitionen der Rundfunkanstalten mit noch schlimmeren Fehlinvestitionen mit Zwang zu retten zu versuchen? Wiederholt sich hier nicht die Logik der Banken- und Staatenrettung, wobei jetzt der Rundfunk systemrelevant sein soll?