Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
Gesundheitsökonom / Hochschulprofessor (Universität Köln)
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Leverkusen - Köln IV
Landeslistenplatz
78, Nordrhein-Westfalen
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Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
NEIN
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
18.06.2009
Internetsperren
nicht beteiligt
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
nicht beteiligt
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
nicht beteiligt
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Frage zum Thema Gesundheit
24.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Lauterbach,

wie hoch sind Ihre jährlichen Einkünfte aus Ihrer Nebentätigkeiten?

Wie hoch sind Ihre Einkünfte als Aufsichtsratsmitglied der Röhn AG?

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Frage zum Thema Soziales
25.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Professor Lauterbach,

in der Fernsehsendung Anne Will am 15 02.2009 sagten Sie, dass Altersheime unangemeldet erst 2011 überprüft werden.
Warum erst 2011? Will man bis dahin die schlechten Heime schützen, damit sie ihre z.T. schlechte Pflegequalität (Personalquantität) propfitabel nutzen können?? Es ist ja fast so, als wenn die Polizei mit einem Schild vor einer Geschwindigkeitskontrolle warnt.
Eine unangemeldete Kontrolle dürfte doch gesetzlich keine Hürde sein, es sei denn, im entsprechenden Ausschuss sind Vorstands- oder Aufsichtsratsmitglieder großer Heime.
Besten Dank für Ihre Bemühungen im Voraus.

Mit freundl. Grüßen
G.

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Frage zum Thema Gesundheit
25.02.2009
Von:
-

Sehr geehrter Prof. Dr. Dr. Lauterbach,
da Sie sich u. a. auch für Patientenrechte im Gesundheitsausschuss einsetzen, möchte ich Sie fragen, wie Sie die Chancen beurteilen, dass:

  • der Western Blot als Suchtest für Borreliose wieder Kassenleistung wird
  • die chronische Borreliose endlich anerkannt wird (vgl. auch die notwendig - gewordene Überarbeitung der IDSA-Richtlinie Lyme Dis./ USA)
  • die chronische Borreliose in die Liste der chronischen Erkrankungen aufgenommen wird
  • die Borreliose auch in den alten Bundesländern meldepflichtig gemacht wird, um überhaupt einen Überblick über die Virulenz dieser Erkrankung zu erhalten

Als Betroffene dieser oft unterschätzten, häufig zu spät diagnostizierten, schwerwiegenden Infektionskrankheit, mit steigenden Erkrankungszahlen, wünscht man sich einfach, dass dieser Erkrankung gesundheitspolitisch die ihr gebührende Aufmerksamkeit entgegengebracht wird.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Soziales
28.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Lauterbach,

Sie haben verschiedentlich die Hartz-Reformen gegen ihre Kritiker verteidigt, obwohl diese nach Ihrer eigenen Auffassung den Druck auf Arbeitslose erhöht haben, sich Arbeit zu suchen und diese schneller Ihren Lebensstandard und ihr kleines Vermögen verlieren ließen.
Dadurch seien im Niedriglohnbereich die Löhne weiter gesunken, so dass in dem Bereich neue Arbeitsplätze entstanden sind. Sie sagen auch: "Den Preis dieser Maßnahmen müssen diejenigen bezahlen, die trotz der Maßnahmen keine Arbeit fanden und nun weniger Geld vom Staat bekommen als vorher."

Warum sind Sie der Auffassung, dass Erwerbsarbeit – auch solche, die unter Zwang (Sie nennen es "Druck") geleistet wird – ein derartig hohes Ziel sein muss, dass die von Ihnen beschriebenen Nachteile sowohl für die Menschen im Niedriglohnbereich als auch für jene, die trotz allem keine Arbeit finden schlichtweg (und natürlich von diesen!) in Kauf zu nehmen sind?

Sind Sie sich im Klaren darüber, dass unsere Produktivität aufgrund des technischen Fortschritts mittlerweile so hoch ist, dass zur Deckung unserer Bedürfnisse insgesamt ein viel geringerer Arbeitseinsatz – im Sinne von klassischer Erwerbsarbeit – nötig ist?

Wenn Sie den Wert von Politik daran messen, was sie für die erreicht, denen es am schlechtesten geht (Sie berufen sich dabei auf John Rawls) UND wenn für Sie die Zuverdienstmöglichkeiten als Arbeitsanreiz wirklich im Vordergrund stehen UND wenn Sie Ausbeutung nicht akzeptieren möchten – Warum setzen Sie sich dann nicht für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens ein?

Mit freundlichen Grüßen


Ich beziehe mich auf Ihre Aussagen in einem ZEIT-Artikel vom 25.09.2008 www.lag-arbeit-hessen.net

und in der taz vom 29.10.2008
www.taz.de

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
07.03.2009
Von:

Sehr geehrter Prof. Dr. Lauterbach,

Sie haben in der Rubrik "Anzeigepflichtige Nebentätigkeiten" eine Funktion als Aufsichtsrat im Unternehmen Rhönkliniken mit einer Vergütung der Stufe 3 für das Jahr 2007 veröffentlicht. Im Geschäftsbericht der Rhönkliniken für das Jahr 2007 werden die Mitglieder des Aufsichtsrats auf Seite 38 alle namentlich erwähnt, doch Ihr Name taucht dort nicht auf. Die 20 aktiven Mitglieder des Aufsichtsrats haben laut Geschäftsbericht S. 48, vgl. www.rhoen-klinikum-ag.com eine Vergütung von 1.600.000 € erhalten. Sind Sie aktives oder passives Mitglied im Aufsichtsrat des Rhönklinikums? Warum taucht Ihr Name dort nicht auf? Ist der Jahrsabschluss der Rhön-Klinikum AG insoweit fehlerhaft oder Ihre veröffentlichungspflichtigen Angaben?

Vielen Dank für Ihre Antwort


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Ihre Frage an Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach
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