Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
Gesundheitsökonom / Hochschulprofessor (Universität Köln)
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Leverkusen - Köln IV
Landeslistenplatz
78, Nordrhein-Westfalen
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Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten

Veröffentlichungspflichtige Angaben

Berufliche Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag

Hochschullehrer, Universität zu Köln, Köln

Wissenschaftlicher Berater und Gutachter, Köln

Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat

AOK Bayern, München, Wissenschaftliche Beratung und Gutachten, März 2006, mehr als 7.000 Euro

AOK Rheinland, Düsseldorf, Wissenschaftliche Beratung und Gutachten, Februar 2006, mehr als 7.000 Euro

B. Braun Melsungen AG, Melsungen, Wissenschaftliche Beratung des Bibliomed Verlags, Januar 2008, mehr als 7.000 Euro

Barmer Ersatzkasse, Wuppertal, Wissenschaftliche Beratung und Gutachten, März 2006, mehr als 7.000 Euro

Deutsche Gesundheitssystemberatung GmbH, Hamburg, Vortrag, Januar 2009, 1.000 bis 3.500 Euro

Klinik Roderbirken, Leichlingen, Wissenschaftliche Beratung, November 2007, mehr als 7.000 Euro

Klinikum Bremen-Mitte gGmbH, Bremen, Wissenschaftliche Beratung und Gutachten, November 2005, mehr als 7.000 Euro

Malk Medizin Controlling AG, Lachen (Schweiz), Vortrag, April 2008, 1.000 bis 3.500 Euro

Regierung des Emirat Dubai, Dubai, Wissenschaftliche Beratung und Gutachten, März 2009, mehr als 7.000 Euro

Rowohlt Verlag GmbH, Berlin, Publizist, August 2007, mehr als 7.000 Euro; März 2008, mehr als 7.000 Euro; März 2009, mehr als 7.000 Euro

Universitätsklinikum Köln, Köln, Wissenschaftliche Beratung, April 2009, Stufe 3

Verband der Privatkrankenanstalten in Thüringen e.V., Bad Klosterlausnitz

Vortrag, Mai 2008, 1.000 bis 3.500 Euro

Verein SwissDRG, Bern (Schweiz), Vortrag, Oktober 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

Zeno Veranstaltungen GmbH, Heidelberg, Vortrag, Dezember 2005, 1.000 bis 3.500 Euro

Funktionen in Unternehmen

Rhön-Klinikum AG, Bad Neustadt/Saale, Mitglied des Aufsichtsrates, Dezember 2005, mehr als 7.000 Euro; 2006, mehr als 7.000 Euro; 2007, mehr als 7.000 Euro; 2008, mehr als 7.000 Euro

Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts

Wissenschaftliches Institut der AOK (WidO), Bonn, Mitglied des wissenschaftlichen Beirates

Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
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Frage zum Thema Arbeit
21.10.2009
Von:

Sehr geegrter Herr Professor,

bei Angaben zu Ihrer Person: Berufliche Qualifikation: fehlt Ihr ursprünglicher Arzt. Sind sie noch Arzt? Seit wann ruht Ihre ärztliche Tätigkeit?

MfG


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Frage zum Thema Bildung und Forschung
25.10.2009
Von:
Per

Lieber Herr Prof. Lauterbach,

bei meiner Frage geht es um die von der Regierungskoalition geplante
Vermehrung der Stipendien für "besonders Begabte" von 2% auf 10% aller Schüler/Studierenden.

Interessanterweise gibt es ja eine statistisch gut dokumentierte – und angesichts der bekannten Normalverteilung von Intelligenz vielsagende – Korrelation zwischen der Zuschreibung angeblicher Hochbegabung und dem soziokulturellen Hintergrund der jungen Menschen, der faktisch dazu führt, dass eine finanzielle Förderung kaum einmal denjenigen zugute kommt, bei denen eine ökonomische Bedürfnislage vorliegt, sondern in aller Regel denjenigen, die ohnehin schon Privilegierte unseres Bildungssystem waren, sind und bleiben (womit überdies nach Abschluss der Ausbildung oft noch eine deutlich bessere Einkommenslage einhergeht).

Für mich ist es ohnehin nicht einfach, eine nachvollziehbare, überzeugende Begründung für eine FINANZIELLE Förderung "leistungsstarker", "begabter" Menschen zu denken. (Dass diese – wie ALLE anderen auch – eine auf ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnittene ideelle Förderung benötigen, stelle ich nicht in Abrede, wenngleich auch hier eine ungerechte Vereinseitigung zugunsten der "Spitzenforschung", "Elitebildung" usw. zu konstatieren ist.)

Nun meine Fragen:

(1) Sollte Ihrer Ansicht nach das Stipendiensystem in Deutschland umstrukturiert, i.e. sozial (gerechter) gestaltet werden, werden? Wenn ja: wie?

(2) Welche Kriterien sollten nach Ihrer Ansicht für die Vergabe einer FINANZIELLEN Förderung maßgeblich sein?

Ich bedanke mich herzlich für die Antwort und verbleibe mfG,

Per , Berlin-Treptow

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