Prof. Dr. Annette Schavan (CDU)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Prof. Dr. Annette Schavan
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
10.06.1955
Berufliche Qualifikation
Studium katholische Theologie, Philosophie und Erziehungswissenschaft
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Bundesministerin für Bildung und Forschung
Wohnort
Ulm
Wahlkreis
Ulm
Ergebnis
42,8%
Landeslistenplatz
2, Baden-Württemberg
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(...) Gleichwohl darf ich auch Ihnen versichern, dass das Wohl der Kinder allen im Bildungsbereich Tätigen besonders am Herzen liegt. Wo es im Einzelfall Konflikte gibt, sind die Verantwortlichen selbstverständlich gefordert, gemeinsam Lösungen zu finden. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
11.01.2013
Von:
Uwe

Warum verwaltet unser Staat das Geld nicht selbst.?
In einem echten demokratischen Staat, in dem alle Macht vom Volk ausgeht, müssten die gewählten Volksvertreter auch die Hoheit über das Geld haben.
Der Geldwert müsste an realistischen Werten, die ein Staat auch leisten oder erbringen kann, fest gemacht werden.
Als Beispiel :
1kg Mehl ist 1€ wert. Staatlich hergestellter Wohnraum kostet als Beispiel 3 €/m² usw.
Denn Gold und Silber oder ähnliches ist überhaupt nichts wert und kann von einem Volk niemals erbracht sondern höchstens gefunden werden.
In einem humanen sozialen demokratischen Staat muss jedem (Bürger) Staatsangehörigen ein bedingungsloses Grundeikommen zur Verfügung stehen, das ihm - wie im Grundgesetz - versprochen die Teilhabe am normalen Leben ermöglicht.
Finanzierung und Steuern?
Was für Steuern? Ein Staat, der die Hoheit über sein Geld hat, braucht keine Steuern mehr!
Er braucht nur noch Politiker, die in der Lage sind, das Geld zum Wohl des Volkes zu steuern.
Und den garantierten Gegenwert des Geldes zu verteidigen.
Geld wäre dann ein solides Zahlungsmittel und kein Machtmittel mehr.
Haus und Grundsteuer würde es nicht mehr geben. Leute, die sich ihr Leben lang was erschaffen und erarbeitet haben, brauchten keine Angst mehr haben, dass sie im Alter wider alles verlieren, weil sie die Steuern nicht mehr aufbringen können.
Die Städte und Gemeinden hätten das Geld, das sie für ihren Haushalt brauchen, weil sie es einfach durch Haushaltsbeschluss bekommen würden.
Inflation.
Wenn ein Euro den garantierten von der Volksvertretung festgelegten Gegenwert hat, gibt es keine Inflation. Dann bekomme ich für einen Euro immer noch ein Kilo Mehl oder die entsprechenden Gegenwerte.
Banken Verstaatlichen ?
Nein! Banken braucht man nicht zu verstaatlichen, die sollten natürlich weiter die Konten führen.
Als nochmal meine Frage
Warum verwaltet unser Staat das Geld nicht selbst.?
Antwort von Prof. Dr. Annette Schavan
1Empfehlung
25.01.2013
Prof. Dr. Annette Schavan
Sehr geehrter Herr ,

in Ihrer Anfrage vom 11. Januar 2013 plädieren Sie dafür, dass der Staat das Geld selbst verwalten solle.

Ich teile Ihre Ansicht nicht, meines Erachtens kann kein Einzelner (auch keine Behörde) einen marktwirtschaftlichen Prozess ersetzen. Auf welcher Grundlage sollte der Wert eines Gutes oder einer Dienstleistung festgelegt werden? Wer wäre in der Lage, eine derartige Festlegung zu treffen? Ein solches Vorgehen würde auf Planwirtschaft hinauslaufen, und diese ist in allen Versuchen ihrer praktischen Anwendung gescheitert (beispielsweise in der DDR).

Für unser marktwirtschaftliches System ist es von fundamentaler Bedeutung, dass der Preis eines Gutes ein Indikator für die Knappheit eines Gutes ist. So steuert der Preis eines Gutes, ob es für die Bürger attraktiv ist und sich lohnt, in seine Herstellung zu investieren. Nur so lassen sich die Ressourcen einer Volkswirtschaft in die effizienteste und damit für die Gesellschaft als Ganzes beste Verwendung leiten. Diese Aufgabe dem Staat aufzutragen, würde geradewegs in den Zusammenbruch der Wirtschaft und damit des Staates führen. Denn Staat ist ohne Wirtschaft nicht denkbar, da die Bürger und auch der Staat Einkommen benötigen, um eine lebenswerte Gesellschaft zu gestalten.

Seien Sie herzlich und mit guten Wünschen gegrüßt.
Ihre Annette Schavan
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
20.01.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Ministerin!

Wie ist das zu erklären, wenn in der Uni D´dorf erst 7 zu 0 für einen Plagiatsvorwurf stimmen und Plötzlich kurz vor der Bekanntgabe, abgeschwächt und abgemildert wird? . Hat das nicht ein "Geschmaekle" wenn man die Bundeskanzlerin als enge Vetraute (Busenfreundin) bezeichnen kann?

Gruß
M.

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Frage zum Thema Bildung und Forschung
23.01.2013
Von:
von

Sehr geehrte Frau Schavan,

seit heute, 23.01.2013 stehen Sie massiv unter Plagiatsverdacht Ihrer Doktorarbeit. Viele tausende Studenten, die teilweise sauerdiente Studiengebühren zahlen, sind aufgebracht.

Können Sie Ihr Amt als Bildungsministerin noch glaubwürdig ausüben?

Ich freue mich auf eine umfassende, glaubwürdige Stellungnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Prof. Dr. Annette Schavan
bisher keineEmpfehlungen
30.01.2013
Prof. Dr. Annette Schavan
Sehr geehrter Herr von ,

vielen Dank für Ihre Frage vom 23. Januar 2013.

Am 2. Mai 2012 sind die anonymen Plagiatsvorwürfe bekannt geworden. Am gleichen Tag habe ich den Rektor der Universität Düsseldorf telefonisch gebeten, diese Vorwürfe - bezogen auf meine dort 1980 eingereichte Dissertation - prüfen zu lassen.

In den über acht Monaten seither hatte ich Gelegenheit, mit zahlreichen Fachwissenschaftlern eingehend über die Plagiatsvorwürfe zu sprechen. Die intensive Beschäftigung mit dem Text meiner Dissertation - auch im Zusammenhang mit meiner schriftlichen Stellungnahme zu der Ausarbeitung des Vorsitzenden des Promotionsausschusses - bestärken mich in meiner Überzeugung, dass meine Dissertation kein Plagiat ist und keine Plagiate enthält.

Ich gehe davon aus, dass mit der Eröffnung eines ergebnisoffenen Verfahrens jetzt auch verbunden ist, externe Fachgutachten einzuholen. Ich bin davon überzeugt, dass die unbegründeten Plagiatsvorwürfe ausgeräumt werden.

Seien Sie herzlich und mit guten Wünschen gegrüßt.

Ihre Annette Schavan
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
23.01.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Ministerin,

wie wollen Sie weiter Vorbild sein, wo Sie sämmtliche Plagiatsvorwürfe an sich abprallen lassen. Sollten Sie nicht in sich gehen, und spätestens jetzt, da ein Verfahren eröffnet wurde, Ihre unhaltbare Verteidigungslinie verlassen? Ich verweise auf den heutigen Artikel in der FAZ:"Der Fall Schavan Frau Jedermanns Plagiat ". Kann es sein, dass Sie bisher auf die falschen Berater gehört haben?

Mit freundlichem Gruss
A.
Antwort von Prof. Dr. Annette Schavan
bisher keineEmpfehlungen
30.01.2013
Prof. Dr. Annette Schavan
Sehr geehrter Herr ,

in Beantwortung Ihrer Frage vom 23. Januar 2013 verweise ich auf meine Antwort auf die Frage von Herrn von Eich (Frage vom 25. Januar 2013).

Seien Sie herzlich und mit guten Wünschen gegrüßt.

Ihre Annette Schavan
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
24.01.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Schavan, sehr geehrte Frau Ministerin,

ich will bei meiner Frage nicht lang um den Brei rum schreiben. Halten Sie die Plagiats- Diskussionen im ganzen Lande, über Ihre Dissertation unter dem Titel "Person und Gewissen" förderlich, für unseren Wissens –und Forschungsstandort Deutschland?

Halten Sie es für das Richtige, an allen Mandaten festzuhalten, angesichts solcher Diskussionen?

Sollten Politiker, mehr an das Land denken, als an die eigenen Interessen?

Ich danke Ihnen bereits jetzt schon für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Prof. Dr. Annette Schavan
bisher keineEmpfehlungen
30.01.2013
Prof. Dr. Annette Schavan
Sehr geehrter Herr ,

in Beantwortung Ihrer Frage vom 25. Januar 2013 verweise ich auf meine Antwort auf die Frage von Herrn von Eich (Frage vom 25. Januar 2013).

Seien Sie herzlich und mit guten Wünschen gegrüßt.

Ihre Annette Schavan
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