Peter Marx (NPD)

Peter Marx
Zur Person Peter Marx
* Geboren am 21.12.1956 in Speyerbrunn, verheiratet, vier Kinder

* Abitur am staatlichen Aufbaugymnasium in Speyer

* Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und Rechtsphilosophie in Saarbrücken

* Gründung und Führung einer Versandbuchhandlung "Nationaler Buchladen Saarbrücken"

* Freier Marketingberater



* 1989 - 1993 Pressereferent der NPD-Fraktion im Frankfurter Römer

* 1993 - 1997 Fraktionsgeschäftsführer der NPD-Fraktion im Kreistag Darmstadt-Dieburg

* 2001 – 2004 Fraktionsgeschäftsführer der NPD-Fraktion im Wetteraukreis

* 2004 – 2006 Fraktionsgeschäftsführer der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

* seit 2006 Fraktionsgeschäftsführer der NPD-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern



Mit 16 Jahren Eintritt bei den Jungen Nationaldemokraten, später Bundesorganisationsleiter und stellvertretender Vorsitzender. Mit Aufnahme des Studiums Eintritt in den Nationaldemokratischen Hochschulbund. Dort als Bundesvorsitzender Mitinitiator des inzwischen legendären NHB-Reports.



Mit 18 Jahren Eintritt in die NPD. Dort in vielerlei Positionen tätig. U.a. als stellvertretender Parteivorsitzender, Bundeswahlkampfleiter 2005, Landesvorsitzender, zuletzt Generalsekretär.



1990 Gründung der Mitteldeutschen Nationaldemokraten. Diese fusionierten dann mit der NPD. Spitzenkandidat der NPD zur Landtagswahl in Sachsen 1990. Spitzenkandidat der NPD zur Landtagswahl im Saarland 2004 mit einem landesweiten Ergebnis von 4 Prozent.



Seit den Kommunalwahlen am 7. Juni 2009 Stadtverordneter im Stadtrat der Landeshauptstadt Saarbrücken.
Fragen an Peter Marx
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
30.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Marx,

ich übersende anbei einige Fragen mit der Bitte um Beantwortung.

1. Bei abgeordnetenwatch.de hatten Sie zur Wahl 2005 auf eine Frage hin die Bezeichnung "Ostdeutschland" für die jenseits von Oder und Neiße gelegenen Gebiete gerechtfertigt.

Meinen Sie, dass Deutschland diese Gebiete rechtlich zustehen; wie begründen Sie das konkret und wie könnte eine Rückgabe ablaufen?

2. Leider hat sich Ihr Parteikollege Fank Frank nicht dazu bereit erklärt, meine Frage bei abgeordnetenwatch.de zum Thema "Nicht deutscher Abstammung" zu beantworten, sodass ich mir erlaube, Ihnen die Frage zu stellen.

Safet Babic, Mitgleid und Chef der NPD in Trier, ist kürzlich in den Stadtrat eingezogen.

Meine Sie, dass nur Leute deutscher Abstammung in der NPD sein sollten?

Zur WM-Planer-Sache ("Weiß - nicht nur eine Trikotfarbe"): war dieser Planer -Ihrer Meinung nach- nicht rassistisch?

3. Meinen Sie, dass speziell im Saarland zu viele Ausländer wohnen? Wenn ja, warum?

Ich bedanke mich für Ihre Antworten.

Antwort von Peter Marx
15Empfehlungen
19.08.2009
Peter Marx
Sehr geehrter Herr ,

selbstverständlich gehören die die Provinzen Ostpreußen, Westpreußen, Posen, Pommern, Schlesien und das Sudetenland völkerrechtlich weiterhin zum - nach wie vor fortbestehenden (vgl. BVerfG vom 31.07.1973 - 2 BvF 1/73, Rn. 54 - zitiert nach juris) - Deutschen Reich. Diese Gebiete wurden unter Verstoß gegen das unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg allgemein anerkannte Annexionsverbot (Art. 2 Nr. 4 UN-Charta vom 26.06.1945) annektiert und die einheimische deutsche Bevölkerung wurde unter Mißachtung des schon nach dem Ersten Weltkrieg anerkannten Selbstbestimmungsrechts der Völker systematisch, brutal und grausam vertrieben. Dieses völkerrechtliche Unrecht wurde auch nicht durch die sog. Ostverträge oder den sog. Zwei-Plus-Vier-Vertrag nachträglich legitimiert, weil die darin liegende formale Anerkennung der gegenwärtigen Grenzen eine neuerliche Verletzung des völkerrechtlichen Selbstbestimmungsrechts der deutschen Bevölkerung - dieses Mal durch die deutsche Bundesregierung - darstellt. Davon abgesehen hätte eine wirksame Abtretung jedenfalls eine Volksabstimmung in den betreffenden Gebieten erfordert, wie sie nach dem Ersten Weltkrieg teilweise stattgefunden hatten. Eine Rückgabe der weiterhin zu Deutschland gehörenden Ostgebiete wird die NPD selbstverständlich nicht gewaltsam erzwingen, sondern auf politischem Wege zu erreichen versuchen. Einerseits muß der vor allem von Polen und Tschechen systematisch betriebenen Geschichtsklitterung durch medienwirksame Aufklärungskampagnen in den deutschen Schulen und Universitäten entgegengetreten werden. Andererseits sind sämtliche finanziellen Mittel, welche unmittelbar oder mittelbar - etwa über die EU - an Polen und Tschechien fließen, solange einzufrieren, bis eine für Deutschland akzeptable Regelung der Grenzfrage gefunden worden ist.

Selbstverständlich können sich auch Nicht-Deutsche durch eine Mitgliedschaft in der NPD an unserem Kampf für ein freies Deutschland beteiligen. Auch im Zweiten Weltkrieg gab es unzählige Freiwillige aus dem europäischen Ausland, die Seite an Seite mit ihren deutschen Kameraden gegen die Bolschewisierung Europas gekämpft haben. Die Frage, ob ein Ausländer Mitglied der NPD werden kann, ist natürlich von der Frage zu trennen, ob ein Ausländer Deutscher werden kann. Die erste Frage ist zu bejahen, die zweite zu verneinen.

Bei richtiger Interpretation des Begriffes "Rassismus" ist der WM-Planer mit der Aufschrift "Weiß - nicht nur eine Trikotfarbe" nicht als rassistisch einzustufen. Rassistisch ist nämlich nicht der, der auf natürliche Gesetzmäßigkeiten und wissenschaftlich belegte biologische Tatsachen hinweist, sondern derjenige, der diese Tatsachen aus ideologischer Borniertheit nicht wahrhaben will. Es ist rassistisch, Ausländer nach Deutschland zu holen, sie durch die Übergabe bunt bedruckten Papiers zu Deutschen umzudeklarieren und ihnen eine Kultur aufzuzwingen die nicht ihre arteigene ist. Demgegenüber ist es lediglich ein wertfreier Hinweis auf eine Selbstverständlichkeit, wenn die NPD erklärt, daß in einer deutschen Nationalmannschaft schon per definitionem keine nicht-deutschen Spieler, sondern nur einheimische vertreten sein können. Deutsche haben aber von Natur aus eine weiße Hautfarbe und keine schwarze. Der gerne erhobene Vorwurf, die NPD sehe schwarze Spieler als "minderwertig" oder "unwürdig" an, Deutschland zu vertreten, ist unzutreffend. Die Aussage, daß Schwarze keine Deutschen werden können, hat mit Wertungen nichts zu tun, sondern ist strukturell etwa mit der Aussage zu vergleichen, daß Sie Ihren Porsche nicht einfach dadurch zu einem Mercedes umdeklarieren können, in dem Sie ihm einen Mercedes-Stern auf den Kühler kleben.

Die Aussage, daß im Saarland zu viele Ausländer wohnen, kann ich vorbehaltlos bejahen. Wer das anders sieht, möge einmal einen Spaziergang durch Burbach oder Völklingen machen.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Marx
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
03.08.2009
Von:

Bildungsmisere der Jungen

Sehr geehrter Herr Marx,

seit den 80er Jahren fallen die Jungen in der Schule immer mehr hinter den Mädchen zurück. Es ist davon auszugehen, dass es im Saarland nicht wesentlich anders aussieht als im Bundesgebiet oder in Rheinland-Pfalz: betrachtet man den Anteil der Jungen und Mädchen an einem Jahrgang, so machen fast die Hälfte mehr Mädchen als Jungen Abitur; die Jungen schneiden dabei im Schnitt um eine Note schlechter ab. Die Leseleistungen hinken deutlich hinterher. Auf der anderen Seite ist der Anteil der Jungen, die keinen Schulabschluss erreichen, weit mehr als die Hälfte größer als der Anteil der Mädchen. Die Liste ließe sich fortsetzen.

Bei den unter 25-Jährigen sind im Saarland absolut und prozentual deutlich mehr junge Männer als junge Frauen arbeitslos. Allgemein ist Bildung ein wesentlicher Schlüssel für Aufstieg und den Spielraum für die eigene Lebensplanung.

Es liegt nahe, die Erfolge der Mädchen mit der seit den 70er Jahren praktizierten nachhaltigen Mädchenförderung in Verbindung zu bringen, die auch heute eine weit größere Dimension besitzt als die nur ganz vereinzelt anzutreffende Jungenförderung. Erst im November 2008 verkündete Bildungsministerin Kramp-Karrenbauer, dass Mädchen in Mathematik gefördert werden sollten. Von Förderung der Lesekompetenz für Jungen war keine Rede.

Wie sehen Sie die weitere Entwicklung der Bildungssituation der Jungen, welche Maßnahmen betrachten Sie als notwendig, für welche Maßnahmen werden Sie konkret eintreten und auf welche Weise beabsichtigen Sie das zu tun?

Vielen Dank.

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