Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
Nach langjähriger Kontroverse hat sich der Bundestag auf eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen geeinigt. Diese sollen künftig für die Ärzte verpflichtend sein. Der Wille der Betroffenen ist unbedingt zu beachten, unabhängig von Art und Stadium der Erkrankung.
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Abstimmungsverhalten: CSU / dagegen gestimmt
Ilse Aigner
Ilse Aigner
CSU
Starnberg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Renate Blank
Renate Blank
CSU
Nürnberg-Süd
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Alexander Dobrindt
Alexander Dobrindt
CSU
Weilheim
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Maria Eichhorn
Maria Eichhorn
CSU
Regensburg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Herbert Frankenhauser
Herbert Frankenhauser
CSU
München-Ost
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Hans-Peter Friedrich
Dr. Hans-Peter Friedrich
CSU
Hof
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Peter Gauweiler
Dr. Peter Gauweiler
CSU
München-Süd
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Norbert Geis
Norbert Geis
CSU
Aschaffenburg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Michael Glos
Michael Glos
CSU
Schweinfurt
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Josef Göppel
Josef Göppel
CSU
Ansbach
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Wolfgang Götzer
Dr. Wolfgang Götzer
CSU
Landshut
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Gerda Hasselfeldt
Gerda Hasselfeldt
CSU
Fürstenfeldbruck
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Ernst Hinsken
Ernst Hinsken
CSU
Straubing
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Klaus Hofbauer
Klaus Hofbauer
CSU
Schwandorf
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Alois Karl
Alois Karl
CSU
Amberg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Max Lehmer
Dr. Max Lehmer
CSU
Erding - Ebersberg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Paul Lehrieder
Paul Lehrieder
CSU
Würzburg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Eduard Lintner
Eduard Lintner
CSU
Bad Kissingen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Stephan Mayer
Stephan Mayer
CSU
Altötting
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Hans Michelbach
Hans Michelbach
CSU
Coburg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Marlene Mortler
Marlene Mortler
CSU
Roth
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Gerd Müller
Dr. Gerd Müller
CSU
Oberallgäu
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Stefan Müller
Stefan Müller
CSU
Erlangen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Georg Nüßlein
Dr. Georg Nüßlein
CSU
Neu-Ulm
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Franz Obermeier
Franz Obermeier
CSU
Freising
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Eduard Oswald
Eduard Oswald
CSU
Augsburg-Land
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Daniela Raab
Daniela Raab
CSU
Rosenheim
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Hans Raidel
Hans Raidel
CSU
Donau-Ries
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Peter Ramsauer
Dr. Peter Ramsauer
CSU
Traunstein
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Christian Ruck
Dr. Christian Ruck
CSU
Augsburg-Stadt
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Albert Rupprecht
Albert Rupprecht
CSU
Weiden
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
PhDr. Andreas Scheuer
PhDr. Andreas Scheuer
CSU
Passau
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Christian Schmidt
Christian Schmidt
CSU
Fürth
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Marion Seib
Marion Seib
CSU
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Thomas Silberhorn
Thomas Silberhorn
CSU
Bamberg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Johannes Singhammer
Johannes Singhammer
CSU
München-Nord
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Max Straubinger
Max Straubinger
CSU
Rottal-Inn
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Matthäus Strebl
Matthäus Strebl
CSU
Rottal-Inn
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Wolfgang Zöller
Wolfgang Zöller
CSU
Main-Spessart
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #15
Ihr Kommentar
von: Ihr Name
am: 22.06.2011 18:41
Kommentar #14
Ich kann mich nur wundern, dass diesmal nicht die schwarze Mafia ( kath. Kirche ) und einige Dummschwätzer aus der Politik die Oberhand behielten.
Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sich jeder selbsternannte Lebensschützer im weissen Kittel auch an den Willen des Betroffenen hält.
Was geschieht denn zum Beispiel wenn jemand nach einem schweren Verkehrsunfall gegen seinen Willen "aufgepäppelt" wird, nur um dann als evtl. geistig behindert weiter dahin zu vegetieren.
Da wurde ein "Gesetz" verabschiedet, das den Namen nicht verdient.
Das Bestimmungsrecht über mein Leben hatte ich eigentlich schon immer. Was also gab es da zu entscheiden.
Das ganze Problem ist nach wie vor nicht entschieden und es besteht trotz "Jubelmäulern" keine Klarheit.
Erst dann, wenn sich die behandelnten Ärzte vor jeglicher Behandlung informieren können, was der Wille des jeweiligen "Patienten" ist, kann im Sinne des Patienten gehandelt werden.
Dazu ist aber zwingend nötig, dass der Patient ständig seine dementsprechende Verfügung bei sich trägt. Diese so leicht einsehbar ist wie der Ausweis und absolute Beachtung findet.
Davon ist in diesem Gesetz jedoch keine Rede und somit hat das "Gesetz" nicht mehr Wert als das Papier auf dem es geschrieben steht.
Insofern hat also doch die schwarze Mafia und deren willige Gehilfen im Bundestag die Oberhand behalten.

Gruß Fritz Heinz
von: Fritz Heinz
am: 08.08.2010 13:15
Kommentar #13
Meine Eltern hatten eine Patientenverfügung. Meine Frau und ich ebenfalls.
Vor allem meine Mutter hat nicht nur das Papier unterschrieben, sie mir auch 100 mal gesagt: Das ist nicht das Leben, sondern das Leiden verlängert.
Ich musste diese ihre Verfügung beachten. Meine Mutter hat in ihren letzten Tagen nur noch wenig getrunken und den flüssigen Jugurt in der gleichen Tasse abgelehnt. Es war ihre Entscheidung. Ich musste sie respektieren. Nur ich weiß wie weh das tut.
Auch ich möchte sterben können wann ich es will !!!
von: Klaus Hofmann
am: 29.01.2010 21:04
Kommentar #12
Ich habe für die CDU - CSU Abgeordneten Verständnis. Mehrjährige anwaltliche Erfahrungen zeigen, dass Patientenverfügungen vordergründig und schnell zustande kommen, deren Ausführung aber sehr belastend sein kann für diejenigen, die entscheiden sollen. Solche Lebenslagen bedürfen der sorgfältigen Abwägung und erlauben es kaum, die "letzten Fragen" in ein Schema zu pressen. Überregulierungen sind ebenso schädlich wie voreilige Freigaben. Es ist deshalb beruhigend, dass der Bundestag und namentlich die CDU-CSU nicht einheitlich abgestimmt haben und nicht einem Fraktionszwang unterlegen sind. Daraus fehlendes Verständnis zu folgern, ist jedenfalls falsch.
von: H.G.Hüsch
am: 28.11.2009 11:21
Kommentar #11
Lieber Joachim - ich bin sehr betrübt, dakann ich Dich iregensoss ich Dich nicht mehr i,m Bundestag wisasen sdarf.
Nur kurz zur PV: bei deer Vorbereitung euines Vortrags zum Gesetz war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis, wqeil in dem Diskussiojsprozess aus den scheinbR UNVEWREINBaren Fronten "HIe Lebensschutz und Fürsorge - dort SElbstrbesatimmmmung und Individualismus" eine lebenssgerechte Synthese, nämöoicj "Selbastbeatimmug durch Fürsorge" gewqorden ist- Dasa nenne ich einen guten Reiungsprozess. Wenn DXu willst, erkläre ch Dir durchaus mal gerne, wo isach das zu erkennen glaube. Kann ich Dich irgendwo telefonisch erreiche Entscudigung für die "Vertippungen"!
von: Margot von Renesse
am: 05.11.2009 20:22
Ihr Kommentar zur Abstimmung
Abstimmungsergebnis