Ottilie Scholz (SPD)
Kandidatin Bürgermeisterwahlen Nordrhein-Westfalen 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Ottilie Scholz
Jahrgang
1948
Berufliche Qualifikation
M.A. Soziologie, Psychologie und Pädagogik
Ausgeübte Tätigkeit
Oberbürgermeisterin Stadt Bochum
Wohnort
-
Stadt
Bochum
Ergebnis
52,3%
Die Arge in Bochum zahlt allen schulpflichtigen Kindern diesen Monat über die "Bedarfsgemeinschaft" eine Sonderzahlung von 100,-- € aus. (...)
 
Persönliche Website
www.bochum.de
Fragen an Ottilie Scholz
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Frage zum Thema Integration
28.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Dr. Scholz,

bei der Veranstaltung in der alevitischen Gemeinde in dieser Woche habe ich mich über Ihre Reaktion auf die Frage, warum die Arbeitslosigkeit von AusländerInnen in Bochum so hoch sei, geärgert. Den Vergleich mit anderen Städten halte ich an dieser Stelle für völlig unangebracht. Wenn es darum geht, ein solches Problem festzustellen und nach geeigneten Gegenmaßnahmen zu suchen, sind m.E. die Daten anderer Städte absolut unerheblich, denn sie ändern nichts, aber auch gar nichts an dem Problem!

Zugleich möchte ich Ihnen meine Unterstützung ihres Standpunktes, dass unsere ausländischen MitbürgerInnen kommunal wählen dürfen, mitteilen. Meine Frage an Sie: Was tun Sie, um dieses Vorhaben auch tatsächlich um- bzw. durchzusetzen?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Schulen
28.08.2009
Von:

Es wäre schön, wenn Sie sich mal zur aktuellen Situation am Alice-Salomon-Berufskolleg äußern würden. Die Bedingungen welche die Schüler z. Zt. vorfinden sind nicht akzeptabel. Lernen bei über 50 Grad in den Klassen, Lernen im Treppenhaus, Cafeteria, Schulhof. Die Schule wird u.a. Astbestsaniert. Die Bauarbeiter laufen in Schutzkleidung umher, die Schüler sind nicht geschützt. Die Gesundheit der Schüler wird gefährdet!!! Ausweichräume, andere Schulen, andere Gebäude soll es lt. Aussage der Stadt Bochum nicht geben. Container werden nicht aufgestellt. Scheinbar geht die Stadt Bochum mit den Belangen ( Recht auf angemessenen Unterricht; Gesundheitsschutz) der Schüler recht fahrlässig um. Wir sind sehr enttäuscht und werden unserer Enttäuschung bei den kommunalwahlen am Sonntag Rechnung tragen. Unsere Bitte: Setzen Sie sich Frau Scholz bitte kurzfristig für die Schüler ein.

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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
28.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Dr. Scholz,

warum sind beim Thema Verkehr, hier Radverkehr so deutliche Unterschiede zwischen den Kommunalwahlprogrammen der SPD Herne und SPD Bochum zu erkennen?

Während die SPD Herne sich ganz klar dazu erklärt, den Radfahreranteil in ihrer Stadt durch viele Infrastrukturmaßnahmen u.a. weiter zu erhöhen, kann ich in ´Ihrem´ Programm´ nur einige wenige Zeilen lesen (Zitat: ´Bochum ist eine Autostadt und vom motorisierten Individualverkehr geprägt. Beim weiteren Ausbau des Verkehrsnetzes werden wir allerdings berücksichtigen, dass es daneben auch andere Verkehrsteilnehmer gibt´), die meiner Meinung nach eher darauf schließen lassen, dass Bochum noch sehr weit von einer fahrradfreundlichen Stadt entfernt ist.

Dies finde ich um so bemerkenswerter, wenn ich bedenke, dass Herne und Bochum zwei aneinander grenzende Städte im Ruhrgebiet sind, die eigentlich ´ bei vergleichbarer Verkehrsstruktur an einem Strang ziehen sollten. Übrigens: Dortmund und Essen sind auch schon lange im Verbund der ´fahrradfreundlichen Städte´!

Mit freundlichem Gruß
Böhm

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Frage zum Thema Soziales
28.08.2009
Von:
A.

Sehr geehrte Frau Scholz!

Vor dem Hintergrund großer Finanzierungsengpässe der Kommunen, insbesondere für kulturelle und soziale Maßnahmen, würde mich inteessieren, wie sie zur Finanzspritze durch die Stadt über den Umweg der Stadtwerke für den VfL Bochum denken, und ob eine weiteres Engagement in dieser Form und Höhe von ihnen betrieben würde.
Der reine Werbewert, den die Stadtwerke mit dem Erwerb der Namensrechte des Stadions erhalten, dürfte gegen 0 tendieren. Niemand wechselt deswegen den Stromanbieter. Die große Wanderung (ich gebe vorweg zu, daß mir keine Zahlen vorliegen, und ich an dieser Stelle vn mir auf andere schließe) dürfte eher in die Gegenrichtung einsetzen. Menschen, die gerne bereit waren, mehr für ihren Strom zu zahlen, da über die Stadtwerke soziale und kulturelle Projekte bezuschußt wurden (und werden sollten), Könnten an dieser Stelle die Preise anzweifeln. Dieses Argument wird bisweilen auch schon bei Klinkenputzern anderer Anbieter genutzt.
Auch denke mittlerweile (wie sie vielleicht oben schon herauslesen konnten) über einen Wechsel nach. Meinen gesparten Betrag könnte ich mit Sicherheit weitaus sinnvoller, als zur Finanzierung des Profifußballs, so bedeutend der VfL auch für seine Anhänger sein mag, ausgeben, und wüßte bei einer Spende an Caritas, Tafeln oder Adveniat, daß mein Geld dort ankommt, wo es wirklich Menschen hilft.

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Ihre Frage an Ottilie Scholz
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