Oskar Lafontaine (DIE LINKE)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Oskar Lafontaine
Jahrgang
1943
Berufliche Qualifikation
Diplom Physiker
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Saarbrücken
Landeslistenplatz
1, Saarland
weitere Profile
(...) Hartz IV ist Armut und Ausgrenzung per Gesetz. Der Regelsatz von 359 Euro im Monat ist zu niedrig. Millionen Betroffene können damit nicht mehr am gesellschaftlichen und sozialen Leben teilhaben. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
nicht beteiligt
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
NEIN
18.06.2009
Internetsperren
nicht beteiligt
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
JA
29.05.2009
Schuldenbremse
NEIN
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
nicht beteiligt
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Frage zum Thema Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
09.07.2007
Von:

Hallo ,

wie bewerten sie die Feststellung des Außenministers , die Außenpolitik der Linkspartei sei nationalistisch ?
Antwort von Oskar Lafontaine
7Empfehlungen
04.09.2007
Oskar Lafontaine
Sehr geehrter Herr ,

aufgrund der vielen Anfragen an Herrn Oskar Lafontaine, erhalten Sie von unserem Abgeordnetenbüro eine Antwort. Die LINKE ist nicht für Militäreinsätze sondern für Entwicklungszusammenarbeit. Der Außenminister ist leider der Auffassung, nur Militäreinsätze seien Ausdruck internationaler Verantwortung. Die Ablehnung völkerrechtswidriger Kriege ist nach dieser Auffassung nationalistischer Egoismus. Dazu erübrigt sich jeder Kommentar.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Katja Cönen
Mitarbeiterin
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
09.07.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Lafontaine,

ich danke für Ihre Antwort vom 2.7. mit Ihren Ausführungen zwar nicht zu dem WISE, aber zu Hedge Fonds. Mechtersheimer nannte die "Heuschrecken" übrigens auch "Fronttruppen der Globalisierung".
Ich interessiere mich dafür, wie es passsieren konnte, daß z.B. die SPD in der auch von Ihnen skizzierten Weise Gesetze verabschieden konnte, welche den Hedge- Fonds in Deutschland das Agieren erleichterte. Also: Wer beriet die Parteioberen oder die Ministerialbürokratie so, daß sie genau diese und andere Gesetze auf den Weg brachten.
Und da habe ich eben die Welt- Berater in Verdacht (McKinsey usw.).
Die Parteibasis der SPD wird es nicht gewesen sein.

Wer kommt aus Ihrer Sicht infrage, wenn nicht die Strategen der Globalisierung/ die "Kapintern" bzw. Scientology?

Mit freundlichen Grüßen
W.
Antwort von Oskar Lafontaine
8Empfehlungen
04.09.2007
Oskar Lafontaine
Sehr geehrter Herr ,

aufgrund der vielen Anfragen an Herrn Oskar Lafontaine, erhalten Sie von unserem Abgeordnetenbüro eine Antwort durch einen unserer Mitarbeiter.

Nach mehren Medienberichten arbeiten Lobbyisten der Finanzwirtschaft im Bundesministerium für Finanzen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Katja Cönen
Mitarbeiterin
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
09.07.2007
Von:

Werter Herr Lafontaine,

Sie haben am Wochenende die Pressefreiheit in Deutschland angeprangert und den Staatspräsidenten des Staates Venezuela gelobt.

Ich frage Sie ob Sie mit der Einschätzung des AA übereinstimmen,dass in Venezuela Menschenrechte beschnitten werden.

Als zweite Frage möchte ich eine Einschätzung eines TV Berichts der ARD Sendung Berlin Direkt haben,dort wurden Redeausschnitte aus Ihrer Zeit als SPD Politiker mit Ihrer heutigen Auffassung verglichen.
Ich bitte Sie beide kritischen Fragen zu beantworten

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Oskar Lafontaine
5Empfehlungen
04.09.2007
Oskar Lafontaine
Sehr geehrter Herr ,

Aufgrund der vielen Anfragen an Herrn Oskar Lafontaine, erhalten Sie von unserem Abgeordnetenbüro eine Antwort durch einen unserer Mitarbeiter.

Oskar Lafontaine ist für die Freiheit der Presse von wirtschaftlichen und von staatlichen Einflüssen. Die Einschätzungen von Auswärtigem Amt und Amnesty International bilden die Grundlage für die Arbeit Oskar Lafontaines. Der Parteienforscher Franz Walter hat gesagt, der Lafontaine des Jahres 2007 operiert und argumentiert ganz weitgehend so wie der Lafontaine des Jahres 1997.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Katja Cönen
Mitarbeiterin
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
09.07.2007
Von:
Pal

Sehr geehrter Herr Lafontaine,

warum wollen Sie mit der SPD koalieren? Die SPD hat ihre soziale Prinzipien und ihre Wähler verraten. Diese Partei ist für Sie nicht koalitionswürdig. Sorgen Sie lieber dafür, daß dieser Partei bald alle Mitglieder davonlaufen, dann hat sich das Problem auch erledigt. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg auf diesem Weg.

Mit freundlichem Gruß,
Pal
Antwort von Oskar Lafontaine
7Empfehlungen
04.09.2007
Oskar Lafontaine
Sehr geehrter Herr ,

aufgrund der vielen Anfragen an Herrn Oskar Lafontaine, erhalten Sie von unserem Abgeordnetenbüro eine Antwort.

Die LINKE will die Rücknahme von Hartz IV, eine armutsfeste Rente, die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,44€ pro Stunde wie in Frankreich und den Rückzug der Truppen aus Afghanistan. Nur auf dieser Grundlage ist sie bereit sich an einer Regierung zu beteiligen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Katja Cönen
Mitarbeiterin
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
11.07.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Lafontaine,

wie stehen Sie zur Entkriminalisierung / Legalisierung von Cannabis?

MfG
R.

PS: Viel Erfolg für Ihre gute Arbeit.
Antwort von Oskar Lafontaine
8Empfehlungen
04.09.2007
Oskar Lafontaine
Sehr geehrter Herr ,

aufgrund der vielen Anfragen an Herrn Oskar Lafontaine, erhalten Sie von unserem Abgeordnetenbüro eine Antwort.

Grundsätzlich hält die LINKE die jahrelange Debatte um den Cannabiskonsum für verlogen. Wer wie der Staat am Verkauf von Alkohol und Tabak kräftig mitverdient, sollte nicht den moralischen Zeigefinger erheben, wenn es um andere Produkte geht. Diese sind mitnichten gefährlicher als Schnaps oder Zigaretten. Die LINKE fordert aus diesem Grund nach wie vor die Legalisierung so genannter weicher Drogen sowie von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und den Landeskabinetten mehr Geld für effektive Aufklärungskampagnen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Katja Cönen
Mitarbeiterin
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Ihre Frage an Oskar Lafontaine
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