Oskar Lafontaine (DIE LINKE)

Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
nicht beteiligt
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
NEIN
18.06.2009
Internet-Sperren
nicht beteiligt
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
JA
29.05.2009
Schuldenbremse
NEIN
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
nicht beteiligt
Öffentliche Äußerungen
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Frage zum Thema Soziales
18.06.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Lafontaine !

folgende Frage habe ich an Sie !
Wann ist es endlich soweit, dass Sie Franz Müntefering umarmen um zu zeigen das Rot/Rot eine große neue Deutsche Partei bildet in deren Vereinigung eine neue Soziale Kraft für Deutschland liegt dieses Land so zu reformieren, dass man sagen kann war da nicht mal die sogenannte DDR das kommt uns doch bekannt vor .

Oder bleibt dies alles nur ein Traum .

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Oskar Lafontaine
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02.08.2009
Oskar Lafontaine
Sehr geehrter Herr ,

Oskar Lafontaine erhält viele Anfragen und hat mich gebeten Ihnen zu antworten.

Diese Frage kann allein Franz Müntefering und die SPD beantworten. Oskar Lafontaine hat immer wieder gesagt, das es an der SPD liegt, d.h. wenn die SPD sich gegen Krieg ausspricht und alle sozialen Ungerechtigkeiten, dann, und nur dann gibt es die Chance auf eine Zusammenarbeit auf Bundesebene. Die SPD kennt unser Programm, es liegt an Ihr ob sie sich wieder auf Ihre Wurzeln besinnen will.

Mit freundlichen Grüßen

Harald Schindel
Büroleiter des Vorsitzenden Oskar Lafontaine
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Frage zum Thema Soziales
19.06.2009
Von:

Warum beantworten Sie seit Monaten nicht mehr alle Fragen ?
Antwort von Oskar Lafontaine
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02.08.2009
Oskar Lafontaine
Sehr geehrter Herr ,

Oskar Lafontaine erhält viele Anfragen und hat mich gebeten Ihnen zu antworten.

Da Oskar Lafontaine jede Anfrage selber bearbeitet nimmt diese aufgrund der sehr vielen Anfragen etwas mehr Zeit in Anspruch. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Harald Schindel
Büroleiter des Vorsitzenden Oskar Lafontaine
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
21.06.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Lafontaine!

Nebenjobs von Fernsehgrößen

Der Wahlkampf geht in die heiße Phase und die unterschiedliche Behandlung der Vertreter verschiedenen Parteien in den Medien ist nicht mehr zu übersehen.
Jetzt hat Zapp einen Beitrag über die Nebenverdienste von Fernsehgrößen veröffentlicht und es stellt sich die bange Frage, wie neutral und objektiv diese noch sein können, bzw. wie viel Abhängigkeit hier induziert wird.
Immer wieder hört man von Konzernen, Banken und Organisationen (z.B. INSM oder Bertelsmann), die versuchen, Einfluss auf die Berichterstattung zu nehmen.
Mit Geld kann man alles kaufen. Auch das ist eine Form des Lobbyismus.
Von den Öffentlich-Rechtlichen Medien erwarte ich jedoch eine neutrale, sachliche Berichterstattung, damit ich mir eine objektive Meinung bilden kann.
Das wäre gerade für die anstehenden Wahlen immens wichtig, damit wir Bürger uns anhand objektiver Informationen richtig entscheiden können!

Meine Frage an die Fraktionen des Bundestages ist, wie hier eine objektive Berichterstattung gewährleistet werden kann. Das Internet bietet viele Möglichkeiten sich zu informieren. Dabei muss man bestürzt feststellen, dass hinter vielen neutral erscheinenden Beiträgen eine gezielte Informationsrichtung steht.
Über eine klare Antwort würde ich mich freuen.


Flensburg
Antwort von Oskar Lafontaine
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07.08.2009
Oskar Lafontaine
Sehr geehrter Herr ,

Oskar Lafontaine erhält viele Anfragen und hat mich gebeten Ihnen zu antworten.

Paul Sethe, Ressortchef der Springer-Zeitung "Die Welt", hat schon 1965 in einem Leserbrief an den SPIEGEL so prägnant geschrieben: Im Grundgesetz stehen wunderschöne Bestimmungen über die Freiheit der Presse. Wie so häufig, ist die Verfassungswirklichkeit ganz anders als die geschriebene Verfassung. Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten. Journalisten, die diese Meinung teilen, finden sie immer.

Passender kann man es nicht ausdrücken. Das zeigt auch ganz besonders wie die Medien mit der Linken umgehen. Von objektiver Berichterstattung ist da keine Spur zu sehen. Deshalb ist es wichtig alle Medien äußerst kritisch zu betrachten und zu analysieren welche Interessenvertreter sich dahinter verstecken.

Mit freundlichen Grüßen

Harald Schindel
Büroleiter des Vorsitzenden Oskar Lafontaine
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Frage zum Thema Arbeit
30.06.2009
Von:

Wie lautet ihr wichtigster Satz?
Antwort von Oskar Lafontaine
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02.08.2009
Oskar Lafontaine
Sehr geehrter Herr ,

Oskar Lafontaine erhält viele Anfragen und hat mich gebeten Ihnen zu antworten.

Oskar Lafontaine hat viele Lieblingssätze. Er glaubt nicht, dass es möglich ist, alles in nur einen Satz zu benennen.

Mit freundlichen Grüßen

Harald Schindel
Büroleiter des Vorsitzenden Oskar Lafontaine
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
30.06.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Lafontaine,

mich würde interessieren wie Sie zu einer möglichen Rot-Rot-Grünen Koalition nach der Bundestagswahl 2009 stehen. Sowohl Kurt Beck, als auch Franz Müntefering, aber auch einige andere Mitglieder der SPD-Spitze haben sich klar gegen ein Rot-Rot-Grünes Bündnis nach der Bundestagswahl 2009 ausgesprochen, selbst wenn es die rechnerische Mehrheit für eine solche Koalition gäbe.

Nun ist Ihre ehemalige Partei, man hat es nach der Bundestagswahl 2005 beim Thema Mehrwertsteuererhöhung gut beobachten können, ja nicht unbedingt dafür bekannt, dass sie nach der Wahl immer noch so genau weiß, was sie vorher versprochen hat. Angenommen die eben angesprochene Dreierkonstellation erreicht eine Mehrheit, würden Sie sich von Ihrer Seite aus überhaupt auf Rot-Rot-Grün einlassen?

Wie hoch ist ihr Stolz nach Aussagen wie denen der SPD-Spitzen, bei der Linkspartei handle es sich "nicht um eine demokratische Partei mit der eine Koalition denkbar wäre". Würden Sie über derart wüste Entgleisungen der politischen Konkurrenz hinwegsehen wenn es dadurch eine Möglichkeit gäbe an die Macht zu kommen oder können Sie auch weiterhin damit leben weiterhin, für die nächsten 4 Jahre eine Oppositionspartei zu sein, wenn es dadurch gelänge, dass die SPD nicht wie erhofft den Kanzler in der kommenden Legislaturperiode stellen kann.

Als Linkspartei, die ihr Profil bewahren möchte, würde ich persönlich der SPD ja, sollte es zu einer solchen Situation kommen, nur zu gern die Suppe versalzen. Wie denken Sie persönlich über eine Regierungskoalition mit ihrer Ex-Partei?

Viele Grüße
Antwort von Oskar Lafontaine
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02.08.2009
Oskar Lafontaine
Sehr geehrter Herr ,

Oskar Lafontaine erhält viele Anfragen und hat mich gebeten Ihnen zu
antworten.

Diese Frage kann allein die SPD beantworten. Oskar Lafontaine hat immer wieder gesagt, das es an der SPD liegt, d.h. wenn die SPD sich gegen Krieg ausspricht und alle sozialen Ungerechtigkeiten, dann, und nur dann gibt es die Chance auf eine Zusammenarbeit auf Bundesebene. Die SPD kennt unser Programm, es liegt an Ihr ob sie sich wieder auf Ihre Wurzeln besinnen will. Im Programm der Linken stehen die Bedingungen für eine eventuelle Zusammenarbeit mit anderen Parteien. Wenn diese erfüllt werden kann es auch zu einer Zusammenarbeit kommen, wie schon vorher gesagt. Sollte das nicht der Fall sein, wird DIE LINKE ihre Arbeit in der Opposition fortsetzen. Politik ist kein Selbstzweck es geht nicht um Personen sondern um die Veränderung der Verhältnisse.

Mit freundlichen Grüßen

Harald Schindel
Büroleiter des Vorsitzenden Oskar Lafontaine
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Ihre Frage an Oskar Lafontaine
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