Oliver Kaczmarek (SPD)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Oliver Kaczmarek
© spdfraktion.de
Geburtstag
08.08.1970
Berufliche Qualifikation
Oberregierungsrat
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Kamen
Wahlkreis
Unna I
Ergebnis
42,6%
Landeslistenplatz
48, Nordrhein-Westfalen
weitere Profile
(...) Deshalb müssen wir ihn auch zu einem vorsorgenden Sozialstaat weiter entwickeln, der seine bewährten Grundlagen zeitgemäß anpasst. Ziel ist nicht die Alimentation, sondern die Teilhabe und Integration jedes einzelnen Menschen in der Gesellschaft auf der Grundlage seiner Fähigkeiten. Dabei nimmt für uns die Teilhabe an Arbeit eine zentrale Stellung ein. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Redebeitrag vom 15.04.2011

23. a) Beratung Unterrichtung BReg
Berufsbildungsbericht 2011
- Drs 17/5400 -
23. b) Beratung Antrag B90/GRÜNE
Aus- und Weiterbildung stärken, Abbrüche verringern, Erfolgsquoten erhöhen
- Drs 17/5489 -
Dauer: 05:30
Redebeitrag vom 08.04.2011

27.a) Beratung Antrag B90/GRÜNE
Nie wieder Tschernobyl - Atomzeitalter beenden
- Drs 17/5375 -
27.b) Beratung Antrag DIE LINKE.
25 Jahre Reaktorkatastrophe von Tschernobyl - Atomkraftwerke abschalten
- Drs 17/5379 -
ZP.9) Beratung Antrag SPD
Tschernobyl mahnt - Für eine zukunftssichere Energieversorgung ohne Atomkraft und eine lebendige europäische Erinnerungskultur
- Drs 17/5366 -
Dauer: 07:27
Redebeitrag vom 27.01.2011

5.) Beratung Beschlussempfehlung und Bericht (17. A)
zum Antrag FDP
Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser und Sanitäreinrichtungen - Versorgung weltweit verbessern
zum Antrag SPD
Das Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung umsetzen
zum Antrag B90/GRÜNE
Die Anerkennung des Menschenrechts auf sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung weiterentwickeln
- Drs 17/2332, 17/3652, 17/1779, 17/4526 -
Dauer: 05:31
Redebeitrag vom 28.10.2010

4. a) Zweite und dritte Beratung CDU/CSU, FDP
11. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes
- Drs 17/3051 -
Zweite und dritte Beratung CDU/CSU, FDP
12. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes
- Drs 17/3052, 17/3409, 17/3453 -
4. b) Zweite und dritte Beratung CDU/CSU, FDP
Gesetz zur Errichtung eines Sondervermögens 'Energie- und Klimafonds' (EKFG)
- Drs 17/3053 -
Zweite und dritte Beratung CDU/CSU, FDP
Kernbrennstoffsteuergesetz (KernbrStG)
- Drs 17/3054, 17/3405 -
4. c) Beratung BeschlEmpf u Ber (9.A)
zum Antrag CDU/CSU, FDP
Energiekonzept umsetzen - Der Weg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien
zu der Unterrichtung BReg
Energiekonzept für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung
und
10-Punkte-Sofortprogramm-Monitoring und Zwischenbericht der BReg
- Drs 17/3050, 17/3049, 17/3402 -
ZP. 2) Beratung Antrag SPD
Das Energiekonzept der Bundesregierung zurückziehen
- Drs 17/3426 -
Anmerkung: gibt persönliche Erklärung zur Abstimmung ab
Dauer: 04:11
Redebeitrag vom 08.07.2010

4.a) Beratung Antrag SPD
Brennelementesteuer - Windfall Profits der Atomwirtschaft abschöpfen
- Drs 17/2410 -
4.b) Beratung Antrag B90/GRÜNE
Atomkosten anlasten - Brennelementesteuer jetzt einführen
- Drs 17/2425 -
Dauer: 07:23
Erläuterungen
  • Stand vom 23.11.2011
Fragen an Oliver Kaczmarek
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Wirtschaft
24.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Kaczmarek,

die Konjunktur nach der Wirtschafts- und Finanzkrise brummt.

Die Stadt Unna muss innerhalb von 6 Monaten 2 Haushaltssperren verhängen.

Der Gewerbesteuerhebesatz beträgt bei der Stadt Unna 450 Prozent. Der Gewerbesteuerhebesatz beträgt 360 Prozent im Durchschnitt in Bayern. Viele Unternehmen verlegen Ihren Hauptsitz nach Süddeutschland. Dort wird dann die Gewerbesteuer bezahlt.

Sollte Ihrer Meinung nach der Gewerbesteuerhebesatz der Stadt Unna erhöht oder gesenkt werden um die Unternehmen dazu bewegen Ihren Hauptsitz in Unna zu lassen bzw. Unternehmen zu animieren sich in Unna niederzulassen?

Finden Sie den aktuellen Gewerbesteuerhebesatz der Stadt Unna in Höhe von 450 Prozent zu hoch oder zu niedrig?

Für Ihre Antwort bedanke ich mich im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Oliver Kaczmarek
bisher keineEmpfehlungen
24.05.2012
Oliver Kaczmarek
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Wie Sie wissen, müssen Städte, Gemeinden und Kreise unter der verfehlten Finanzpolitik der schwarz-gelben Bundesregierung zu Lasten der Kommunen leiden. Allein durch die Regelungen im sogenannten Wachstumsbeschleunigungsgesetz mit üppigen Steuererleichterungen für Hoteliers und Großerben müssen die Kommunen bundesweit allein pro Jahr 1,6 Milliarden Euro Einnahmeausfall kompensieren. Die für 2013 (Jahr der Bundestagswahl) geplanten Steuersenkungen wurden zu weiteren Einnahmeausfälle führen, da den Ländern Mittel in erheblicher Größenordnung entzogen werden. Diesem Irrweg zu Lasten der kommunalen Selbstverwaltung muss ein Kurs der Stärkung der vor-Ort-Ebene entgegen gesetzt werden. Die SPD hat hierzu Vorschläge gemacht, die Steuereinnahmen von Kommunen in Höhe von 4 Milliarden Euro pro Jahr mobilisieren. Die rot-grüne Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat die Kommunen in ersten Schritten entlastet. Mit dem Stärkungspakt Stadtfinanzen fließen den Kommunen bis 2020 zusätzliche 5,3 Milliarden Euro zu. Erst vor wenigen Wochen wurde dagegen ein Gesetz der 2010 abgewählten schwarz-gelben Landesregierung von Jürgen Rüttgers für verfassungswidrig erklärt, mit dem den Kommunen jährlich 167 Millionen Euro aus dem Lastenausgleich für die deutsche Einheit vorenthalten wurden.

Unter dieser Situation leiden natürlich auch in besonderer Weise die Städte im Kreis Unna. Sie müssen einerseits die hohen Soziallasten infolge des anhaltenden Strukturwandels und andererseits die Steuerausfälle verkraften. Insofern bleibt ihnen häufig gar keine andere Wahl, als die Einnahmen zu erhöhen. Sowohl die Mitglieder des Rates wie auch der Verwaltung der Stadt Unna machen sich diese Entscheidungen nicht leicht.

Ich möchte an dieser Stelle aber auch betonen, dass Unna über eine gesunde wirtschaftliche Basis verfügt. Bei meinen Besuchen in Betrieben und Einrichtungen treffe ich auf verantwortungsvolle Unternehmer und motivierte Arbeitsnehmer. Sie schätzen neben der exzellenten verkehrstechnischen Anbindung die flexible Zusammenarbeit mit der Verwaltung und der Wirtschaftsförderung. Deshalb kann ich auch nicht erkennen, dass die Unternehmen, abgesehen von natürlicher Fluktuation und einzelnen Fällen, in größerem Ausmaß abwandern, wie Sie unterstellen. Dass das so bleibt, ist unsere gemeinsame politische Aufgabe.

Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass ich die Höhe des Gewerbesteuersatzes in Punkten nicht kommentieren kann. Diese Diskussion als MdB zu führen, wäre sehr abstrakt. Ich glaube, dass etwas anderes wichtiger ist als die Höhe des Gewerbesteuersatzes ist, nämlich, dass dem auch ein passender Rahmen für wirtschaftliche Betätigung gegenüber steht. Und das ist in Unna absolut der Fall. Wir sollten das nicht schlechter reden als es ist.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Kaczmarek
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Oliver Kaczmarek
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:
  • Ihre Frage wurde bisher nicht gestellt?
    Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:
  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de und mit der dauerhaften Archivierung im digitalen Wählergedächtnis einverstanden.
    Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden.
    Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.