Nobby Morkes (BfGT)
Kandidat Bürgermeisterwahlen Nordrhein-Westfalen 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Nobby Morkes
Jahrgang
1951
Berufliche Qualifikation
Kultur- und Eventmanager
Ausgeübte Tätigkeit
selbstständig
Wohnort
Gütersloh
Stadt
Gütersloh
Ergebnis
8,7%
(...) Wo die BfGT und ich helfen können, tun wir das. (...)
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
26.07.2009
Von:

Lieber Herr Morkes,

die Frage, die ich Ihnen stelle, habe ich auch den anderen Kandidatinnen und Kandidaten gestellt:

Wieviele Mitglieder hat Ihre BFGT in der Stadt Gütersloh?

Für die Beantwortung der Frage herzlichen Dank im Voraus
Antwort von Nobby Morkes
bisher keineEmpfehlungen
26.07.2009
kein problem, lieber . hier die antwort:

der verein BfGT Bürger für Gütersloh e.V. hat zur zeit 96 mitglieder (siehe auch unsere homepage www.bfgt.de )

weitere fragen und auskünfte gerne und jederzeit.

in diesem sinne mit besten grüßen nobby morkes
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Frage zum Thema Soziales
04.08.2009
Von:

Umgang der Stadtwerke Gütersloh mit Energiesperren

Wie beantwortest Du als Bürgermeisterkanditat folgende Fragen?

Wie würdest Du als Bürgermeister schwerbehinderte, hilflose, alte Menschen schützen, wenn sich Vermieter rücksichtslos verhalten, in dem sie die Abschläge von Mietern für Wasser und Strom nicht vertragsgemäß an die Stadtwerke weiterleiten, und die Stadtwerke dadurch Energiesperren rigeros mit den alten Leuten umgehen, was juristisch zwar in Ordnung sein mag, aber moralisch verwerflich ist?

Wie könntest Du die Stadtwerke Gütersloh zu sozialverträglicherem Handeln bewegen, damit denen klar wird, dass durch Energiesperren bei hilflosen alten Leuten unnötig Menschenleben aufs Spiel gesetzt werden? Diese wird von den Stadtwerken billigend in Kauf genommen.

Da bei angedrohten Energiesperren Handel erforderlich ist, um das Leben von alten hilflosen Menschen zu schützen, kann man vor Gericht gehen.
Was passiert, wenn das Gericht den Vermieter freispricht und der leidtragende ( hier die kranke alte Dame ) die Gerichtskosten zahlen muß? Besteht die Möglichkeit, dass die Stadt Gütersloh ein Fond gründet durch den Härtefälle ausgeglichen werden können?
Wenn ja, wie könnte dieses umgesetzt werden? Wenn nein, warum nicht?
Antwort von Nobby Morkes
bisher keineEmpfehlungen
07.08.2009
Hallo ,

wir haben uns bereits öfters und intensiv über dieses Thema unterhalten. Ich habe dir auch immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Wenn es um Geld geht, ist die Moral und manchmal auch die Achtung der Menschenwürde leider nichts mehr Wert. Nicht nur als Bürgermeister oder Fraktionsvorsitzender, sondern auch als "normales" Mitglied im Rat, ist es mehr als selbstverständlich, auf Anliegen der Bürger zu reagieren und sich damit auseinanderzusetzen. Im Fall deiner Mutter, gab es viele Gespräche, doch die Stadtwerke blieben hart. Letztendlich half der Druck der Medien. Auch mit Deinen Gerichtsverfahren sowie den entsprechenden Urteile und Kostenentscheidungen habe ich mich auseinandergesetzt. Vor Gericht wird nicht immer Recht gesprochen, sondern Urteile gefällt, die aufgrund der Rechtslage zu akzeptieren sind.

Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, einen von Dir vorgeschlagenen Sozial- oder auch Hilfefond einzurichten. Dies liegt jedoch in den Händen der politischen Mehrheiten und du weißt, wie es um die Haushaltslage der Stadt bestellt ist. Statt Theaterneubau und vielen anderen unnötigen Ausgaben hätten die Mittel im Jugend- und auch sozialen Bereich besser eingesetzt werden können. Auch hier ist Dir unsere Meinung bekannt. In Bezug auf die Unterstützung und Beratung von Behinderten fordern wir seit Jahren die Einrichtung eines Behindertenbeirates. Unsere Anträge wurden diesbezgl. leider immer wieder abgelehnt.

Würde ich Dir jetzt Umsetzungsmöglichkeiten für einen "Härtefallfond" aufzählen, würde ich Dir zugleich Sand in die Augen streuen, wie so manche Politiker, die dies besonders gerne vor den Wahlen tun. Wie bereits erwähnt, ist die Einrichtung eines solchen Fonds leider nicht realistisch.

Trotzdem: Wie Dir bekannt ist, gibt es auch in unserer Stadt den Fachbereich Soziale Hilfen, der sich u. a. Angelegenheiten der Sozialen Hilfen und der Arbeit mit und für Senioren beschäftigt. Wenn Du möchtest, leite ich Dein Anliegen nochmals gerne an die zuständige Leiterin weiter.

In unserer Stadt gibt es relativ viele Stiftungen. Eine weitere Möglichkeit zur Unterstützung könnte für Deine Mutter die "Renate Gehring-Stiftung" in Gütersloh sein. Ihr Ziel ist es, die Lebensbedingungen für jüngere und ältere bedürftige Menschen zu verbessern und im Einzelfall bedürftigen, ältere Menschen Unterstützung anzubieten. Auch hier würde ich Dir den entsprechenden Kontakt vermitteln. Vorabinformationen findest Du im Internet unter: www.renate-gehring-stiftung.de

Nochmals : Wo die BfGT und ich helfen können, tun wir das. Auch in Deinem Fall haben wir das getan, was wir tun konnten. Du kannst mich jederzeit und auch gerne anmailen oder anrufen, wenn Du weitere Hilfe und Unterstützung benötigst. In diesem Sinne weiterhin alles Gute für Deine Mutter und Dich.

Beste Grüße Nobby Morkes
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