Nicole Gohlke (DIE LINKE)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
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Nicole Gohlke
Ziele von Nicole Gohlke
Damit für die weltweite Krise des Kapitalismus nicht weiterhin die abhängig Beschäftigten, die Erwerbslosen, die Rentner/innen, Student/innen und Schüler/innen zahlen, brauchen wir eine grundsätzliche Veränderung der gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse - im Parlament und auf der Straße.

Die LINKE will den Menschen Mut dazu machen und an ihrer Seite stehen, wenn sie selbst für ihre Interessen kämpfen.



Diese Wirtschaftskrise ist eine Systemkrise: eine Wirtschaftsordnung, die Millionen Menschen in die soziale Verelendung schickt, die Welt an den Rand einer ökologischen Katastrophe und Kriege zur Absicherung von Profitinteressen und Einsflusssphären führt, sollten wir uns nicht mehr leisten können. Deswegen ist unser Ziel die umfassende Demokratisierung der Gesellschaft – insbesondere der wirtschaftlichen Strukturen.
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Nicole Gohlke hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Arbeit
25.09.2009
Von:

Hallo Frau Gohlke,

ich habe mir Ihre Antworten auf die gestellten Fragen durchgelesen und bin sehr angetan von Ihnen! - Vielen Dank und Weiter so!

Ich möchte hier nur einen Punkt ansprechen, den ich nicht wirklich verstanden habe: Im Wahlomat wurden ja viele Fragen gestellt, aber meines Erachtens nicht die Wichtigste, nämlich welches Konzept die Parteien verfolgen, um die Arbeitslosigkeit abzubauen. Nun ja, Steinmeier hat ja seine Visionen dargestellt (wobei ich nicht verstanden habe, wofür wir bei seinem Konzept einen steinmeier brauchen), die CDU meint - und das noch nach Jahrzehnten, die bewiesen haben, dass sie auf dem falschen Weg sind - bspw. durch Unternehmenssteuersenkung Firmen (und damit Arbeitsplätze) hier nach Deutschland zu ziehen, wobei der Wähler nicht wirklich kapiert zu haben scheint, dass das Ausland dann ebenfalls Unternehmenssteuern senkt, Deutschland also nicht wirklich attraktiver wird.

Im Gegenteil, dadurch geht ja Kaufkraft verloren, wenn die leeren Kassen vom Verbraucher wieder aufgefüllt werden müssen, somit wird Deutschland für Firmen unattraktiver.

Naja, was erzähle ich Ihnen da, das wissen Sie natürlich! Die Linkspartei (und noch einige andere kleinere Parteien) verfolgt m.E. das einzig richtige Konzept, nämlich das des Teilens. Ich möchte dieses Konzept nicht Arbeitszeitverkürzung nennen, da wir diese ja bereits haben (4 Mio. oder mehr Menschen dürfen gar nicht mehr arbeiten), die Verteilung dieser Freizeit, bzw. die Verteilung der Arbeitszeit der noch Arbeitenden ist halt nicht korrekt/gerecht.

Nun meine Frage: Durch das Auslassen genau dieser wichtigen Frage (viele Missstände werden durch die Massenarbeitslosigkeit begründet), hat m.E. der Wahlomat den Wähler dahingehend beeinflusst, nicht wirklich zu überlegen, was gut für unser Land ist. Warum haben Sie / hat die Linkspartei dies nicht beanstandet?

Nochmals meine Anerkennung und viel Erfolg und Wählerstimmen,


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