Neuausrichtung der Pflegeversicherung
Mit den Stimmen der Koalition hat der Bundestag eine Pflegereform beschlossen. Vorgesehen sind u.a. höhere Leistungen für Demenzkranke sowie eine private Pflegezusatzversicherung.
Hintergrundinformationen
Mit dem "Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz" (PNG) soll die finanzielle Ausgestaltung der Pflegeversicherung sichergestellt werden. So sollen z. B. ambulante Pflegedienste in Zukunft auch gezielte Betreuungsleistungen durchführen. Darüber hinaus wird der Leistungskatalog für Demenzkranke korrigiert. Zukünftig können Demenzkranke in der Pflegestufe 0 auch Pflegegeld oder Pflegesachleistungen erhalten. Ihnen soll dazu ein Pflegegeld in Höhe von 120 Euro oder Pflegesachleistungen bis zu 225 Euro zufließen. Menschen in Pflegestufe I können ein Pflegegeld von 305 Euro oder Pflegesachleistungen von bis zu 665 Euro erhalten. Außerdem werden Personen der Pflegestufe II mit einem Pflegegeld von 525 Euro oder Pflegesachleistungen von bis zu 1.250 Euro unterstützt. Die Finanzierung des Gesetzesvorhabens erfolgt durch eine Erhöhung des Beitragssatzes der Pflegeversicherung von 0,1 % ab Januar 2013. Es werden dabei Mehreinnahmen in Höhe von 1,2 Mrd. Euro erwartet.

Eingeführt wird außerdem eine private Pflegezusatzversicherung. Nach dem Vorbild der Riester-Rente erhalten Bürger eine staatliche Förderung (5 Euro pro Monat), wenn sie privat vorsorgen.
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #5
Einerseits war es höchste Eisenbahn andererseits wurde das Gesetz zugunsten der Vernögenden Alten und zu Lasten der schwerstbehinderten Babies und Kinder beschlossen. Die haben im ersten Lebensjahr keine Chance auf Pflegestufen oder Hilfen. Dabei können diese Menschen sich nicht mal wehren.
von: Daniel
am: 12.11.2012 22:14
Kommentar #4
JA !
von: Knut Röder
am: 29.09.2012 13:33
Kommentar #3
DA ICH ZWEI JAHRE SCHON AUF PFLEGEGELD UNDGHABE PFLEGESTUFE ZWEI:MIT EINEM GRÖSSEREM ZIMMER MUSS ICH 2800 ZAHLEN MIT PFLEGE ABER MEINE RENTE REICHT NICHT UND DIE PFLEGE BRINGT
DEN BETRAG DEN ICH BEZAHLEN MUSS!BIN EIN BEAMTER DER
'DEUTSCHEN BUNDESPOST UND KANNN TROTZ ALLEDEM MIR NICHTS
MEHR LEISTEN UND DIE ABGEORDNE WOLLEN WIE ICH HÖRTE SO7000
EUROHABEN DAS IST LUXUS UND PAST ÜBERHAUPT NICHT ZUM STAAT
DER MIT GELDER UMGEHT: IM OKTOBER WERDE ICH 80 JAHREV ALT UND HAB NICHTSMEHR VOM LEBEN !!
von: R.UDI R
am: 22.08.2012 10:18
Kommentar #2
Gott vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!
Leider müssen es die kleinen leute ausbaden. Der Mann/Frau mit Geld, kann in Zukunft die Luxuspflege mit Unterstützung der Steuerzahler genießen.
von: Fred
am: 09.07.2012 21:29
Kommentar #1
Ich wünsch Ihnen nix böses, nur den "Aufstieg" ins Präkariat. :-)
von: Ute G
am: 29.06.2012 22:20
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