Die Grünen-Fraktion geht von folgenden Nachteilen durch die Bahnprivatisierung für das Land NRW aus:
- massive Preissteigerungen für die Fahrgäste
- Kappung der Verkehrsanbindungen in Mühlheim an der Ruhr und Paderborn
- Ausgleich des wegfallenden Fernverkehrsangebot durch das Land NRW aus Regionalisierungsmitteln
- Konzentration auf die nachfragestärksten Linien – zu Lasten der ländlichen Regionen
- letztendlich also weniger Bahnverkehr gegenüber heute
Um dem vorzubeugen, haben die Grünen einen Katalog mit folgenden Bedingungen (u.a.) erstellt:
- Investition des gesamten Erlöses aus der Teilprivatisierung in das Schienennetz. Vorgesehen ist dafür lediglich ein Drittel der Einnahmen.
- Festlegung eines verbindlichen und kontrollierbaren Mindeststandards für den Fernverkehr
- Vorlage eines aussagefähigen Infrastrukturzustands- und Entwicklungsberichts durch die Bundesregierung
- keine Entkopplung mittelgroßer Städte in NRW vom Fernverkehr
- Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (Schlechtleistungen führen zu Strafleistungen und zum Entzug von Strecken).
Foto: Nicki Alex/flickr
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