Miriam Schmidt (SPD)

Grunddaten
Jahrgang
1980
Berufliche Qualifikation
Politologin M.A.
Ausgeübte Tätigkeit
Referentin
Wohnort
Bonn
(...) Dies ist nicht nur unter ökologischen und finanziellen Gesichtspunkt eine bessere Lösung, sondern in der Zeitdimension auch realistisch. Die Südtangente zu planen, Geld einzustellen und dann zu bauen, würde Jahrzehnte dauern. Und: Die Südtangente würde den Arbeitsweg Ihrer Freundin - von Geislar nach Lengsdorf - nicht beschleunigen, weil die Südtangente einen anderen Streckenverlauf hätte. (...)
Fragen an Miriam Schmidt
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Umwelt
27.03.2012
Von:

Sehr geehrter Frau Schmidt,

wie stehen Sie zu der - meiner Meinung nach dringend benötigten - "Kastrationspflicht für Freigängerkatzen". Sie wäre dringend erforderlich, um die Katzenüberpopulation, die ja vorhanden ist, in den Griff zu bekommen. Bei Freigängerkatzen handelt es sich nicht um wildlebende Tiere, sondern um Katzen, die einen Besitzer haben und Freigang bekommen.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Miriam Schmidt
1Empfehlung
24.04.2012
Miriam Schmidt
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage, in der Sie mich nach meiner Position zur Kastrationspflicht für Freigängerkatzen fragen. Zunächst möchte ich mich für meine späte Antwort entschuldigen und mich für Ihre Geduld bedanken.

Im Gegensatz zu früher sind Katzen für die meisten Halter heute zu richtigen Familienmitgliedern geworden. Viele Bonnerinnen und Bonner kümmern sich liebevoll um ihre vierbeinigen Mitbewohner, sorgen sich um ihre Gesundheit, ihr Wohlergehen und eine artgerechte Haltung. Dazu gehört auch die Kastration von Katzen, die nicht nur in der Wohnung gehalten werden.

Ich teile die Einschätzung, dass nicht allen Tierhaltern die Bedeutung der Kastration von Katzen bewusst ist. Möglicherweise spielen auch finanzielle Gründe eine Rolle. Für mich steht darum an erster Stelle die Information der Halter über die Notwendigkeit einer Kastration. Eine Kastrationspflicht darf nur das letzte Mittel sein, wenn alle anderen Instrumente das von Ihnen angesprochene Leid der Katzen nicht lindern können.

Ehrlicherweise kann ich die Anzahl der nichtkastrierten Katzen und ihren (verwilderten) Nachkommen nicht einschätzen und verlasse mich darum auf die Erkenntnisse der Stadtverwaltung. Laut einer Stellungnahme der Verwaltung gibt es derzeit keine Belege dafür, dass das "Katzenleid" in erster Linie durch die fehlende Kastration von Hauskatzen verursacht wird. Zudem gibt es rechtliche Bedenken, dass eine ordnungsrechtlich verankerte Kastrationspflicht tatsächlich gerichtsfest ist, weil die Bundesgesetzgebung in der Frage erhebliche Rechtslücken aufweist. Zudem stellt sich mir die Frage nach der Überwachung der Einhaltung einer Kastrationspflicht sowie der finanziellen Unterstützung von Haltern, die sich einen Tierarzt nicht leisten können. Ein Zwang macht nur Sinn, wenn die Einhaltung kontrolliert wird. Dafür braucht es entsprechender finanzieller und personeller Mitteln.

Für weitere Fragen und Anregungen vermittele ich Ihnen gerne einen Kontakt zu den UmweltpolitikerInnen meiner Fraktion.

Mit freundlichen Grüßen

Miriam Schmidt
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Miriam Schmidt
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:
  • Ihre Frage wurde bisher nicht gestellt?
    Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:
  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de und mit der dauerhaften Archivierung im digitalen Wählergedächtnis einverstanden.
    Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden.
    Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.