Mindestlohn für sechs weitere Branchen
Nach jahrelangem Streit haben SPD und Union die Auseinandersetzung um den Mindestlohn beigelegt. Mit der Koalitionsmehrheit beschloss der Bundestag die Aufnahme von sechs weiteren Branchen in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz. Zahlreiche Abgeordnete der Union stimmten ebenso wie FDP und Linkspartei gegen den Antrag.
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Abstimmungsverhalten: SPD / nicht beteiligt
Dr. Lale Akgün
Dr. Lale Akgün
SPD
Köln II
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Kurt Bodewig
Kurt Bodewig
SPD
Neuss I
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Dagmar Freitag
Dagmar Freitag
SPD
Märkischer Kreis II
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Günter Gloser
Günter Gloser
SPD
Nürnberg-Nord
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Achim Großmann
Achim Großmann
SPD
Kreis Aachen
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Nina Hauer
Nina Hauer
SPD
Wetterau
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Rolf Hempelmann
Rolf Hempelmann
SPD
Essen II
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Petra Hinz
Petra Hinz
SPD
Essen III
Stimmverhalten: nicht beteiligt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Klaas Hübner
Klaas Hübner
SPD
Bernburg - Bitterfeld - Saalkreis
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Johannes Kahrs
Johannes Kahrs
SPD
Hamburg-Mitte
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Gabriele Lösekrug-Möller
Gabriele Lösekrug-Möller
SPD
Hameln-Pyrmont - Holzminden
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Heinz Paula
Heinz Paula
SPD
Augsburg-Stadt
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Dr. Hermann Scheer
Dr. Hermann Scheer
SPD
Waiblingen
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Christoph Strässer
Christoph Strässer
SPD
Münster
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Dr. Peter Struck
Dr. Peter Struck
SPD
Celle - Uelzen
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Jella Teuchner
Jella Teuchner
SPD
Passau
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Prof. Jörn Thießen
Prof. Jörn Thießen
SPD
Steinburg - Dithmarschen Süd
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Franz Thönnes
Franz Thönnes
SPD
Segeberg - Stormarn-Nord
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Dr. Rainer Wend
Dr. Rainer Wend
SPD
Bielefeld
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Dr. Dieter Wiefelspütz
Dr. Dieter Wiefelspütz
SPD
Hamm - Unna II
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Brigitte Zypries
Brigitte Zypries
SPD
Darmstadt
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #30
Ich finde mit dem Mindestlohn eine Sauerei, Das zeigt es gibt immer noch eine Zweiklassengesellschaft.Nach über 20 Jahren macht man noch Unterschiede nach der Herkunft.Jeder der federführenden Politiker sollte sollte sich in Grund und Boden schämen. Wo ist das Leben im Osten denn billiger. Es werden im Osten die selben Steuern gezahlt, die Mehrwertsteuer ist gleich, die Preise für Strom , Wasser, Gas, Benzin und anders sind ähnlich teuer, teils sind die Preise für Wasser, Gas, Strom sogar höher als in verschiedenen West Bundesländern.
Zur Politik fällt mir ein Zitat von George Orwell ein :
Und wenn alle die von der Parte verbreitete Lüge glaubten , wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit. George Orwell 1984
von: Heiko B
am: 25.08.2010 04:16
Kommentar #29
Ich arbeite im Bewachungsgewerbe monatlich auf 400 Euro Basis. Hier greift der Mindestlohn garnicht, da angeblich die 400 Euro Basis nicht dazu zählt. Ich muß monatlich 88,3 Stunden arbeiten um auf 400 Euro zu kommen. Außerdem fehlen die staatlichen Kontrollen, ob Gesetzte von den Unternehmen eigehalten werden Beschlüsse und Kontrolle klaffen hier sehr weit auseinander. Wer von seinem Lohn nicht leben kann liegt der Allgemeinheit zwangsläufig auf der "Tasche" - ob das sozial sein soll möchte ich bezweifeln.
Die Ost-West-Zange wird nie geschlossen solange nach 20 Jahren Mauer-
fall in den Köpfen aller Deutschen dies Problem noch nicht abgeschlossen ist. Das fängt mit der Zahlung unterschiedlicher Löhne an und hört mit dem gegenseitigem "Hochschaukeln" auf. Warum schiebt man dieses brisante Thema stets beiseite ? Warum sind denn die Fachkräfte aus dem Osten im Westen so begehrt?
von: bewacher
am: 05.04.2010 16:27
Kommentar #28
@27

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:

"Linke und Grüne lehnen einen branchenbezogenen Mindestlohn ab und plädieren stattdessen für die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns."

Ich kann auch ein oder zwei Branchen Mindestlohn einfügen und mich als sozialer Retter hinstellen. Das hilft aber den anderen Menschen nichts, die keinen Mindestlohn bekommen.

Darum FLÄCHENDECKENDER Mindestlohn!

In nahezu allen anderen EU-Staaten gibt es auch einen Mindestlohn. Warum nicht bei uns?
Aber das ist ja "links" und von daher erstmal "böse".
von: Ihr Name
am: 21.01.2010 19:35
Kommentar #27
Die SED alias "Die Linke" stimmt also gegen Mindestlöhne???
von: Aha...
am: 09.10.2009 11:20
Kommentar #26
jeder muss,wenn er 40 std. arbeitet, davon auch leben können !
von: seestern
am: 09.09.2009 18:37
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Abstimmungsergebnis