Michael Quatz (Bürgerliste)

Grunddaten
Jahrgang
1943
Berufliche Qualifikation
El. Meister
Ausgeübte Tätigkeit
Rentner
Wohnort
-
(...) Wohl in der Hoffnung man würde ihm das Gelände hinterherwerfen, nur damit die Stadt die Schrottimmobilie endlich vom Hals hat. Erst als der marokkanische Elternverein Interesse bekundete um dort eine internationale Begegnungsstätte für alle im Integrationsrat vertretenen Mitglieder zu schaffen, übrigens auch zum Verkehrswert, sah er wohl seine Felle wegschwimmen und wollte kaufen. (...)
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
20.02.2012
Von:

In der " Jamaica PLUS-Epoche" macht Ihre Partei einen ermunternd glaubwürdigen Eindruck.

Als Mitglied des Bau-und Planungsausschusses geht meine Frage daher an Sie, wobei auch eine Abstimmung mit Ihren "Integrationkollegen" ausdrücklich erwünscht ist.

SACHVERHALT:
Das Gelände rund um das neue Integrationshaus am "Overfeldweg 63" gehört den "Heuschrecken- Investoren Krämer, womit dieses Objekt, für deren Grundstücksvermarktungen, ebenso wie einst Bahnstadtmagazin, Köttershof, Alt-Schlebusch etc. hoch interessant ist.
Wenn plötzlich ein jahrelang deutlich desinteressierter Schrotthändler eine große Menge Geld dafür auf den Tisch legen will, wirkt das doch zumindest sehr mysteriös !

FRAGE:
Werden diese Fakten bei der Verkaufsentscheidung im Rat mit berücksichtigt bzw. werden die sog. Argumente des Schrotthändlers "(plötzlicher Großauftrag, neue Arbeitsplätze usw.) auch hinterfragt und überprüft ?

Viele Grüße

Ihr l

PS. Hoffe Sie können mit meiner Frage was anfangen ?
Antwort von Michael Quatz
1Empfehlung
22.02.2012
Michael Quatz
Sehr geehrter Herr l,

eben komme ich von Ostfriesland zurück und kann Ihre Frage beantworten, früher ging es nicht.

Die Interessen der Heuschrecken haben uns bisher nicht beeinflusst. Nur dann, wenn auch städtebauliche Gründe für deren Anliegen sprechen stimmen wir denen zu.

Was das Objekt Overfeldweg 63 anbelangt, mein pers. Kenntnisstand:
Dem Nachbarn wurde das Grundstück mehrfach angeboten weil er auch einen Teil desselben nutzt. Nie war er bereit den Verkehrswert zu bezahlen. Wohl in der Hoffnung man würde ihm das Gelände hinterherwerfen, nur damit die Stadt die Schrottimmobilie endlich vom Hals hat. Erst als der marokkanische Elternverein Interesse bekundete um dort eine internationale Begegnungsstätte für alle im Integrationsrat vertretenen Mitglieder zu schaffen, übrigens auch zum Verkehrswert, sah er wohl seine Felle wegschwimmen und wollte kaufen. Die "große" Politik war aber im Wort, zog sich mit fadenscheinigsten Gründen sofort zurück und übernahm die Argumente des "Schrotthändlers". Selbstverständlich gegen unsere Stimmen. Dafür versprach man dem Elternverein zwei andere Immobilien zur Auswahl. Welche weiß ich noch nicht.
Ich hoffe nur, dass der Spruch gilt "Die Arroganz der Macht macht blind", dann würden wohl einige Politiker über ihre eigenen Füße fallen und nicht wieder aufstehen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Quatz
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
12.03.2012
Von:

Frage Sie in Ihrer Funktion als Mitglied des Bau- und Planungsausschuss:

Steinbüchel ist Abstand der schlechteste Standort der Stadt für Seniorenwohnungen !

Im Alter erhöhen sich Morbidität und Mordalität deutlich !
Leverkusen hat gute medizinische Versorgungsstrukturen. Mit div. ambulanten und stationären medizinischen Zentren in unterschiedlicher Größe sind wir in vielen Stadtteilen für die demografische Herausforderung gut aufgestellt.

DIES GILT NICHT FÜR STEINBÜCHEL,

wo die medizinische Versorgung wesentlich in den Nachbarnstadtteilen mit sichergestellt wird, denn die notwendige Strukturen sind in Steinbüchel nicht gegeben und werden bei kaum noch freien Vertragsarztsitzen nur durch unnötige Zerstörung bestehender optimaler Verhältnisse anderer Stadteile zu erreichen sein.

Doch darauf hat die Stadtverwaltung zum GLÜCK (!) keinen Einfluß:

  • Ärzte und Versorgungszentren- Zulassungen, obliegen den Zulassungsausschüssen der KV Nordrhein auf Grundlage der Bedarfsplanungsrichtlinien,
  • Krankenhausplanung ist Länderssache,
  • Weitere RTW-Standorte oder Verlegungen bedürfen der Zustimmung der Kostenträger auf Landesebene. All diese Gremien, in denen ich selber wirkte,

entscheiden in globaler Betrachtung einer Gesamtregion auf Grundlage von Recht und Gesetz.

städtebauliche Wunschträume oder gar Investoren-Profit interessieren dort niemanden !
=Es wird FÜR MENSCHEN geplant und entschieden. NICHT für INVESTOREN !
FRAGE:
Wieso nimmt man keinen der geigneten vorhandenen und vorbereiteten Standorte, statt voreilig Fakten zu schaffen und unsere Groß-)Eltern am Lebensabend unverantwortlich und unumkehrbar auszugrenzen ?


(-Gesundheitsökonom-)
Antwort von Michael Quatz
bisher keineEmpfehlungen
14.03.2012
Michael Quatz
Sehr geehrter Herr ,

ich finde in Ihrer Darstellung keine Frage die aus Sicht des Ausschusses Bauen und Planen zu beantworten wäre. Auch erkenne ich nicht, wo hier ein durch Leverkusener Politik oder Verwaltung lösbares Problem ist.


Mit freundlichen Grüßen

Quatz
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
14.03.2012
Von:

geehrter Herr Quatz,

Herlichen Glückwunsch zur Vorsitzendenwahl!
Gerne erfülle ich Ihren Wunsch und erläutere meine Abgeordnetenwatch- Frage näher:

Als Projektleiter habe ich landesweit sehr erfolgreich Zukunftskonzepte zur optimalen medizinischen Betreung älterer Menschen für nahezu alle Krankenkasse entwickelt
Als solcher bin ich zutiefst erschrocken, wenn unser Ex-OB- Hebbel im Zusammenhang mit dem "Heinrich-Lübbke-Strassen-Bolzplatz verkündet, Steinbüchel ist als Standort für Seniorenwohnungen erwählt.
Steinbüchel ist , auch mittelfristig unveränderbar,der medizinisch dafür am schlechtesten geeignete Standort der ganzen Stadt. Hingegen gibt es in Leverkusen dutzende hervoragende Standorte,um einen medizinisch optimal betreuten Lebensabend zu ermöglichen.

Einen ganz bitterbösen Beigeschmack erhält das Thema zusätzlich dadurch, dass stadtbekannte Investoren jüngst das Steinbücheler Köttershofgelände ersteigerten und damit die Profiteure einer möglichen Bebaungsplanänderung sind, die Steinbüchel als Baugelände für u.a. Mehrgenerationenwohnungen ausweist.

Unsere (Groß-)Eltern nach Steinbüchel abzuschieben ist moralisch und ökonomisch unverantwortlich und sollte an zuständiger Stelle politisch frühzeitig verhindert werden !

In der Bürgerliste habe ich eine letzte Bastionen der Vernunft unserer Stadt gesucht und die FRAGE :

WARUM nimmt man keinen der fantastisch aufgestellten Standorte , an dem auch auch eine perfekte wohnortnahe medizinische Versorgung unserer Senioren sicherstellt ist ?

Viele Grüße


(Gesundheitsökonom)
Antwort von Michael Quatz
1Empfehlung
15.03.2012
Michael Quatz
Sehr geehrter Herr ,


vom Grundsatz her gebe ich Ihnen recht.
Eine Ghettoisierung gleich welcher Art kann nicht im Interesse einer Kommune liegen. Leider hat Leverkusen zu wenig eigene Grundstücke um selber barrierefreien Wohnraum in ausreichender Menge erstellen zu können. Ein Mangel daran besteht aber. Private Investoren erstellen inzwischen derartigen Wohnraum zu Mietpreisen oberhalb 10,00 pro qm kalt.
Fast unerschwinglich für den Durchschnittsrentner.
Die Aussage von Herrn Hebbel scheint mir mehr privater Natur zu sein und ist sehr unglücklich gewählt.
Es existiert kein Konzept Steinbüchel zum Altersheim von Leverkusen zu machen. Fakt ist aber, dass sich die Stadt ihrer Verpflichtung bewusst ist entweder durch die WGL oder durch private Investoren im Rahmen bestimmter Bauvorgaben solches Invest zu fördern. Dieses findet aber nicht nur in Steinbüchel statt.

Nochmal zu Person Hebbel,
die Nachwirkungen seines Amtes als "Vater der Stadt" sind in seinen Termini noch hörbar, seien wir nachsichtig.


Mit freundlichen Grüßen

Quatz
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Frage zum Thema Finanzen
23.05.2012
Von:

Der CDU- Stadtrat Rüdiger Scholz setzte sich im NRW-Landtagswahlforum von abgeordnetenwatch bei allen LEV- Kandidaten für die Einführung eines " kalten BAHNSTADT – SOLIS " ein, in dem er die Erschliessungskosten für neuen Wohnraum künftig aus der Grundsteuer statt von den Nutznießern finanziert haben will. FRAGE: Wird sich die Bürgerliste gegen diese versteckte Bahnstadt- Investoren-Subvention auf dem Rücken aller Hausbesitzer und Mietnebenkostenzahler einsetzen?

Viele Grüße
Micha

PS: Die Scholz-Fragen sind in abgeordnetenwatch nachzulesen
Antwort von Michael Quatz
1Empfehlung
23.05.2012
Michael Quatz
Sehr geehrter Herr ,

für uns gilt noch immer bei allen anfallenden Kosten das Verursacherprinzip. Wenn ein Investor oder privater Bauherr eine oder mehrere Immobilien erstellt, so hat er auch die Kosten der Erschließung zu übernehmen. Die Erschließung liegt schließlich im Interesse des Bauherren. Die damit verbundenen Kosten zu sozialisieren widerspräche meiner Meinung nach dem Grundsatz nach Gleichbehandlung. Zudem ist es für mich nicht vorstellbar, dass eine Kommune im Nothaushalt auf ihr zustehende Einnahmen verzichten darf oder wird.

Mit freundlichen Grüßen

Quatz
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