Martin Gödecke (FREIE WÄHLER)
Kandidat Landtagswahl Niedersachsen 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Martin Gödecke
Jahrgang
1962
Berufliche Qualifikation
Kfz-Mechaniker, Fahrlehrer und Sozialversicherungsfachangestellter
Ausgeübte Tätigkeit
Sozialversicherungsfachangestellter bei einer Krankenkasse
Wohnort
-
Wahlkreis
Lüneburg
Ergebnis
1,2%
Landeslistenplatz
-
(...) Steuererhöhungen und die steigenden Energiekosten fördern nicht gerade die Binnenkonjunktur. Es muss einen gerechten Lohn für jeden geben, damit Arbeit lohnt und somit das Einkommen im Vergleich zur Sozialhilfe merklich größer ist. Ein Mindestlohn muss in der Gesamten EU eingeführt werden, damit es nicht zur Wettbewerbsverzerrung kommt. (...)
 
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
13.01.2008
Von:

Wie werden Sie sich dafür einsetzen, dass europäische Mitbürger, die hier z.B. 5 Jahre gelebt und gearbeitet haben endlich auch bei Landtags- und Kommunalwahlen volles Wahlrecht haben?
Wie werden Sie sich dafür einsetzen, dass die Bürger nach den Wahlen außerhalb der Parteien politisch mitbestimmen können? Etwa zu wichtigen politischen Vorhaben Volksentscheidungen treffen können und auch zu Budjetverteilungsentscheidungen gefragt werden.
Antwort von Martin Gödecke
1Empfehlung
15.01.2008
Martin Gödecke
Guten Tag Herr ,

vielen Dank für diese Frage, denn die Integration in Deutschland hat seit Jahrzehnten nicht wirklich statt gefunden. Der Staat hat die Ausländer als Produktionsfaktor Arbeit gern gesehen. Mit der Zeit sind Probleme entstanden, weil keine Produktionsfaktoren kamen, sondern Menschen.

Menschen aus verschiedenen Kulturen, mit (für uns) fremden Sitten.

Darum befürworte ich das man die ausländischen Mitbürger, die sich integriert haben stärker an der politischen Willensbildung teilnehmen lässt, durch aktives und passives Wahlrecht. Sie könnten somit eine Vorbildfunktion für andere ausländische Mitbürger sein.

Eines meiner Wahlplakate lautet "Mehr Demokratie durch Volksbefragung", das soll bedeuten, dass man den Bürger nicht nur einmal zur Wahl auffordert und ein paar Kreuze machen lässt, sondern bei wichtigen Entscheidungen eine Volksbefragung oder Volksentscheid durchführt, wie in anderen Staaten in Europa üblich. Dafür stehe ich und im Grundsatz die "FW Freien Wähler Niedersachsen" auch.

Aber der Bürger sollte sich auch politisch mehr einsetzen, damit die Parteien nicht machen was sie wollen und die Lobbyisten immer mehr Einfluss bekommen. Am Donnerstag 17 Januar, um 20 Uhr in Lüneburg, im Adlerhorst, findet eine Bürgerinformation durch die "FW Freien Wähler" statt. Vielleicht schauen Sie dort ja rein? Mit freundlichen Grüßen

Martin Gödecke
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
23.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Gödecke,

in letzter Zeit war der "Bundestrojaner" in aller Munde. Wie stehen Sie zu dem Bundestrojaner? Was halten Sie von der "Bespitzelung privater Rechner" die unser Innenminister Herr Schäuble durchsetzen möchte?
Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung und Freundliche Grüße
Antwort von Martin Gödecke
bisher keineEmpfehlungen
24.01.2008
Martin Gödecke
Sehr geehrter Herr ,

von einem ausspähen mit dem "Bundestrojaner" halte ich nicht viel.Grundsätzlich sollte ein Eingriff in die Privatsphäre nur bei begründeten Verdacht erfolgen und von einem Richter genehmigte werden.

Das eine Überwachung notwendig ist, zeigen leider die Festnahmen, die durch verdeckte Ermittlungen möglich waren. Jedoch dürfen Kriminelle nicht den technischen Fortschritt und den Datenschutz ausnutzen um Verbrechen zu begehen. Hier muss der Gesetzgeber abwägen, zwischen der Sicherheit der Bevökerung ,die Art der Ermittlungen und die Einhaltung der Verfassung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin
Gödecke
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
24.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Gödecke!

Auf eines Ihrer Wahlplakate heisst es:"Mehr Demokratie durch Volksbefragung",würde sich dafür nicht das Thema:Tempolimit auf Autobahnen anbieten?

Wussten Sie eigentlich,dass Autofahrer,welche die Richtgeschwindigkeit von 130 auf deutschen Autobahnen um einiges überschreiten,auch bei einem nicht selbst- verschuldeten Unfall eine Mitschuld angelastet bekommen und Teile Ihres Schadens selbst bezahlen müssen,nach einem Urteil des BGH aus dem Jahre 1992,welches auch heute noch regelmässig zur Anwendung gelangt,was viele Autofahrer gar nicht wissen!Indirekt gilt durch dieses Urteil heute schon ein Tempolimit,wäre es da nicht besser,wie im übrigen Europa anstatt eine Richtgeschwindigkeit von 130,gleich ein Tempolimit von 130 auf Autobahnen einzuführen?

Würden Sie es gut finden,die Bürger diesbzgl.direkt zu befragen oder denken Sie,dass ein Tempolimit auf Autobahnen den Auto-Standort Niedersachsen (Wolfsburg,Emden etc.) in Gefahr bringen könnte?

Mit freundlichen Grüssen
Antwort von Martin Gödecke
1Empfehlung
26.01.2008
Martin Gödecke
Sehr geehrter Herr ,

ich kann Ihnen durchaus zustimmen. Als ehemaliger Fahrlehrer habe ich jahrelang meinen Fahrschülern die Vorteile einer Richtgeschwindigkeit aufgezeigt. Die von Ihnen erwähnten Punkte (Sicherheit und Rechtsprechung) sind Pro- Argumente für eine Richtgeschwindigkeit. Des weiteren kommen noch die Ökologie und Ökonomie dazu. Andere EU Staaten haben schon lange eine Richtgeschwindigkeit eingeführt. Bei uns verhindert das die Autolobby (Industrie ADAC) u.a. mit dem Märchen, dass Arbeitsplätze in Gefahr sind.

Die Akzeptanz wäre bei einer Volksbefragung sicherlich groß. Leider verhindern die Abgeordneten aber die Einführung einer Volksbefragung. Ich und die FW Freien Wähler setzen uns dafür ein, dass der Bürger mehr Mitsprache erhält. Und ich befürworte eine Richtgeschwindigkeit auf unseren Autobahnen.



Mit freundlichen Grüßen
Martin Gödecke
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Frage zum Thema Finanzen
25.01.2008
Von:

Mit welchen Wohltaten wollen Sie den Wohlstand der Bevölkerung entwickeln? Und wie wollen Sie ihn konkret finanzieren?
Beziehen Sie dabei insbesondere ein, dass es sich sehr auswirkt, ob etwas gesellschaftliche Folgekosten macht (z. B. Atom-, Kohleenergie, Benzin), wo es staatliche Finanzen entlastete, diese Kosten in Betriebskostenverantwortung zurück zu geben oder ob es gesellschaftliche Kosten entlastet bzw. zusätzliche Geldmittel für die Gesellschaft schafft, (z. B. Solarenergie, Gesundheitsförderung bis hin zu günstigen Medikamentenpreisen, gut geförderte Bildung, voll ausgestattete soziale Arbeit statt Gefängniskosten, wie gesichertes Gesellschaftseinkommen statt bedingte Sozialhilfe), was gerechnet voll anzuerkennen wäre. (Siehe etwa unter www.sfv.de)
Antwort von Martin Gödecke
bisher keineEmpfehlungen
26.01.2008
Martin Gödecke
Sehr geehrter Herr ,

primär muss der Staat dafür sorgen, dass der Bürger mit seinem Einkommen auskommen kann. Das bedeutet das der Bürger Geld nicht nur für den täglichen Konsum, sondern auch zum Sparen hat. Steuererhöhungen und die steigenden Energiekosten fördern nicht gerade die Binnenkonjunktur. Es muss einen gerechten Lohn für jeden geben, damit Arbeit lohnt und somit das Einkommen im Vergleich zur Sozialhilfe merklich größer ist. Ein Mindestlohn muss in der Gesamten EU eingeführt werden, damit es nicht zur Wettbewerbsverzerrung kommt. Öl, Gas und Kohle sind aus ökologischer und ökonomischer Sicht zu schade zum Verbrennen.

Alternative Energien und Energiesparmaßnahmen müssen zwingend gefördert werden.

Viele Investitionen werden sich erst später auszahle, so zum Beispiel bei der Bildung. Von der Kita bis zur Schule, mit Lehrmittelfreiheit (ggf. Einkommensabhängig) und dem (beitragsfreien Erstsemester) Studium darf mit Geld nicht gespart werden. Investitionen in diesem Bereich machen sich bezahlt, denn Bildung ist grundsätzlich das beste Mittel gegen Intoleranz und Arbeitslosigkeit. Gute Bildung verhindert auch soziale Brennpunkte, für die der Staat ansonsten Geld ausgeben müsste. Diese Investitionen müssten auch ggf. über Kredite finanziert werden.



Mit freundliche Grüßen

Martin Gödecke







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