Marta Aparicio de Eckelmann (DIE LINKE)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Marta Aparicio de Eckelmann
Jahrgang
1952
Berufliche Qualifikation
ethnologin/politologin
Ausgeübte Tätigkeit
Leiterin des Fachbereiches International/Interkulturell bei der volkshochschule stuttgart e.V
Wohnort
Stuttgart
Wahlkreis
Stuttgart I
Ergebnis
4,7%
Landeslistenplatz
7, Baden-Württemberg
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Marta Aparicio de Eckelmann hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
19.07.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Aparicio,

Kleinveranstalter und Künstler haben eine Petition zur Reformierung der GEMA auf den Weg gebracht. Die große Resonanz zeigt deutlich die Notwendigkeit, dieses Thema aufzugreifen.
Grund genug unsere Kandidaten für die Bundestagswahl zu folgenden Fragen um eine Stellungsnahme zu bitten:

1) Sind Sie der Meinung, dass zur allgemeinen Erhaltung der Kultur in Deutschland die GEMA reformiert werden muss?


2) Ist die Monopolstellung eines einzelnen Vereins, zur Wahrung des Urheberrechts, mit unserem Grundgesetz vereinbar?



Vielen Dank für Ihre Bemühungen!

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Frage zum Thema Wirtschaft
11.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Aparicio,

die Region Stuttgart ist massiv von der Wirtschaftskrise betroffen. Was können Sie im Falle eines Wahlsieges für Ihren Wahlkreis Stuttgart tun?

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Außenpolitik
04.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Aparicio,

Im Wahlprogramm Ihrer Partei wird ein Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan gefordert. Mich würde interessieren, wie sie sich die Entwicklung in diesem Land ohne Schutz durch die ISAF vorstellen. Bekanntermaßen greifen die Taliban dort auch zivile Helfer an, ganz abgesehen vom Terror z.B. gegen Lehrer, Polizisten, etc., Menschen, die für den Aufbau des Landes unerlässlich sind. Sicher ist es nicht von der Hand zu weisen, dass die ISAF bislang zu wenig für den Aufbau des Landes getan hat, aber ein kompletter Abzug der Truppen läßt doch den Taliban in Afghanistan freie Hand. Wie die Taliban sich eine Gesellschaft vorstellen - übrigens auch im Bezug auf die Stellung der Frau - könne Sie den Berichten von der Talibanherrschaft vor dem Eingreifen der USA bzw. den Berichten aus den von den Taliban kontrollierten Gebieten entnehmen.
Selbst wenn Ihnen das Schicksal der Bevölkerung dort egal ist, so frage ich mich wie Sie verhindern wollen, dass von den Taliban respektive den von Ihnen beherbergten Terroristen von Al-Qaida erneut terroristische Anschläge - wie z.B. 9/11oder die Anschläge in Madrid - geplant und durchgeführt werden. Auch Ihre Meinung zur langfristigen Eindämmung der Opiumproduktion - nach Berichten werden 90% des weltweit konsumierten Heroins in Afghanistan produziert - in einem Land, dass von Taliban kontrolliert wird, deren Haupteinnahmequelle der Drogenhandel ist, würde mich sehr interessieren.
Damit Sie mich nicht falsch verstehen, ich bin der Meinung, dass der Einsatz der ISAF in Afghanistan anders gestaltet werden muss, wobei ich denke, dass die Bundeswehr in diesem Zusammenhang einen relativ guten Job macht. Aber ein kompletter Abzug aller Truppen hieße in meinen Augen, das Land aufzugeben.

Mit freundlichen Grüßen,

M.

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Ihre Frage an Marta Aparicio de Eckelmann
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