Markus Preuß (Bürgergemeinschaft für Solingen)
Kandidat Bürgermeisterwahlen Nordrhein-Westfalen 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Markus Preuß
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
Verwaltungsrechtsstudium mit Führungslehre. Abschluß als Diplom-Verwaltungswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Land NRW, Polizeihauptkommissar
Wohnort
Solingen
Stadt
Solingen
Ergebnis
12,2%
Nein, ein spezieller Passus zu den Kirchen ist in unserem Leitfaden nicht aufgenommen. (...)
Fragen an Markus Preuß
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
20.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Preuss,

was unterscheidet Sie von Ihren Mitbewerbern und warum sollten Sie meine Stimme bekommen?

MIt freundlichen Grüßen

Antwort von Markus Preuß
2Empfehlungen
20.08.2009
Sehr geehrte Frau ,

herzlichen Dank für Ihre Frage. Wir, die Bürgergemeinschaft für Solingen sind die erste und einzige frei gewählte Wählergemeinschaft in Solingen. Wir sind die Freien Wähler. Wir unterliegen keinem Fraktionszwang, d.h. nicht einer gibt die Richtung vor und alle stimmen wunschgemäß ab, wir haben jeder unsere Meinung und vertreten diese auch. Das ist manches Mal schwieriger, aber gelebte Demokratie und somit Stärke.

Wir scheuen uns nicht, auch unangenehme Themen klar (hier liegt die Betonung auf klar und nicht ausweichend) anzusprechen, Fragen ebenso klar zu beantworten. Wir haben gute Konzepte (siehe Antworten auf vorige Fragen) Ich bin der einzige OB-Kandidat unter den sieben Bewerbern, der 26 Jahre Angehöriger der öffentlichen Verwaltung ist, Verwaltungsrecht und Führungslehre studiert hat und nicht über eine politische Schiene empor geklettert ist und Solingen nur als Sprungbrett sieht. Wir engagieren uns ausschließlich in und für Solingen und den Menschen.

Wir scheuen uns nicht, mit den Menschen dieser Stadt in Kontakt zu treten. Das zeigt sich auch daran, dass wir die einzigen Bewerber um den Rat und das OB-Amt sind, die eine Telefonnummer auf das Wahlplakat gedruckt haben.

Wir wollen den Dialog und das schon seit Jahren. Ich selbst bin vor 6 Jahren in die Politik gegangen, da ich den Eindruck hatte, dass der Bürger nur kurz vor den Wahlen interessant ist und danach wird am Willen der Bürger völlig vorbei regiert. Das will ich ändern.

Ich möchte u.a. die Verwaltung zu einem modernen, effizienten Dienstleistungsbetrieb umstrukturieren. (siehe Antwort auf vorherige Fragen)

Ich hoffe Ihren einen kleinen Einblick gegeben zu haben. Gerne erreichen Sie mich auch unter info@preuss-solingen.de oder unter der Bürgertelefonnummer 2 21 41 81 in Solingen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Markus Preuß
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
20.08.2009
Von:

Werter Herr Preuß,

nachdem der LVR die WHS nicht übernehmen kann, bleibt die Schule an Solingen gebunden.

Wie würden Sie den behinderten Kindern als OB helfen damit die
unmöglichen Zustände , wie z. B. die Turnhalle und die eklatante Platznot aufhören ?


mfg

MG
Antwort von Markus Preuß
2Empfehlungen
21.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Frage. Wenn Sie ein Kind auf der Wilhelm-Hartschen-Schule (WHS) haben wissen Sie, wie sehr wir uns von der Bürgergemeinschaft für Solingen für diese Schule und die Menschen auf dieser Schule eingesetzt haben. Angefangen mit dem Mattenwagen 2006 in der "Turnhalle" (wenn man die überhaupt so nennen darf), der verhindert, dass die Kinder mit Behinderungen, die Bewegung dringend brauchen, dass hier "Laufspiele" durchgeführt werden. Auch waren wir es, die die Zustände um die fehlende Toilette bei der Pavillionanlage angeprangert haben (siehe dazu unsere Presseerklärung unter www.bfs-solingen.de ). Ich habe frühzeitig im Schulausschuß die Frage gestellt, was passiert, wenn der LVR nicht die Trägerschaft der WHS übernimmt. Wir stehen im engen Kontakt zu Herrn Cerewiki (der leider nun die Schule verläßt) und dem Schulpflegschaftsvorsitzenden Jürgen Isermann. Ich werde kurzfristig Linderung für diese Schule schaffen, zunächst einmal durch eine behindertengerechte Toilette. Die Pavillionanlage muss verschwinden, denn auch die ist nicht behindertenfreundlich und Lösungen für den Turnraum (ich glaube, dass dieses Wort besser passt) müssen KURZFRISTIG greifen.

Ich hoffe Ihnen mit dieser Antwort geholfen zu haben. Wie gesagt, wir von der Bürgergemeinschaft für Solingen stehen in enger Verbindung zur Schule und der Elternschaft. Das war in der Vergangenheit so (ist also kein Wahltaktisches Manöver) und wird auch in der Zukunft so sein. Unser Augenmerk gilt den Förderschulen. Für weitere Fragen stehe ich Ihnen unter info@preuss-solingen.de zur Verfügung.

Herzliche Grüße
Ihr
Markus Preuß
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
21.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Preuß,

wie sehen Sie die Zukunft der Solinger Innenstadt?
Was werden Sie insbesondere tun, um die Attraktivität Solingens als Einkaufsstadt zu fördern?
Antwort von Markus Preuß
1Empfehlung
23.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Frage mit der Sie ein großes Problem in Solingen ansprechen, welches bisher kein Politiker in der Vergangenheit richtig angefasst hat. Derzeit versteppt die untere Hauptstrasse zusehends. Käuferverkehr findet nur im oberen Bereich und Richtung Alter Markt statt. Wenn jetzt noch der Hofgarten gebaut wird fürchte ich, dass nur noch der Einkäuferstrom von den Clemens Galerien zum Hofgarten statt findet. Eine weitere Verödung im Bereich der Hauptstrasse wird die Folge sein. Leider wurde in der Vergangenheit auch nicht darauf geachtet, dass es ein Gleichgewicht mit stadtnahem Wohnen gibt.

Was habe ich für Ideen, um dies zu ändern?
Ich möchte im Bereich des Entenpfuhls einen Einkaufsmagneten ansiedeln. Hier ist die Wirtschaftsförderung im Boot. (Ausführungen zur Wirtschaftsförderung siehe Antwort zu einer Frage i.S. Tourismus). Die Hauptstr. würde ich für eine Nutzung von Straßencafes freigeben (Vorbild à la Bielefeld oder Aachen). In der Mitte sitzen Menschen im Cafe und außen vorbei gehen die Menschen Shoppen. Wird die Hauptstr. so belebt, siedeln sich im dem Bereich auch wieder hochwertige Geschäfte an. Eine enge Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft der Solinger Geschäftsleute ist natürlich erforderlich. Ich sehe hier auch eine Beteiligung der Grundstückseigentümer an der Hauptstr. bzw. der Geschäftsinhaber, weil auch diese insbesondere von solchen Verbesserungen profitieren.

Begleitet muss diese Umgestaltung auch mit einer Medienkampagne im Umland und wir müssen offensiv werben mit einem Schlagwort wie z.B. Einkaufsdreieck Solingen (Clemensgalerie, Hofgarten, Entenpfuhl).

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit meiner Antwort weiter geholfen habe. Sollten Sie weitere Fragen haben, erreichen Sie mich unter info@preuss-solingen.de .

Herzliche Grüße
Ihr
Markus Preuß
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Frage zum Thema Schulen
24.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Preuß ,

Ich bin Schüler des Gymnasiums August-Dicke-Schule .
Ein großes Gesprächsthema an unserer Schule ist die Verkehrssicherheit .
Die Verkehrsinsel vor unserer Schule ist zu klein und viel zu unsicher .
Die Busfahrer sind oft sehr rücksichtslos und fahren auch dann los wenn ein Schüler
auf der Straße steht . Auch der Bürgersteig an der Einfahrt zum Lehrerparkplatz ist viel zu
eng denn dort herrscht oft Gedränge . Manchmal stolpert auch ein Schüler auf die Straße .
Kann dagegen etwas unternommen werden ?

Mit freundlichen Grüßen

13 Jahre
Antwort von Markus Preuß
2Empfehlungen
25.08.2009
Lieber ,
herzlichen Dank für deine Frage. Ich bin, wie du sicherlich weißt, Polizeibeamter und habe selber vier Kinder (11,11,17,18 Jahre alt). Die Sicherheit auf den Schulwegen ist ein wichtiges Thema. Hier möchte ich kurz einige Aspekte und Gedanken äußern. Bei der Schützenstraße, auf der die Verkehrsinsel steht, handelt es sich um eine Bundesstraße. Bauliche Veränderungen sind nicht mal eben geplant und umgesetzt. Die Verkehrsinsel ist sicherlich klein, wenn man morgens die Schülerströme sieht. Eine Verkehrsinsel an dieser Stelle ist aber aus meiner Sicht schwerlich zu vergrößern, eine Ampel zieht ein großes Genehmigungsverfahren nach sich (da es sich eben um eine Bundesstraße handelt).

Ich könnte mir aber sehr gut vorstellen, dass die Schule dort Schülerlotsen einsetzt (wie zum Beispiel an der FALS). Damit ist ein sicheres Überqueren der Straße möglich. Man kann aber von anderen nur verkehrsgerechtes Verhalten erwarten, wenn man sich selber verkehrsgerecht verhält. Hier gilt es sicherlich auch im Rahmen eines Verkehrssicherheitsgespräches in der Schule die Schüler auf diese gefährlichen Situationen aufmerksam zu machen. Gerade hier haben die älteren Schüler auch eine gewisse Vorbildfunktion.

Ich will deine Frage aber zum Anlass nehmen, mir die Örtlichkeit an der ADS nochmals unter Berücksichtigung deiner Frage anzusehen. Ich hoffe, dass ich die Frage zu deiner Zufriedenheit beantwortet habe. Sollten weitere Fragen bestehen, kannst du mich auch unter info@preuss-solingen.de erreichen.

Herzliche Grüße
Markus Preuß
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