Sehr geehrter Herr

,
vielen Dank für Ihre Fragen zur Streckenführung der Linie 47 in Gonsenheim.
Die 920 Unterschriften wurden damals gesammelt für die Forderung, die Linie 47 nicht durch Nerotalstraße und Maler-Becker-Straße zu führen, teilweise sogar nur bezogen auf die Nerotalstraße von den Eltern der dort ansässigen KiTa.
Zwei der vier Alternativvorschläge der BI, die in der Rhein-Zeitung vom 10.11.2010 genannt wurden, zielten auf eine Führung durch die Kapellenstraße, u.a. wurde die Anbindung des Sportplatzes, des Aliceheimes und des Ärztehauses am Juxplatz genannt. Bei der ersten großen Veranstaltung der BI am 8.11.2010 wurde Herr Erlhof, Geschäftsführer der MVG, ausgebuht, weil er die Führung damals aus Fahrtzeit-Gründen als nicht machbar bezeichnete.
Im Laufe der Workshops hat sich die MVG bewegt und über eine Linienänderung in Wiesbaden die Fahrtzeit gewonnen, um nun durch die Kapellenstraße fahren zu können. Ich sehe in der nun gefundenen Lösung einen Kompromiss: Die Nutzer/innen des Busses bekommen einerseits eine gute Anbindung der Elsa-Brandström-Straße an die Breite Straße. Andererseits wird der Bus nicht durch die engen Nerotalstraße oder Maler-Becker-Straße geführt.
Es mag in der Durchführung der Workshops Fehler gegeben haben. - Das will ich nicht abstreiten. Aber, wie eingangs erwähnt, auch die MVG hat sich bewegt und war zu Kompromissen bereit. Ähnlich wie bereits bei den Workshops zur Mainzelbahn, wo die MVG auch von ihrer ursprünglichen Position abgewichen ist.
Bitte bedenken sie auch: durch die Kapellenstraße fahren täglich 2500 Pkw. Wenn nun ein Bus im 30-Minuten-Takt (nicht aber nach 20 Uhr und nicht sonntags) kommt, würde ich nicht sagen, dass der Bus die Wohnstraße zerstört.
Sehr geehrter Herr

, ich bin der festen Überzeugung, dass sie die neue Buslinienführung sehr schnell als machbar und vertretbar erweisen wird. Ich würde mich freuen, wenn Sie meine / unsere Haltung zumindest ein wenig nachvollziehen könnten.
Mit freundlichen Grüßen
Markus Gröninger