Markus Gröninger (GRÜNE)

Grunddaten
Jahrgang
1964
Berufliche Qualifikation
Diplom-Verwaltungsbetriebswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Controller bei der Zentrale der Deutschen Bahn AG
Wohnort
Mainz-Gonsenheim
(...) Zum Schluss wird eine Entscheidung unter ökologischen, städtebaulichen, sozialen und wirtschaftspolitischen Gesichtspunkten zu treffen sein. Für mich und für uns uns als Grüne spielen dabei ökologische Kriterien eine gewichtige Rolle und könnten auch zu einem Ausschlusskriterium werden. (...)
Fragen an Markus Gröninger
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Umwelt
14.12.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Gröninger,

in Ihrer Antwort auf die Fragen von Herrn Strugalla schreiben Sie, dass die Linienführung der 47 überarbeitet werden muss, falls die Linie im Wohnviertel nicht angenommen wird.

Darf ich Sie so verstehen, dass Sie sich dann auch um diese Umplanung kümmern werden, wenn die MVG zugeben muss, dass der Bus, wie seit einem Jahr bereits, leer oder mit nur wenigen Fahrgästen durch Gonsenheim fährt und es sich um eine verkehrstechnische und wirtschaftliche Fehlplanung handelt?

Darüberhinaus ist es auch ein umweltpolitischer Fehler, einen Bus bzw. Gelenkbus durch ein Wohnviertel fahren zu lassen, in dem die meisten Anwohner zu Fuß oder mir dem Fahrrad unterwegs sind. Denn selbst ein Bus ist ein Lärm und Abgas produzierendes Fahrzeug, das die Umwelt in diesem Fall unnötig belastet.

Mit freundlichen Grüßen
A.
Antwort von Markus Gröninger
bisher keineEmpfehlungen
14.12.2011
Markus Gröninger
Hallo Frau ,

durch die Kapellenstraße fahren täglich 2500 Pkw. Wenn wir die Verkehrsbelastung in Gonsenheim reduzieren wollen, ist ein attraktiver Nahverkehr eine wichtige Voraussetzung.

Selbstverständlich werden wir die Lionienführung erneut zum Thema machen, sollte der Bus zukünftig leer durch Gonsenheim fahren. Die bisherigen Zahlen zeigen aber, dass der Bus durchaus angenommen wird und ich gehe davon aus, dass durch die neue Linienführung die Nutzerzahlen weiter steigen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Gröninger
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
16.12.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Gröninger,

zunächst danke, daß Sie auf die in diesem Forum gestellten Fragen antworten.

Ich würde gern erfahren, wie Sie zur Legitimation des "Bürgerworkshops" zur Linie 47 stehen, der letztendlich ohne Bürger stattfand. Die teilnehmenden Anwohner empfanden sich dort als Staffage für eine längst gefällte Entscheidung. Dies erinnert eher an Berlusconi als an unser Demokratieverständnis.

Mir ist bewußt, daß Sie als MVG-Aufsichtsrat deren Linie vertreten müssen (und dafür auch die Zerstörung von Wohnstrassen in Kauf auf nehmen). Was wäre das Problem bei einer demokratischen und transparenten Entscheidungsfindung gewesen? Warum wurden 920 Unterschriften unseres Wohnviertels ignoriert?

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Markus Gröninger
bisher keineEmpfehlungen
17.12.2011
Markus Gröninger
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen zur Streckenführung der Linie 47 in Gonsenheim.

Die 920 Unterschriften wurden damals gesammelt für die Forderung, die Linie 47 nicht durch Nerotalstraße und Maler-Becker-Straße zu führen, teilweise sogar nur bezogen auf die Nerotalstraße von den Eltern der dort ansässigen KiTa.

Zwei der vier Alternativvorschläge der BI, die in der Rhein-Zeitung vom 10.11.2010 genannt wurden, zielten auf eine Führung durch die Kapellenstraße, u.a. wurde die Anbindung des Sportplatzes, des Aliceheimes und des Ärztehauses am Juxplatz genannt. Bei der ersten großen Veranstaltung der BI am 8.11.2010 wurde Herr Erlhof, Geschäftsführer der MVG, ausgebuht, weil er die Führung damals aus Fahrtzeit-Gründen als nicht machbar bezeichnete.

Im Laufe der Workshops hat sich die MVG bewegt und über eine Linienänderung in Wiesbaden die Fahrtzeit gewonnen, um nun durch die Kapellenstraße fahren zu können. Ich sehe in der nun gefundenen Lösung einen Kompromiss: Die Nutzer/innen des Busses bekommen einerseits eine gute Anbindung der Elsa-Brandström-Straße an die Breite Straße. Andererseits wird der Bus nicht durch die engen Nerotalstraße oder Maler-Becker-Straße geführt.

Es mag in der Durchführung der Workshops Fehler gegeben haben. - Das will ich nicht abstreiten. Aber, wie eingangs erwähnt, auch die MVG hat sich bewegt und war zu Kompromissen bereit. Ähnlich wie bereits bei den Workshops zur Mainzelbahn, wo die MVG auch von ihrer ursprünglichen Position abgewichen ist.

Bitte bedenken sie auch: durch die Kapellenstraße fahren täglich 2500 Pkw. Wenn nun ein Bus im 30-Minuten-Takt (nicht aber nach 20 Uhr und nicht sonntags) kommt, würde ich nicht sagen, dass der Bus die Wohnstraße zerstört.

Sehr geehrter Herr , ich bin der festen Überzeugung, dass sie die neue Buslinienführung sehr schnell als machbar und vertretbar erweisen wird. Ich würde mich freuen, wenn Sie meine / unsere Haltung zumindest ein wenig nachvollziehen könnten.

Mit freundlichen Grüßen
Markus Gröninger
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
07.05.2012
Von:

Guten Tag Herr Groeninger,

im Hinblick auf die geplante Einführung der Umweltzone würde mich interessieren, wie viele Kraftfahrzeuge (PKW und LKW/Omnibusse) z.Zt. in Mainz angemeldet sind und wie viele dieser Fahrzeuge nach Einführung der Umweltzone dann nicht mehr innerhalb dieses Bereichs bewegt werden dürften. Falls noch nicht feststehen sollte, ob die Zone nur noch für Fahrzeuge mit grüner oder zunächst auch noch für Fahrzeuge mit gelber Plakette geöffnet sein soll, würden mich die jeweils unterschiedlichen Zahlen interessieren. Zwar würden durch die Einführung einer Umweltzone auch außerhalb der Stadt Mainz zugelassene Kfz nicht mehr in die Zone hineinfahren dürfen, allerdings gehe ich davon aus, dass die statistische Verteilung zwischen Kfz, die sich noch in der Zone bewegen dürften und solchen, die ausgeschlossen wären, in allen Zulassungsbezirken in etwa gleich ist, so dass bereits aufgrund der Mainzer Zulassungszahlen die Effekte einer Umweltzone erkennbar sein sollten. Über eine Antwort auf meine Frage würde ich mich sehr freuen und verbleibe

mit freundlichen Gruessen

Antwort von Markus Gröninger
bisher keineEmpfehlungen
09.05.2012
Markus Gröninger
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage vom 07.05.12.

Für Mainz liegen mir noch keine Zahlen vor, wie viele Kraftfahrzeuge eine grüne, gelbe, rote oder keine Plakette erhalten können. Mir liegen jedoch die Zahlen von Mannheim vor und ich gehe davon aus, dass die Mainzer Zahlen nicht wesentlich davon abweichen.

Von den 147.000 Kfz, die in Mannheim gemeldet sind, konnten (Stand 1.1.2010) 82,7 % eine grüne Plakette erhalten, 8,3 % eine gelbe Plakette, 2,9 % eine rote Plakette und 6,1 % keine Plakette.


Mit freundlichen Grüßen
Markus Gröninger
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Markus Gröninger
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:
  • Ihre Frage wurde bisher nicht gestellt?
    Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:
  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de und mit der dauerhaften Archivierung im digitalen Wählergedächtnis einverstanden.
    Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden.
    Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.