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Betreff: Ablehnung von BAföG und Kindergeldzahlungen durch die zuständigen Behörden
Die Frage ist ziemlich simpel.
Wieso kann es sein, dass man jungen Müttern nur Steine in den Weg legt, obwohl sie gerade für den Nachwuchs unseres Volkes sich sorgen und kümmern müssen?
Unsere Tochter z. B. begann nach dem Abi ein Studium in München an der Uni, welches Sie abbrechen musste, wegen Geburt des 1. Kindes, da sie noch im Elternhaus wohnt, mit anderen Geschwistern zusammen, beantragte sie BAföG, wurde aber abgelehnt, es lag aber nicht am Einkommen der Eltern. Jetzt nachdem das zweite Kind Anfang dieses Jahres das Licht der Welt erblickte, wechselte Sie das Ausbildungsziel und der erneut gestellte BAföG - Antrag wurde wieder abgelehnt.
Nachdem sie die Altersgrenze von 25 noch nicht überschritten hatte, wurde auch das Kindergeld rückwirkend gestrichen und sogar Rückforderungen erwirkt, derart das unser Gehaltskonto gepfändet wurde. Die Auswirkungen sind derart eminent, sodass kein Öl für die Heizung, wie beabsichtigt zum Ende des Jahres, geordert werden konnte. Kann man die jungen Frauen im Mutterschutz, der so vollmundig von der Politik akzentuiert wird, nicht wirklich besser supporten, die parallel zum erlernenden Beruf auch eine Kindererziehung noch absolvieren, also finanziell unterstützen? Der finanzielle Aspekt wird von staatlicher Seite immer mehr verdrängt, so scheint es. Das ist aber die reine Wahrheit.
Wir haben vier Kinder und zwei Enkel unter einem Dach zu versorgen und da trifft es uns besonders schwer, wenn neben dem Kindergeld auch kein BAföG zur Versorgung [Fahrten zum Schulort, Verpflegung, etc.] mehr gezahlt werden, da wird doch jeder zum Sozialfall. Mit der Bitte um Rückantwort.
Mit freundlichen Grüßen
Familie Dr.

E.