Sehr geehrter Herr

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bitte entschuldigen Sie, dass ich erst jetzt Ihre Fragen beantworte.
Die Wähler und Wählerinnen werden mit ihrer Stimme entscheiden, welchen Parteien sie ihr Vertrauen in der künftigen Wahlperiode für die Ratsbesetzung schenken.
Dass man mit allen gewählten demokratischen Ratsvertretern diskutiert und Meinungen austauscht, um das Beste für die Stadt zu erreichen, ist selbstverständlich.
Die Bürgermeisterin ist Vorsitzende des Rates und hat in dieser Funktion alle Ratsmitglieder gleichberechtigt zu behandeln. Entscheidungen trifft der Rat mit der Mehrheit seiner Mitglieder.
Alles andere würde nicht nur bedeuten, den Wählerwillen zu ignorieren, sondern würde auch der geltenden Rechtslage widersprechen. Wir werden am 30.08. sehen, welche Parteien im Rat mit welcher Stärke vertreten sind.
Ich selbst stelle mich als Bewerberin für die Position der Bürgermeisterin zur Direktwahl. Sollten die Bürger und Bürgerinnen mir weiterhin ihr Vertrauen aussprechen, werde ich im Interesse der Stadt Gütersloh auch über die Parteigrenzen hinweg agieren. Von einer Bürgermeisterin erwartet man zu Recht, dass sie eint und nicht spaltet und sich nicht in ideologisch geprägten politischen Konflikten verliert, sondern die Beschlüsse des Rates umsetzt und auch als Verwaltungsleitung die Stärken der Stadt weiter ausbaut und entstehende Probleme löst.
Herzliche Grüsse
Ihre Maria Unger